Landtour der Linksfraktion:

18. September 2018  Uncategorized

Das Land lässt Busse und Bahn im Regen stehen!

Am Dienstag, dem 18. September, hatte die Fraktion DIE LINKE im Landtag M-V zur Gesprächsrunde nach Parchim eingeladen. „Thema unserer Landtour ist die Mobilität in M-V. Wir haben uns heute von Erfolgen und weiterbestehenden Herausforderungen berichten lassen“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Simone Oldenburg. Jacqueline Bernhardt ergänzt: „Das Land lässt Busse und Bahnen im Regen stehen. Steuerungsaufgaben werden nicht wahrgenommen, Aufgaben und Standards durch das Land nur unzureichend definiert und die kommunale Ebene fühlt sich bei der Aufgabenerfüllung weitestgehend allein gelassen.

Gemeinsam mit unseren Gesprächspartnern, Stefan Lösel (VLP-Geschäftsführer), Clemens Russel und Rainer Raeschke (Bürgerinitiative Pro Schiene), sowie Gertrud Stein (Bürgermeisterin von Lübz) und Norbert Reier (Bürgermeister von Plau am See) haben wird heute einige Forderungen herausarbeiten können:

 

v.l.n.r.: Jacqueline Bernhardt [MdL], Simone Oldenburg [MdL], Helga Schwarzer [KTF], Gertrud Stein [Brgmn Lübz], Norbert Reier [Brgm Plau a.S.], Sven Sauer [WKM], Rainer Raeschke [BI Pro Schiene], Stefan Lösel [GF VLP], Ute Spriewald [LTF-M]


Wir brauchen eine Dynamisierung bei der Finanzierung des Öffentlichen Personen Nahverkehrs [ÖPNV]. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Finanzierung im Bereich der Schiene an die Entwicklung der Treibstoff- bzw. Energiekosten gekoppelt werden kann, aber beim Busverkehr eine Dynamisierung bisher offenbar ausgeschlossen ist. – Hier muss das Land aktiv werden.

Die Südbahn muss wiederbelebt werden, für die hier Lebenden, für Touristen, für die Region. – Die Rahmenbedingungen, die zum Rückgang der Fahrgäste und damit zur Teilstilllegung führten, wurden seinerzeit zum Nachteil der Südbahn gestaltet. Veränderte Rahmenbedingungen, abgestimmte Fahrpläne, gemeinsame Tarife sind möglich. Dann werden auch die Fahrgastzahlen wieder steigen, wie Beispiele aus anderen Regionen und Gutachten belegen. – Auch hier sollte das Land endlich seine Blockade aufgeben. Es ist kein Zeichen von Schwäche, wenn eine getroffene Entscheidung revidiert wird, weil sich die Bedingungen geändert haben, die zu der ursprünglichen Entscheidung geführt hatten.

 

v.l.n.r.: Simone Oldenburg [MdL], Mario Kutter [KGF], Jacqueline Bernhardt [MdL], Henning Foerster [MdL], Ute Spriewald [LTF-Mitarbeiterin]


Plau am See muss endlich wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln in akzeptablen Zeiten erreichbar sein. Mit der Einstellung des Südbahnbetriebs wurde die An- und Abreise zu einem stundenlangen Staffellauf über Bahnsteige und Bushaltestellen. Lange Umstiegszeiten und unbequeme Aufenthalte verärgern die Einwohner und vertreiben sie ins private Auto und allzu viele Touristen, die nicht mit dem Auto kommen wollen oder können, suchen sich gleich ein anderes Ziel.

Wir brauchen endlich einen funktionierenden Verkehrsverbund, mit abgestimmten, einheitlichen Tarifen, Fahrplänen und Netzschlüssen. Idealerweise sollte dies landesweit gelten, aber zumindest in der Region müssen wir vorankommen. –– Die Kunden wollen von A nach B. Um so komplizierter und zeitaufwändiger die Nutzung des ÖPNV und des schienengebundenen Verkehrs ist, um so wahrscheinlicher wird die Nutzung des motorisierten Individualverkehrs, also des Autos. – Es ist nicht nachvollziehbar, warum das Land dies dem Selbstlauf überlässt.“

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