Boizenburg – eine Stadt mit vielen engagierten Menschen

17. Januar 2018  Uncategorized

Am Freitag besuchte ich Vereine und Verbände sowie das Jugendfreizeithaus „Luna“ in Boizenburg und natürlich auch die Amtsjugendpflegerin der Stadt.

Der Jugendring hat im Kreistag einen Antrag auf ein kostenloses Ferienticket gestellt. Dies ist gerade für das Amt Boizenburg-Land sinnvoll und sehr hilfreich,“ erläuterte ich Amtsjugendpflegerin Elke Rudolf während meines Besuchs.

Der anschließende Termin lag mir besonders am Herzen, Corinna Brinkmann und Uli Quast stellten ihren Verein „Herz in die Hand“ und die Willkommensinitiative vor. Der Verein soll die Kreativität von Jugendlichen, Senioren und Flüchtlingen fördern und zur Völkerverständigung animieren. Die Räumlichkeiten dienen ebenso als Begegnungsstätte für Gesprächskreise. Herr Quast bietet hier Deutschkurse für Geflüchtete an. Hut ab vor Frau Brinkmann und Herrn Quast. Es ist beeindruckend, was beide im Verein „Herz in die Hand“ leisten. Die themenübergreifende Arbeit von „Herz in die Hand“ ist etwas, dass wir so dringend brauchen. Ich habe sehr großen Respekt vor so mutigen Menschen, denn sie „machen einfach!“

Später rundete ich den „Tag in Boizenburg“ mit dem Besuch des Jugendfreizeithaus „Luna“ und dem Gespräch der Initiative „fair_bock(t)“ ab.

Das „Luna“ ist ein ganz wichtiger Partner nicht nur für Familien und Kinder, sondern auch für Stadt Boizenburg, die ein bedarfsgerechtes Bildungs- und Betreuungsangebot gewährleisten.

Die Menschen hier haben mich begeistert und geben mir Hoffnung und Zuversicht, dass Miteinander und füreinander Dasein wirklich gelebt werden. Von der Stadtjugendpflegerin Frau Rudolf, bis zu der Willkommensinitiative von „Herz in die Hand“ bis dem Freizeithaus „Luna“ aktive Menschen, die für andere da sind und sich für die sozialen Belange Boizenburgs einsetzen!

 

 

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Kalenderverteilung nicht ohne Wermutstropfen

16. Januar 2018  Uncategorized

Anfang der Woche verteilte ich meine letzten 2018er Landtagskalender im Altkreis Parchim. Die Tour führte dieses Mal kreuzt und quer durch die Region, von Brüel (Bürgermeister Hans-Jürgen Goldberg), über Sternberg (Angelika Groß, DFB) und Parchim (Kinder-, Jugend- u. FamilienTreff, Frau Behrend in Vertretung für die Leiterin Gabriele Liebenow) bis nach Banzkow (Störtal e.V & Bürgermeisterin Irina Berg).

… in Sternberg beim DFB mit Frau Groß

Bei der Übergabe des Kalenders an den demokratischen Frauenbund (DFB) in Sternberg ‚platzte’ ich in eine Beratung hinein. So traf ich nicht nur die Ansprechpartnerin vor Ort, Angelika Groß, sondern auch einige Mitstreiterinnen, wie die Landesvorsitzende, Christiane Butz, und die Landesgeschäftsführerin, Antje Wolff.

Leider musste ich erfahren, dass der DFB seine Aktivitäten inzwischen spürbar, auf eine ausschließlich ehrenamtliche Basis herunterfahren muss. Dieses Schicksal teilt der Verein mit vielen anderen Vereinen und Verbänden, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg gesellschaftlich bedeutende Arbeit leisteten.

… in Brüel mit Bürgermeister Goldberg

Während der zwanzigprozentige Lohnabstand der Frauen gegenüber ihren Kollegen immer noch nicht überwunden ist, erleben wir im Land einen Rechtsruck. Mühsam erkämpfte Frauenrechte werden immer häufiger in Frage gestellt. So beantragt die AfD die Kürzung der Gleichstellungsmittel im Land.

Da der DFB seit Jahren unterfinanziert ist und gezwungen war Rücklagen aufzubrauchen, musste nun die Landesgeschäftsstelle in Bützow aufgegeben werden. Sternberg wird in Zukunft als postalische Anlaufstelle des Landesverbandes dienen. Die Gewinnung von Mitgliedern und Mitstreiterinnen für die Förderung der Gleichberechtigung, der Toleranz sowie von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen wird immer schwieriger.

… in Parchim beim KJF-Treff mit Frau Behrend

Mit Schulterklopfen und Urkunden lässt sich professionelle Arbeit an gesellschaftlich notwendigen Aufgaben nicht dauerhaft aufrechterhalten. Die öffentlichen Hände ziehen sich seit Jahren aus der Verantwortung und schieben klammheimlich Aufgaben auf das Ehrenamt ab. Bevor die Trägerlandschaft im Land endgültig und unwiederbringlich zusammenbricht, müssen wir endlich dazu kommen, für wichtige Vereine und Verbände eine Grundfinanzierung sicherzustellen.

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Keine großen Sprünge für Kinder und Jugendliche zu erwarten

15. Januar 2018  Uncategorized

Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD im Bereich Kita sind ernüchternd und werden die Situation der Familien im Land lediglich minimal und damit nicht spürbar verbessern. Zwar soll es ab 2019 monatlich 10 Euro und ab 2021 weitere 15 Euro mehr Kindergeld geben, doch ist dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein und fängt lediglich die Preissteigerungsrate auf. Der Kinderzuschlag für Familien mit geringem Einkommen soll erhöht werden. Dies wirkt der Kinderarmut nicht entgegen, denn die Eltern verharren in ihrer Situation als Geringverdiener. Existenzsichernde Löhne und eine eigenständige Kindergrundsicherung wären geeignete Maßnahmen, um Kinder und Familien vor Armut und Armutsgefährdung zu bewahren.

Eine kostenfreie Bildung von Anfang an ist der Schlüssel für eine chancengleiche Entwicklung aller Kinder. Das heißt für uns: kostenfreie Kindertagesbetreuung für die 0- bis 10-Jährigen und zwar so schnell wie möglich. Es klingt zunächst gut, wenn Länder und Kommunen bei der Elternentlastung bis hin zur gebührenfreien Kita unterstützt werden sollen. Doch mit den zu erwartenden 20 Mio. Euro für M-V sind tatsächlich keine großen Sprünge zu erwarten. Denn für die derzeit rund 109 000 Kinder in Krippe, Kindergarten, Hort und Kindertagespflege sind das pro Kind lediglich gut 15 Euro mehr pro Monat. Damit ist keine spürbare Entlastung möglich, geschweige denn die Gebührenfreiheit in der Kita. Die Ministerpräsidentin  schiebt die Verantwortung gerne an den Bund – aber auch als Bundesfamilienministerin hat sie die entsprechenden Schritte vermissen lassen.

Frau Schwesig blendet die Kompetenz der Länder aus, um ihren Worten Taten folgen zu lassen. Andere Bundesländer machen es vor und haben die Elternbeitragsfreiheit längst realisiert. Mit einem Antrag (Drs. 7/1590, Anhang) auf der kommenden Landtagssitzung fordert deshalb meine Fraktion die Landesregierung erneut auf, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Eltern tatsächlich zu entlasten, das Finanzierungssystem zu überarbeiten und schrittweise die Elternbeitragsfreiheit in M-V einzuführen.

 

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Jahresantrittsbesuch bei Vereinen und Verbänden in Ludwigslust

14. Januar 2018  Uncategorized

Am Donnerstag besuchten Melitta Roock, die Stadtfraktionsvorsitzende der Linken und ich in Ludwigslust Frau Vogeler Arbeitslosenverband, Herrn Oeding Behindertenverband Ludwigslust und Frau Bäu Jugendhilfe e.V. in Techentin. Wir ließen uns die jeweiligen Situationen erläutern und fragten nach wo eventuell „der Schuh drückt“!

Renate Vogeler Arbeitslosenverband Ludwigslust

Beim Arbeitslosenverband (ALV) sprach Renate Vogeler das große Thema Mitglieder bzw. die Gewinnung dieser an. Sie haben aktuell 17 Mitglieder, zurzeit ist ein Rückgang durch Wegzug von Mitgliedern zu verzeichnen. Die Mitgliedergewinnung gestaltet sich schwierig, da durch Arbeitsplatz und die Familie wenig Zeit bleibt, erklärt Frau Vogeler. Wir kennen das Nachwuchsproblem in der Partei auch, hier kann man nur mit gezielten Aktionen gegensteuern, zum Beispiel mit Infoveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit.

 

 

 

 

 

 

 

Beim anschließenden Gespräch mit Herrn Werner Oeding (Behindertenverband) sprachen wir über verschiedenste Projekte. Wir erfuhren Einges über das „Trainingswohnen“ von Menschen mit Behinderung. Ich finde das Projekt „Trainingswohnen“ toll, hier bekommen junge Menschen mit Behinderung die Chance zur Selbstständigkeit im Alltag, jedoch bietet der 24-Stunden-Dienst die Möglichkeit zur Sicherung, falls eventuell Schwierigkeiten entstehen.

Melitta Roock, Werner Oeding – Behindertenverband Ludwigslust

Beim Besuch des Jugendhilfe e.V., Liane Bäu erläuterten die Frauen die aktuellen Herausforderungen in der Jugendhilfe. Die Kinder und Jugendlichen hätten immer mehr Probleme, auf die die Träger sich einstellen müssten.

Melitta Roock, Liane Bäu Jugendhilfe e.V.

Diese Art von Besuchen oder Gesprächen mit Vereinen nehme ich unwahrscheinlich gern wahr, mich über aktuelle Situationen informieren oder zu unterstützen, zu helfen wo es mir möglich ist.

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Probleme bei der Kindertagespflege tatsächlich angehen

10. Januar 2018  Uncategorized

Von Sozialministerin Stefanie Drese angekündigten Qualitätsoffensive für die Kindertagespflege hat die Landesregierung offenbar endlich erkannt, dass es im Bereich der Kindertagespflege erheblichen Regelungsbedarf gibt.  So besteht seit Jahren das Problem, dass im Krankheitsfall oder anderweitig bedingten Ausfällen vielerorts keine wirksame Vertretungsregelung existiert. In der Folge arbeiten Tagesmütter und Tagesväter trotz Krankheit oder die Kinder können eine Zeit lang nicht betreut werden.

Seit der Novellierung des KiföG 2013 ist eine fachliche Qualifikation von Tagespflegepersonen festgeschrieben, aber eine entsprechende Verordnung lässt immer noch auf sich warten. Hier muss das Ministerium aus den Puschen kommen und diese erarbeiten. Der Verweis auf die Verantwortung der Landkreise und kreisfreien Städte und Versprechungen von Unterstützung allein helfen nicht. Sollte die ‚kontinuierliche Verbesserung der Qualität in der Kindertagespflege‘ tatsächlich ‚ein wichtiges Anliegen‘ der Landesregierung sein, muss sie hier gewaltig nachziehen. Hierzu gehört auch eine leistungsgerechte und existenzsichernde Vergütung.

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