Landeskonzept für Übergang Schule-Beruf muss qualifiziert werden

29. August 2014  Uncategorized

Im Rahmen der Sommerklausur haben wir das Thema „Übergang Schule-Beruf“ thematisiert. In Weitin, Neubrandenburg, hat der Bildungsminister Mathias Brodkorb das „Landeskonzept für den Übergang von der Schule in den Beruf“ präsentiert.

„Dieses Konzept wird von meiner Fraktion kritisiert“, erklärte die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion,Jacqueline Bernhardt, am Donnerstag. So fehlten beispielsweise jegliche Bedarfsprognosen, sowohl was die Entwicklung der Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger als auch die Zahl der Berufsschülerinnen und -schüler und der Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarfen betrifft. „Entsprechend lassen sich auch keine Personalbedarfe ableiten, im einzigen Vorausblick der Konzeption wird der Ersatzbedarf bei ‚hoch Qualifizierten‘ auf unzulässige Weise mit dem Bedarf in der Zukunft gleichgesetzt“, sagte Frau Bernhardt. Völlig ausgeblendet werde auch die Qualität der Schul- undBerufsschulausbildung als eine Ursache der hohen Anzahl von Jugendlichen im Übergangssystem zwischen Schule und Beruf.

„Den Schulen im Land fehlt ein langfristiges Konzept zur erfolgreichen Berufsorientierung“, bemängelt auch der arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion, Henning Foerster. Die Bundesagentur und die Jobcenter erhielten zu wenig Mittel vom Bund, um den Problemen im Übergang Schule-Beruf und bei einem missglückten Übergang dann in der Arbeitslosigkeit Herr zu werden. „Im Juli waren 7500 Jugendliche arbeitslos, d.h. sie waren auch nicht in irgendwelchen Maßnahmen. Bei den unter 20-jährigen, der unmittelbarenZielgruppe für den Übergang, lag die Arbeitslosigkeit im vergangenen Jahr fast jeden Monat über dem jeweiligen Vorjahreswert“, so Foerster. Dies sei eine Folge des weiterreduzierten Mitteleinsatzes in den Jobcentern“, erläutert Foerster. „Das passt nicht zu den anhaltenden Beteuerungen von allen Seiten, wonach wir jede Jugendliche und jeden Jugendlichen brauchen und entsprechend fördern müssen.“

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Südbahn erhalten

29. August 2014  Uncategorized

Suedbahn16-08-2014

Eine funktionierender, öffentlicher Personennahverkehr ist insbesondere für die ländlichen Räume unverzichtbar. Genau dieser ÖPNV ist aber in Südwestmecklenburg in Gefahr. Angeblich rechnet sich die Südbahn nicht und hat nach Ansicht der Landesregierung zu wenig Kunden und zu wenig Bedeutung für die Region.
Die Linksfraktion sieht das als katastrophale Fehleinschätzung an und unterstützt die Bürgerinnen und Bürger vor Ort.
Wir fordern: „Südbahn erhalten!“ – den der ÖPNV hat zuallererst für die Menschen vor Ort dazusein. Er ist ein elementarer Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge und darf daher nicht Opfer kurzfristiger, betriebswirtschaftlicher Zahlenspiele werden.

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Linksfraktion übergibt Spende an Kunsthaus Mosaik in Neubrandenburg

29. August 2014  Uncategorized

Kunstschule27-08-2014

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Landesregierung ignoriert Fachkräftemangel in den Kitas

30. Juli 2014  Uncategorized

Erneut unterstreichen die aktuellen Ergebnisse des „Ländermonitors Frühkindliche Bildungssysteme“ der Bertelsmann-Stiftung die seit Jahren erhobene Forderung der Linksfraktion, wonach die Betreuung und Bildung der Kinder in den Kitas des Landes dringend verbessert werden müssen. Trotz der herausragenden Arbeit und des Engagements der Erzieherinnen und Erzieher können diese den Fachkräftemangel bald nicht mehr auffangen, spitzt sich die Lage immer weiter zu.

Bereits 2009 hat meine Fraktion gefordert, dass die Personalbedarfsplanung und die Ausbildungskapazitäten für Erzieherinnen und Erzieher angepasst werden müssen. Wie aus der aktuellen Bertelsmann-Studie hervorgehe, herrscht in MV der bundesweit schlechteste Personalschlüssel sowohl bei den unter Dreijährigen als auch bei den Kindern ab drei Jahren.

Nach Berechnungen der Stiftung müssten in MV 6700 zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher in Vollzeit beschäftigt werden, um eine kindgerechte und pädagogisch sinnvolle Betreuung in den Kitas zu gewährleisten. Im eklatanten Widerspruch dazu stünden die Schlussfolgerungen des Bildungsministeriums aus dem Bericht zur Ausbildungsplatzplanung für pädagogische Fachkräfte in den Kitas. Danach sieht die Landesregierung keine Notwendigkeit zu handeln, weil das derzeitige Angebot an Ausbildungsplätzen die künftigen Bedarfe abdecke.

Die Landesregierung nehme billigend in Kauf, dass die Qualität der frühkindlichen Bildung in MV oft auf der Strecke bleibt. Das ist an Ignoranz nicht zu überbieten und geht auf Kosten der Kinder, die ein Recht auf einen bestmöglichen Start in das Leben und für den weiteren Bildungsweg haben. Es ist dringend erforderlich, dass zu diesem Themenkomplex im Landtag eine öffentliche Anhörung aller Beteiligten stattfindet. Die Landesregierung darf nicht länger die Augen vor den Realitäten verschließen und die Lage schön reden.

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08.07.2014: Wahlkreistag mit Dr. Dietmar Bartsch

14. Juli 2014  Uncategorized

Großes Erstaunen bei den Kindern der Pestalozzi- Schule in Ludwigslust am Dienstagmorgen, als sie ihre Frühstückstüten von richtigen Politikern aus Berlin und Schwerin bekamen. Gemeinsam halfen Dietmar Bartsch, stellvertretender Vorsitzender der Linksfraktion im Deutschen Bundestag und Jacqueline Bernhardt, kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag bei der Vorbereitung der Frühstücksportionen, die die Tafel Ludwigslust jeden Morgen an die Schüler verteilt. Regelmäßig werden es mehr Kinder, die kein Essen von zu Hause mitbekommen, sei es aus Unachtsamkeit der Eltern oder weil diese es sich oft nicht leisten können. „Jeder weiß eigentlich, wie wichtig regelmäßiges und gesundes Essen vor allem für Schulkinder ist. Deshalb ist uns die Unterstützung durch die beiden Politiker sehr willkommen.“ freute sich Schulleiter, Jörg Liedtke. Jacqueline Bernhardt und Dietmar Bartsch hatten zusätzlich zum obligatorischen Pausenbrot ein Getränk, ein Stück Gurke und eine Portion Joghurt spendiert. „Auf diese Weise wollten wir unsere Kampagne FÜR KINDER – GEGEN ARMUT ganz praktisch unterstützen, indem wir den Kindern eine kleine Freude bereiten und auch den fleißigen Mitarbeiterinnen der Tafel um Koordinatorin Gerlind Gundlach für ihr Engagement danken.“ so Dietmar Bartsch.
WKT LWL 08-07-2014-3

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