Jeder Tag sollte ein Kindertag sein

08. Juni 2015  Uncategorized

Anlässlich des Kindertages gab es am 06.06.602015 in Ludwigslust das Kinderfest der LINKEN. Viele Kinder und Eltern nahmen an diesem Kinderfest teil. Besonders rührend war ein Kind, dass meinte, so ein schönes fest habe es noch nie gefeiert. Wir werden auch weiterhin an den folgenden Jahren dieses Kinderfest durchführen. Nicht nur um gemeinsam den Kindern und Eltern einen schönen Tag zu verbringen, sondern auch um immer wieder die Rechte der Kinder in den Mittelpunkt zu heben. Jeder Tag sollte ein Kindertag sein.

Zuvor war in gemeinsam mit meiner Kollegin, Regine Lück, beim Demokratie- und Kinderfest in Lübtheen. Wir haben dort gemeinsam mit Clown Fredy die Initiative des Landtages „Wir- Erfolg brauch Vielfalt“ unterstützt.

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Überraschung zum Kindertag

01. Juni 2015  Uncategorized

Großes Erstaunen am Internationalen Kindertag bei den Schülerinnen und Schülern der Pestalozzi- Schule in Ludwigslust am Montagmorgen, als sie ihre Frühstückstüten einmal nicht von den Mitarbeiterinnen der Tafel in Ludwigslust, sondern von mir. Ich half bei der Vorbereitung der Frühstücksportionen, die jeden Morgen von der Tafel Ludwigslust in der Schule ausgeteilt werden. Regelmäßig werden es mehr Kinder, die kein Essen von zu Hause mitbekommen, sei es aus Unachtsamkeit der Eltern oder weil diese es sich oft nicht leisten können. „Jeder weiß eigentlich, wie wichtig regelmäßiges und gesundes Essen vor allem für Schulkinder ist. Deshalb ist uns die Unterstützung durch Frau Bernhardt sehr willkommen.“ freute sich die stellvertretende Schulleiterin, Susanne Hupka. Ich hatte zusätzlich zum obligatorischen Pausenbrot frische Wurst, ein Getränk und eine Kinderüberraschung spendiert. Auf diese Weise wollte ich den Kindern eine kleine Freude bereiten und auch den fleißigen Mitarbeiterinnen der Tafel um Koordinatorin Eveline Jobczynski dafür danken, dass Sie durch ihr tägliches Engagement einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung von Kinderarmut leisten.

Tafelspende LWL 2

Tafelspende LWL 4

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Internationaler Kindertag: Kampf gegen Kinderarmut ernst nehmen

29. Mai 2015  Uncategorized

Am kommenden Montag stehen die besonderen Bedürfnisse der Kinder und besonders die Kinderrechte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Sie sollen stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden. Ein wichtiges Anliegen ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse von Kindern, die von Armut betroffen sind. Nach der jüngsten Bertelsmann-Studie hat Kinderarmut alarmierende Ausmaße angenommen. In MV ist jedes dritte Kind davon betroffen, im Bundesvergleich liegt das Land auf dem vorletzten Platz. Für Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, hat dies gravierende Folgen. 20 Prozent der Kinder im Grundsicherungsbezug müssen in beengten Wohnverhältnissen leben; drei von vier Kindern in Hartz-IV-Familien können keinen Urlaub von mindestens einer Woche machen, bei jedem 10. Kind mit SGB-II-Bezug besitzen nicht alle Haushaltsmitglieder ausreichende Winterkleidung.

Es ist eine Schande, dass in MV seit Jahren derart viele Kinder und Jugendliche in Armut leben müssen. Genauso lange ignoriert die Landesregierung diesen Missstand bzw. geht diesen nur halbherzig an. In den Antworten zu diesem Komplex in der Großen Anfrage meiner Fraktion heißt es lapidar: ‚In MV besteht kein erhöhtes Armutsrisiko für Kinder, was die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe betrifft.‘ Auf die Frage, wie viele Kinder und Jugendliche in Armut leben, kann die Landesregierung keine Aussagen treffen.

Wir werden das Thema auf der kommenden Landtagssitzung erneut auf die Tagesordnung setzen. Wir fordern von der Landesregierung, darüber zu informieren, wie die in der Unterrichtung ‚Stellungnahme der Landesregierung zur Umsetzung des Berichts zur Lebenssituation von Haushalten mit Kindern in MV‘ vom Juni 2010 (Drs. 5/3597) aufgezeigten Maßnahmen umgesetzt wurden und wie diese künftig weiter umgesetzt bzw. fortentwickelt werden sollen. So wird darin beispielsweise empfohlen, sich für eine nachvollziehbare Ermittlung eines für Kinder und Jugendliche spezifischen Hartz-IV-Regelsatzes einzusetzen, der sich an kindlichen Entwicklungsphasen und einer kindgerechten Persönlichkeitsentfaltung auszurichten hat.

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Kampf gegen Kinder- und Jugendarmut muss endlich Priorität haben

12. Mai 2015  Uncategorized

Zu der jüngsten Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung, wonach Kinderarmut in Deutschland alarmierende Ausmaße angenommen hat, bleibt mir nur zu sagen:

In MV ist jedes dritte Kind von Kinderarmut betroffen, im Bundesvergleich liegt das Land auf dem vorletzten Platz. Für Kinder und Jugendliche, die in Armut aufwachsen, hat dies gravierende Folgen, wie die Erhebungen der Studie erneut zeigen. Es wird festgestellt, dass 20 Prozent der Kinder im Grundsicherungsbezug in beengten Wohnverhältnissen leben müssen, gegenüber 3,9 Prozent der Kinder, die in gesicherten Einkommensverhältnissen aufwachsen; drei von vier Kindern, deren Eltern SGB-II-Leistungen erhalten, können keinen Urlaub von mindestens einer Woche machen, bei den übrigen sind es 21 Prozent. Bei jedem 10. Kind mit SGB-II-Bezug besitzen nicht alle Haushaltsmitglieder ausreichende Winterkleidung.
Es ist eine Schande, dass in MV seit Jahren derart viele Kinder und Jugendliche in Armut leben müssen. Genauso lange ignoriert die Landesregierung diesen Missstand bzw. geht diesen nur halbherzig an. Erneuter Beleg dafür sind die Antworten der Landesregierung zu diesem Komplex in der Großen Anfrage der Linksfraktion. Dort heißt es u.a.: ‚In Mecklenburg-Vorpommern besteht kein erhöhtes Armutsrisiko für Kinder, was die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe betrifft.‘ Auf die Frage, wie viele Kinder und Jugendliche in Armut leben, kann die Landesregierung keine Aussagen treffen. Sie weicht der Antwort aus und stellt fest: ‚Weder für den Begriff >Kinderarmut< noch für den Begriff >Armut< gibt es eine einheitliche Definition.’ Angesichts der hohen Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die auch in MV in Armut leben müssen, und der damit verbundenen negativen Folgen sind solche Ausflüchte Hohn. Ich fordere die Landesregierung auf, sich endlich aktiv dem Kampf gegen Kinder- und Jugendarmut zu widmen. Er muss endlich höchste Priorität erhalten.

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60 Jahre Kita Eldena

10. Mai 2015  Uncategorized

Bei meinem kürzlichen Besuch in der Gemeinde Eldena (Grundschule und
Kita) bei Bürgermeisterin Elke Ferner wurde ich zu den
am 07.05. 2015 stattfindenden Feierlichkeiten zum 60.Jahrestag der Kita
„Eldespatzen“ eingeladen. Dieser Einladung folgte ich gern und
überreichte den Kindern ein neues Laufrad. Es ergaben sichKita Eldena 1

Kita Eldena 4 ausserdem
interessante Gespräche mit ehemaligen Kindererzieherinnen, so auch mit
Charlotte Fink, die 1955 den Neubau des Kindergartens begleitete und
diesen dann bis zu ihrer Pensionierung leitete.

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