Gesetz schafft Erzieherinnen und Erzieher 1. und 2. Klasse

03. Mai 2017  Uncategorized

In unserer heutigen gemeinsamen Beratung mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Sozialausschuss zur geplanten Praxisintegrierten Ausbildung (PiA) bestätigten sich unsere Befürchtungen, dass die Praxisintegrierte Ausbildung (PiA), die zum Herbst dieses Jahres starten soll, noch viele Probleme und Unstimmigkeiten aufwirft. Die geplante Ausbildungsvergütung und die verkürzte Ausbildungsdauer werden die Ausbildung zur ‚staatlich geprüften Fachkraft für Kindertageseinrichtungen‘ zunächst sicherlich attraktiver machen. Allerdings werden die PiA-Auszubildenden lediglich dazu befähigt, Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen in M-V zu betreuen. Die Absolventen sind damit später weder in der Jugendhilfe, noch außerhalb von M-V einsetzbar, da der Ausbildungsgang keine bundesweite Anerkennung hat.
Die Landesregierung will damit per Gesetz nicht nur eine Zwei-Klassen-Ausbildung schaffen, sondern auch Erzieherinnen und Erzieher 1. und 2. Klasse das gesamte Berufsleben hindurch. Nach Angaben der GEW würden die Absolventen der dualen Ausbildung PiA wesentlich schlechter bezahlt als staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher mit gleicher Tätigkeit. Das bringt enorme Gehaltsunterschiede, unnötige Konkurrenz und damit soziale Ungerechtigkeiten mit sich. Das muss dringend vermieden werden. Auch die Anrechnung der Auszubildenden auf den Fachkraft-Kind-Schlüssel und die Regelungen zur Anleitung durch Mentorinnen und Mentoren in den Kitas sind sehr umstritten.

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