In M-V immer noch überdurchschnittlich viele Menschen arm

08. Mai 2017  Uncategorized

Unsere Meinung zur Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage von Torsten Koplin und mir ‚Entwicklung der Armutsgefährdung und der Armut sowie der Haushaltseinkommen und Verdienste in M-V in den Jahren 2005 bis 2015‘ (Drs. 7/323), dass aus den Antworten wieder einmal deutlich wird, dass in M-V überdurchschnittlich viele Menschen arm oder von Armut bedroht sind. Die Armutsgefährdungsquote in der Gesamtbevölkerung liegt bei 21,7 Prozent. Damit lebt mehr als jede 5. Person am oder sogar unter dem Existenzminimum. Im Bundesdurchschnitt liegt die Armutsgefährdungsquote bei 15,7, im Schnitt der ostdeutschen Bundesländer bei 19,7 Prozent. Alleinerziehende sind besonders von Armut betroffen, mehr als die Hälfte sind armutsgefährdet und haben ein Haushaltseinkommen von weniger als 60 Prozent des mittleren Haushaltseinkommens der Bevölkerung. Auch Haushalte mit zwei Erwachsenen und drei oder mehr Kindern sind häufig arm oder armutsgefährdet. Dies betrifft fast jede zweite größere Familie. Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit existenzsichernden Löhnen, die schrittweise Anhebung des Mindestlohns auf 12,50 Euro, armutsfeste Renten und eine gute Infrastruktur sind unerlässlich, um die Lebenssituation vieler Menschen im Land deutlich zu verbessern. Eltern müssen beim Wiedereinstieg in den Beruf und beim Zugang zu Beschäftigung wirksam unterstützt werden. Dies gilt insbesondere für Alleinerziehende. Für Eltern und Kinder ist der Zugang zu einer kostenlosen qualitativ hochwertigen Kindertagesbetreuung unerlässlich.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Landesrapsblütenfest in Sternberg

06. Mai 2017  Uncategorized

Heute habe ich, in Begleitung von Horst Krumpen (unserem Kandidaten im BT-Wahlkreis 13) am Festumzug des Landesrapsblütenfestes in Sternberg teilnehmen können.

Wir warten mit den Königinnen auf die Kutschen.

Jetzt geht’s los! — gemeinsam mit der Eisprinzessin und dem Kreisbauernverband (PCH).

Der lange Festumzug zieht sich durch Sternberg.

… der Festumzug erreicht gleich sein Ziel.

Auf der Bühne, die letzten Wagen kommen an, gleich beginnt das Programm …

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Besser der Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach

03. Mai 2017  Uncategorized

Heute war im Rechtsausschuss des Landtages das Prozessausführungsgesetz Gegenstand der Beratung. Mit dem Modellprojekt`Psychosoziale Prozessbegleitung´hatte M-V den Opferschutz in Deutschland maßgeblich vorangebracht.

Mit der beabsichtigten Umstellung von einem stellenfinanzierten auf ein pauschalfinanziertes Modell drohte die psychosoziale Prozessbegleitung zu scheitern. Leider wurde der Antrag meiner Fraktion auf Beibehaltung der stellenbezogenen Weiterfinanzierung von SPD und CDU abgelehnt.

Um der wichtigen Aufgabe und damit den Stellen ein Mindestmaß an Sicherheit zu bieten, unterstützte meine Fraktion die Kompromisslösung von SPD und CDU, wonach pro Landgerichtsbezirk eine Sockelfinanzierung von 15 000 Euro an jeweils einen Träger vorgesehen ist. Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Für uns war es wichtig, dass das Modell zeitnah evaluiert wird, da wir von einem Anstieg der Fälle ausgehen und die Sockelfinanzierung gegebenenfalls angepasst werden muss.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Gesetz schafft Erzieherinnen und Erzieher 1. und 2. Klasse

03. Mai 2017  Uncategorized

In unserer heutigen gemeinsamen Beratung mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Sozialausschuss zur geplanten Praxisintegrierten Ausbildung (PiA) bestätigten sich unsere Befürchtungen, dass die Praxisintegrierte Ausbildung (PiA), die zum Herbst dieses Jahres starten soll, noch viele Probleme und Unstimmigkeiten aufwirft. Die geplante Ausbildungsvergütung und die verkürzte Ausbildungsdauer werden die Ausbildung zur ‚staatlich geprüften Fachkraft für Kindertageseinrichtungen‘ zunächst sicherlich attraktiver machen. Allerdings werden die PiA-Auszubildenden lediglich dazu befähigt, Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen in M-V zu betreuen. Die Absolventen sind damit später weder in der Jugendhilfe, noch außerhalb von M-V einsetzbar, da der Ausbildungsgang keine bundesweite Anerkennung hat.
Die Landesregierung will damit per Gesetz nicht nur eine Zwei-Klassen-Ausbildung schaffen, sondern auch Erzieherinnen und Erzieher 1. und 2. Klasse das gesamte Berufsleben hindurch. Nach Angaben der GEW würden die Absolventen der dualen Ausbildung PiA wesentlich schlechter bezahlt als staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher mit gleicher Tätigkeit. Das bringt enorme Gehaltsunterschiede, unnötige Konkurrenz und damit soziale Ungerechtigkeiten mit sich. Das muss dringend vermieden werden. Auch die Anrechnung der Auszubildenden auf den Fachkraft-Kind-Schlüssel und die Regelungen zur Anleitung durch Mentorinnen und Mentoren in den Kitas sind sehr umstritten.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Unterschriftensammlung in Lübz

02. Mai 2017  Uncategorized

Am Freitag, dem 5. Mai, werden wir Unterschriften für zwei aktuelle Volksinitiativen sammeln; — von 10 bis etwa 11 Uhr am Amtsturm in Lübz und im Anschluss beim Einkaufszentrum. Die Volksinitiative des Kreiselternrates von Vorpommern-Greifswald fordert eine ganzjährige, „kostenlose Beförderung von Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 bis 13 und der Berufsschülerinnen und -schüler in Mecklenburg-Vorpommern“. Die zweite Volksinitiative wurde von einem parteiübergreifenden Bündnis gestartet und fordert die Landesregierung auf der „Kinder- und Jugendarmut wirksam zu begegnen und chancengleiche Entwicklung für alle” zu gewährleisten. Beide Volksinitiativen werden von DIE LINKE unterstützt.

 

Ein kurzer Hinweis für alle, die am Freitag nicht in Lübz vorbeischauen können: Die Listen der beiden Volksinitiativen liegen in allen Wahlkreisbüros und Geschäftsstellen von DIE LINKE zur Unterschrift bereit.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.


Alle Formularfelder sind erforderlich.







Alle Formularfelder sind erforderlich.

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen