Kinder- und Jugendarbeit muss finanziell gesichert werden

24. September 2012  Uncategorized


 

Am 24.09.2012 nahm ich an einer Gesprächsrunde mit Mitarbeitern von Jugendklubs der Insel Rügen in Sagard teil. Angesichts der Rahmenbedingungen unter denen die Mitarbeiter in den Gemeinden vor Ort arbeiten müssen, ist die Arbeit, die geleistet wird, garnicht hoch genug zu bewerten.

Teilzeitarbeitsverträge, jährlich zu entscheidende Fördertöpfe und damit verbunden größtenteils befristete Arbeitsverträge und die Anpassung der Kinder- und Jugendarbeit an die Fördertöpfe des Landes und der EU sind die erschwerten Bedingungen, unter denen die Mitarbeiter vor Ort zu kämpfen haben.

Hinzu kommt die zum Teil fehlende Würdigung der Arbeit in den Jugendklubs, trotz deren hohen Engagements in den einzelnen Gemeinden (zum Beispiel zu Dorffesten oder Kindertage). Jugendklub ist oftmals mehr als die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Jugendklubs sind oftmals soziale und generationsübergreifende Treffpunkte.

Hier sind alle in der Pflicht, für die Kinder- und Jugendarbeit vor Ort langfristig stabile Verhältnisse zu schaffen. Die Kommunen müssen finanziell so ausgestattet werden, dass Kinder- und Jugendarbeit nicht von der Haushaltslage der einzelnen Städte und Gemeinden abhängig gemacht wird. Kinder- und Jugendarbeit ist und bleibt eine Pflichtaufgabe und muss als Investition in die Zukunft gesehen werden.

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Kinderrechte endlich ernst nehmen und im Grundgesetz verankern

19. September 2012  Uncategorized

Anlässlich des morgigen Weltkindertages erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt:

Deutschland hat sich mit dem Beitritt zu UN-Kinderrechtskonvention verpflichtet, alle geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, um die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu stärken und zu verwirklichen.

 Es herrscht aber immer noch eine große Kinderarmut, Kinder und Jugendliche werden in vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgegrenztund haben nur wenige geregelte Beteiligungs- und Mitspracherechte. Die Rechte und Interessen der Kinder und Jugendlichen müssen endlich deutlich in den Fokus rücken. Als Teil unserer Gesellschaft sollen sie die Möglichkeit haben, gleichberechtigt an ihr zu partizipieren, sie nach ihren individuellen Fähigkeiten mitzugestalten und in allen Angelegenheiten, die sie direkt betreffen, auch mitzubestimmen.

Die Landtagsfraktion fordert daher nachdrücklich die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz, damit sie endlich den erforderlichen Stellenwert bekommen. Auch in MV muss mehr gegen die Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen getan werden. So könnte etwa aufgemeindlicher Ebene festgelegt werden, dass Kinder und Jugendliche bei Planungen zu beteiligen sind, wenn ihre Interessen berührt sind.“

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Wahlalter ab 16

31. August 2012  Uncategorized

31.08.2012: Wieder geht eine Landtagswoche mit vielen interessanten Anträgen zu Ende. Ein Tagesordnungspunkt war die Einfuehrung des Wahlalters ab 16, sowohl auf Landes als auch auf Bundesebene. Zwar wurden beide Anträge in die Ausschuesse zur Diskussion überwiesen, aber da CDU und SPD unterschiedliche Auffassungen haben, wird dieses Ansinnen wohl abgelehnt werden.

Dabei sprechen soviele Gründe für ein Wahlalter ab 16. Das wichtigste Argument ist jedoch, dass die Jugendlichen  endlich die Möglichkeit erhalten müssen, sich selbst zu vertreten. Wir sprechen, dass unsere Gesellschaft immer älter wird. Wir haben im Landtag sogar eine Enquetekommission,die sich mit dem Aelterwerden in Mecklenburg- Vorpommern befasst. Das ist auch verständlich. Haben wir heute bereits mehr Rentnerinnen und Rentner als Jugendliche. Aber wer vertritt die Interessen der Jugendlichen? Wer könnte das besser als sie selber?

Aber wir dürfen nicht beim Wahlalter halt machen. Wir müssen schauen, wo Kinder und Jugendliche noch mehr mitbestimmen können.

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Pflegetour der Landtagsfraktion Die Linke MV vom 06.08-11.08.2012

09. August 2012  Uncategorized

Die Sommerpause ist vorbei. Die Arbeit ist wieder in vollem Gang.

Vom 06.08.- 11.08.2012 besuchten alle Abgeordneten meiner Fraktion Pflegeeinrichtungen im ganzen Land- von der Tagespflege, über das betreute Wohnen, bis hin zur ambulanten und zur stationären Pflege. Wichtig war für uns, die Situation der zu Pflegenden und der Pflegenden im Land mit eigenen Augen zu sehen. Leider gibt es im Bereich der Pflege viele Probleme.

Was uns immer wieder begegnete, sind die Berührungsängste der Gesellschaft mit Pflegeeinrichtungen. Oftmals erst im akuten Fall, wenn ein Familienangehöriger oder Ehegatte plötzlich zum Pflegefall wird, setzt man sich mit dem Thema Pflege auseinander. Wir meinen, Pflege muss mehr Beachtung und Anerkennung finden. Pflege geht uns alle früher oder später an.

Was uns ebenfalls begegnete, sind engagierte Pflegerinnen und Pfleger / Leiterinnen und Leiter vor Ort, die mit ganzem Herzen bei der Arbeit sind. Doch leider sind sie aus Kostengründen oftmals gezwungen, den zu Pflegenden tatsächlich nur zu körperlich pflegen. Für Zuwendungen und Fürsorge bleibt oftmals wenig Zeit. Dem gilt es entgegen zu wirken. Pflege darf nicht nur unter wirtschaftlichen Gründen betrachtet werden, sondern es geht um Fürsorge um die Menschen, um deren Leib und Seele.

Mehr zu unseren Positionen finden Sie unter: www.linksfraktionmv.de

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Wahlkreistour vom 02.- 13.Juli 2012

01. Juli 2012  Uncategorized

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vom 02.-13.Juli 2012 werde ich in vielen kleinen Gemeinden in meinem Wahlkreis über meine Arbeit informieren. Dazu verteile ich einen Flyer, denn Sie im Anhang finden. Vielleicht sehen wir uns ja!

Mein Flyer zum download

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