Girls Day 2016

29. April 2016  Uncategorized

Bereits zum 9. Mal waren Mädchen am Girls‘ Day zu Gast in der Linksfraktion. In diesem Jahr konnten wir 14 Mädchen bei uns begrüßen.
Mädchen konntenen am heutigen Girls‘ Day wieder herausfinden, ob für sie jenseits der sogenannten frauentypischen Berufe beispielsweise auch ein technischer oder naturwissenschaftlicher Beruf in Frage kommen könnte. Das ist wichtig, denn immer noch dominieren Frauen in den erzieherischen und sozialen Berufen, die in der Regel schlechter bezahlt sind als die sogenannten typisch männlichen Berufsgruppen.
Auch in der Politik sind Männer viel stärker vertreten als Frauen. Das ist angesichts der Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung weiblich ist, ein ungerechter Zustand. Deshalb haben wir auch in diesem Jahr wieder Mädchen bei uns in die Fraktion eingeladen, um vielleicht die eine oder andere junge Frau für das Metier der Politikerin zu begeistern.
Auf dem Programm standen u.a. ein Schlossrundgang, Gespräche mit dem Fraktionsvorsitzenden Helmut Holter sowie weiteren Abgeordneten und anderen Politikerinnen und Politikern. Besonders interessant fanden die Maedchen den Arbeitsalltag eines Politikers, den ihnen Helmut Holter näher brachte. Nichts desto trotz oder gerade deshalb wollten 2 Maedchen Politikerin werden. Schön, das ihr da wart.13118838_1065023083565635_3219648611935564036_n

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Lücken im Landesprogramm Kinderschutz, Mängel beseitigen

26. April 2016  Uncategorized

Zur Unterrichtung durch die Landesregierung zum Landesprogramm Kinderschutz kann ich nur feststellen, dass SPD und CDU haben für diese Legislaturperiode ein Kinderschutzgesetz angekündigt. ‚Die Aktivitäten und Planungen zum Kinderschutz werden systematisch in einem Kinderschutzgesetz und im Anschluss daran in einem Landesprogramm Kinderschutz MV zusammengefasst‘, heißt es im Koalitionsvertrag. Nun gibt es zwar ein Programm, ein Gesetz, das vorgeschaltet werden sollte, gibt es nicht.
Der Landesaktionsplan ist eine Wiedergabe bestehender Maßnahmen. Er weist allerdings Mängel und Lücken auf. So fehlt die Beschreibung von Einrichtungen und Maßnahmen wie die der Opferambulanzen, die unter anderem die anonymisierte Spurensicherung bei Opfern sexueller Gewalt vornehmen. Die Landesregierung gesteht in der Zusammenfassung des Landesprogramms selbst ein, dass die Entwicklungsperspektiven von Kindern weiter verbessert werden müssen und vor allem, dass noch zu prüfen bleibt, ‚ob das vorliegende Programm insgesamt Wirkung zeigt, ausreichende Impulse setzt oder weitere Akzentuierungen erforderlich sind‘. Die Beseitigung der Mängel und Lücken wäre ein erster Schritt, die Wirkung des Programms zu erhöhen.
Aus der Praxis wissen wir zum Beispiel, dass die Hilfen zur Erziehung deutlich verstärkt werden müssen. Die im Landesprogramm beschriebene Neuregelung der psychosozialen Prozessbegleitung ist finanziell nicht untersetzt. Fraglich ist auch, inwiefern das Land die Kommunen auch finanziell bei der Einrichtung von Stellen für die unmittelbare Betreuung von Kindern und Jugendlichen in den Frauenhäusern des Landes unterstützt. Es gibt also noch viel zu tun, um das Landesprogramm tatsächlich wirksam werden zu lassen.

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Schau hin- Kinderarmut geht uns alle an

20. April 2016  Uncategorized

imageNoch immer ist Mecklenburg-Vorpommern nach Sachsen-Anhalt und Bremen das Bundesland mit der höchsten Kinderarmutsquote. Laut neuesten Studien leben noch immer 26,9 Prozent der Kinder und Jugendlichen in M-V in Armut. Diese Kinder sind von gesellschaftlicher Teilhabe häufig ausgeschlossen, haben geringere Bildungs- und Entwicklungschancen und sind häufiger krank.

Unter dem Titel „Schau hin – Kinderarmut geht uns alle an!“ nimmt das Netzwerk gegen Kinderarmut die Interessen der Kinder und Jugendlichen wahr und trägt dazu bei, Kinder- und Jugendarmut in M-V zu bekämpfen. In dem Netzwerk gegen Kinderarmut sind Vertreter aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen des Landes tätig: Landesjugendring, Deutsche Kinderhilfe, Deutscher Kinderschutzbund Schwerin, Landessportbund, Volkssolidarität, Schweriner Stadtjugendring und DIE LINKE. Mit dem offenen und überparteilichen Netzwerk sind wir im regelmäßigen Austausch, thematisieren die Probleme und geben Hilfestellungen für Betroffene.

„Ausgehend von der Kinder- und Jugendkonferenz am 15. April 2015 in Schwerin hat sich das Netzwerk gegen Kinderarmut gegründet. Auf der Konferenz wurden mit Akteuren aus dem ganzen Bundesland die Herausforderungen und die Probleme von Kindern und Jugendlichen, die in armen Familien leben, zusammengetragen. Es wurde rasch deutlich, dass wir es nicht dabei belassen können und wollen. Deshalb haben wir uns entschlossen, aktiv zu werden, und uns zu einem Netzwerk gegen Kinderarmut zusammengeschlossen, um gegen alle Facetten der Armut vorzugehen. Gemeinsam kann es gelingen, Kinder und Jugendliche zu unterstützen“, so Jacqueline Bernhardt, kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Rainer Becker, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe: „Das Netzwerk hat jetzt die Broschüre „Wegweiser für Bildung und Teilhabe in Mecklenburg-Vorpommern“ erstellt und herausgegeben. Sie richtet sich an Eltern, Kinder und Jugendliche und informiert über die Möglichkeiten des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT). Es ist ein Leitfaden für die Anspruchsberechtigten, denn auch nach fünf Jahren BuT bestätigen uns die Praktiker, dass die Leistungen nicht vollumfänglich bei den Kindern und Jugendlichen ankommen. Hier wollen wir ansetzen und mit unserer Broschüre eine Hilfestellung geben.“

„Auch in diesem Jahr haben wir Aktivitäten geplant, um auf die grassierende Kinder- und Jugendarmut aufmerksam zu machen und aus dem Verborgenen zu holen“, so Christian Thönelt vom Landesjugendring M-V e.V. „So werden wir beispielsweise beim Zoofest der Volkssolidarität am 5. Mai dieses Jahres in Schwerin dabei sein oder beim Herbstfest in Güstrow am 1. Oktober. Am 22. Oktober wird sich eine breit angelegte Konferenz in Rostock diesem Thema widmen. Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, die Öffentlichkeit für das wichtige Thema zu sensibilisieren und neue Partner zu gewinnen. Ganz nach unserem Motto ‚Schau hin – Kinderarmut geht uns alle an!‘ werden wir nicht nachlassen, den Missstand anzuprangern und zu bekämpfen – bis er überwunden ist.“

Die Broschüre können Sie beziehen beim Landesjugendring M-V e.V., Goethestr. 73, 19053 Schwerin oder online unter: www.raus-bist-du.de

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Wahlkreistag mit Dietmar Bartsch

08. April 2016  Uncategorized

Am 07.04.2016 besuchte der Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Deutschen Bundestag, Dietmar Bartsch unseren Wahlkreis im Bereich Ludwigslust. Wir hatten dabei ein umfangreiches Programm zu absolvieren.

Erst haben wir in der Grundschule Malis einen Scheck über 600 Euro übergeben. Das Geld ist dafür gedacht, um Lehrmaterialien für vor allem syrische Flüchtlingskinder anzuschaffen. Gemeinsam mit dem Spitzenkandidaten der LINKEN zur Landtagswahl in M-V, Helmut Holter übergaben wir den Scheck an Schulleiterin Rosemarie Quade und Lehrerin Kerstin Fligge. Gespendet hatten Bundestagsabgeordnete der LINKEN.

Nach einem anschliessenden Redaktionsgespräch mit Vertretern der regionalen Presse hatten Dietmar Bartsch und Jacqueline Bernhardt Vertreter von Behinderten- und weiteren Sozialvereinen zur Diskussion über das Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes eingeladen. Hintergrund waren die bevorstehenden Änderungen des Gesetzes, die zwar Erleichterungen für Betroffene vorsehen, jedoch bei weitem nicht ausreichen. Deshalb nutzten Vertreter von ca. 6 Vereinen die Gelegenheit, mit Dietmar diesbezügliche Fragen zu diskutieren und ihm Anregungen für die parlamentarische Behandlung des Gesetzes mit zu geben.

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Jugendcamp Alt Jabel

04. April 2016  Uncategorized

Vom 01.04.-03.04.2016 fand das erste landesweite Jugendcamp der LINKEN Mecklenburg- Vorpommern in Alt Jabel statt. Mit unseren Mitgliedern und Sympathisanten diskutierten wir unser Wahlprogramm, bevor es dann am 21. April 2016 im Landesvorstand beraten und am 21.05.2016 auf dem Landesparteitag diskutiert und endgültig beschlossen wird. So haben Jugendliche die Möglichkeit von vornherein mitzubestimmen. Ich finde es toll, dass wir LINKEN die Mitbestimmung von Jugendlichen nicht nur von anderen fordern, sondern selbst leben. Hat echt Spaß gemacht mit euch! Danke an alle!

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