Kinderrechte stärken

10. April 2018  Uncategorized

Ich gestaltete auf Anfrage von Frau Schubert und Herrn Voll, Leitung der Schulwerkstatt in Ludwigslust, eine Unterrichtsstunde zu dem Thema „Kinderrechte“.

in der Schulwerkstatt Ludwigslust

Die Schulwerkstatt unterrichtet Kinder, die im herkömmlichen Schulsystem Probleme haben, sich zurechtzufinden. Deshalb setzt die Schulwerkstatt hier mit kleineren Gruppen an.

Unterrichtsstunde „Kinderrechte“

Nach einer kurzen Einleitung, über Rechte, aber auch Pflichten, sprachen die Kinder über ihre eigenen Vorstellungen von Kinderrechten und -pflichten. Es zeigte sich, dass die Kinder mehr über ihre Pflichten, wie im Haushalt, in der Freizeit oder in der Schule wissen, als über ihre Rechte.

beim Erarbeiten der Rechte und Pflichten

Es wird Zeit, dass Kinderrechte in der Gesellschaft mehr Beachtung finden. Kinder sollten ihre Pflichten, aber auch ihre Rechte, wie zum Beispiel das Recht auf Freizeit kennen. Die UN- Kinderrechtskonvention verpflichtet alle dazu. Sie ist viel zu wenig bekannt.

Auch die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz würde die Stellung des Kindes stärken. Eine entsprechende, angekündigte Bundesratsinitiative im Landtag, habe ich mehrfach gefordert und würde eine solche mit meiner Fraktion unterstützen. Die Rechte der Kinder, ihr besonderes Schutzbedürfnis, aber auch ihre Beteiligungsrechte müssen verankert werden.

Welches Recht ist den Kindern am Wichtigsten?

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Großer Frühjahrsputz in Wöbbelin

06. April 2018  Uncategorized

Anlässlich der bevorstehenden Festlichkeiten zum Gedenktag am 02.Mai führte ich, gemeinsam mit Schülern der Boizenburger Rudolf-Tarnow-Schule und weiteren freiwilligen Helfern einen Reinigungseinsatz auf dem Gelände der Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin durch.

Die Geschehnisse die sich im KZ Wöbbelin und in anderen Lagern zum Ende des zweiten Weltkrieges ereigneten, dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Mahn- und Gedenkstätten, wie hier in Wöbbelin, seien deshalb sehr wichtig. Sehr gefreut habe ich mich über den Einsatz der Schüler der Boizenburger Rudolf-Tarnow-Schule. Das zeige deutlich, dass die damaligen Ereignisse für die Kinder und Jugendlichen nach wie vor präsent sind und nicht in Vergessenheit geraten.

Sehr gern unterstützen wir die Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin und das Team von Ramona Ramsenthaler, sie haben sich bisher fast allein um die Aufräumarbeiten der umgestürzten Bäume auf dem Gelände gekümmert.

Ich bedankte mich recht herzlich bei den fleißigen Schülern der Boizenburger Rudolf-Tarnow-Schule und allen freiwilligen Helfern. Ohne diese wäre eine solche Aktion überhaupt nicht möglich gewesen.

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„Lewitz“- Reisen – Starker Partner, Regionales Unternehmen

06. April 2018  Uncategorized

Die Vorsitzende der linken Stadtfraktion Ludwigslust, Melitta Roock und ich besuchten am Donnerstag das Unternehmen „Lewitz-Reisen“ in Goldenstädt. Frau Beyer von Lewitz-Reisen stellte hier die Unternehmensstrukturen dar. So handele es sich bei „Lewitz- Reisen“ um den Markennamen und das Hauptunternehmen Becker-Strelitz Reisen GmbH hat seinen Sitz in Neustrelitz.

Insgesamt 150 Mitarbeiter arbeiten in dem Unternehmen, von Schülerverkehr bis Fernreisen organisiere Lewitz Reisen viele Angebote. Gerade Seniorinnen und Senioren nehmen die Angebote für Fernreisen sehr gern wahr. Aber auch für die Landtagsabgeordnete ist Becker-Strelitz-Reisen ein starker Partner, wenn es etwa um die Besuchergruppen in den Landtag MV ginge.

Gerne unterstütze ich regionale Unternehmen, wie Becker Strelitz und kann nur jedem empfehlen einmal in die Kataloge des Unternehmens reinzuschauen. Ich bin guter Dinge, dass die bereits jetzt hervorragende Zusammenarbeit in Zukunft noch weiter ausgebaut werden könne.

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Arbeit der Familienhebammen würdigen und Angebote gezielt einsetzen

06. April 2018  Uncategorized

Die Probleme in den Familien werden immer vielschichtiger, die Landesregierung selbst verweist etwa auf die Zunahme von Kindern mit psychisch kranken Eltern sowie Familien, die aus ihrer Heimat flüchten mussten. Vor diesem, aber auch vor dem Hintergrund steigender Geburtenzahlen ist zu bezweifeln, dass die durch Familienhebammen geleisteten Honorarstunden in den Kreisen und kreisfreien Städten ausreichen, die tatsächlichen Bedarfe im Bereich der frühen Hilfen zu decken. Die Landesregierung kann aktuell keine Angaben auf meine Kleine Anfrage „Einsatz von Familienhebammen sowie Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen 2017“ (Drs. 7/1796) zur Anzahl der betreuten Familien machen, geschweige denn zur Gesamtzahl der Familien, die Hilfe und Unterstützung brauchen.

Es ist verantwortungslos, dass es weder im Bund noch im Land verwertbare Erhebungen darüber gibt, und so wirksame Hilfe womöglich ins Leere läuft.

Die Landesregierung muss hier gegen steuern und die Bedarfe vor Ort klären. Nur so können Angebote der gezielt helfen und greifen. Falls erforderlich muss das Land zusätzliche Familienhebammen ausbilden und deren Lage insbesondere bei der Risiko- und Krankenversicherung deutlich verbessern.

Hintergrund: In den Kreisen und kreisfreien Städten wurden 2017 durchschnittlich nicht mehr als 28 Stunden pro Woche an Leistungen im Bereich der Frühen Hilfen durch Familienhebammen erbracht. In den flächenmäßig größten Landkreisen Ludwigslust-Parchim (LuP) und Mecklenburgische Seenplatte (MSE) wurde mit durchschnittlich 7 bzw. 15 Honorarstunden pro Monat verschwindend geringe Hilfe geleistet – angesichts der über 33 000 Familien in MSE und knapp 28 000 Familien in LuP ist dies ein unhaltbarer Zustand.

Familienhebammen sind staatlich examinierte Hebammen und Familien-, Gesundheits- und Krankenpflegerinnen. Derzeit sind 50 Familienhebammen in M-V aktiv. Sie arbeiten seit 2018 im Bereich der „Frühen Hilfen“ und beraten in der Regel Eltern mit Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren – etwa zur Pflege, Ernährung oder Früherkennungsuntersuchungen (Vgl. Landesfachstelle Familienhebammen in Mecklenburg-Vorpommern, siehe http://www.familienhebammen-in-mv.de).

Die Landesregierung hat die Ausbildung der Familienhebammen komplett zurückgefahren. Wurden im Jahr 2015 noch gut 12 000 Euro und 2016 noch mehr als 15 000 Euro aus Bundesmitteln bereitgestellt, wurde die Ausbildung im Jahr 2017 komplett eingestellt. Ab dem Jahr 2018 stehen 7000 Euro jährlich für die Weiterbildung der Familienhebammen im Rahmen der Qualitätsentwicklung bereit.

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Kinder und Jugendliche auf Reisen wirksamer schützen

05. April 2018  Uncategorized

Die Landesregierung weiß nicht, ob die insgesamt 162 Unterkünfte, Jugendherbergen, Jugendzeltplätze und Ferienhöfe, Schutzkonzepte für die Kinder und Jugendlichen vorweisen können. Auch bezüglich der Zahl der Einrichtungen und Träger, die Vereinbarungen zur Gefährdungseinschätzung abgeschlossen haben, tappt sie im Dunkeln. Im geltenden Koalitionsvertrag von SPD und CDU heißt es zwar, dass ‚Kinder vor Missbrauch und Gewalt geschützt werden‘ müssen. Aber welche Maßnahmen oder Verbesserungen vorgesehen sind – Fehlanzeige. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage „Kinderschutz im Rahmen von Kinder- und Jugendreisen in Mecklenburg-Vorpommern“ (Drs. 7/1797) nicht hervor. Damit geht der formulierte Schutzauftrag komplett an Einrichtungen der Kinder- und Jugendreisen vorbei.

Träger und Betreiber von Kinder- und Jugendreisen beklagen das fehlende Engagement der Landesregierung und fordern mehr Unterstützung. Es sei zudem erforderlich, den Kinderschutz auf Kinder- und Jugendreisen grundsätzlich zu definieren und verbindlich zu regeln. Veranstalter und Anbieter von Kinder- und Jugendreisen, Betreiber von Unterkünften sowie die Haupt- und Ehrenamtlichen, die Kinder und Jugendliche auf den Reisen betreuen, sind die Schnittstellen für die Umsetzung des Kinder- und Jugendschutzes bei Reisen. Sie müssen deutlich besser dabei unterstützt werden, den Kinderschutz umfassend verwirklichen zu können. Gut durchdachte, einrichtungsbezogene Schutzkonzepte geben den Beteiligten Orientierung und zeigen Möglichkeiten auf, Kinder vor Übergriffen zu bewahren, präventiv zu wirken, Gefahren zu erkennen und zu intervenieren.

Wir fordern die Landesregierung auf, den Schutz und die Hilfe für Kinder und Jugendliche bei körperlicher, sexueller und psychischer Gewalt deutlich zu verbessern. Träger und Einrichtung sind bei der Erarbeitung und Anwendung individueller Schutzkonzepte zu unterstützen. Bestehende Erkenntnisse und Empfehlungen sind zu nutzen, so auch die vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Missbrauchs (DKSB) erarbeiteten Empfehlungen für den Kinderschutz auf Kinder- und Jugendreisen. Um Schutz und Hilfe  tatsächlich gewährleisten zu können, muss sich die Landesregierung aber erst einmal einen Überblick verschaffen, an welcher Stelle sie aktiv werden muss.

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