Geschlechterbewusste Jungen- und Mädchenarbeit entwickeln

26. Juni 2012  Uncategorized

Der gleichstellungspolitische Sprecher der Linksfraktion, Peter Ritter, und seine Kollegin, die kinder- und jugendpolitische Sprecherin Jacqueline Bernhardt, haben sich am 26.06.2012 mit Dirk Siebernik von der Genderfachstelle MV und Bernd Schröder, Vertreter des Sozialministeriums, zu einem Arbeitsgespräch getroffen, um über die Erarbeitung von Leitlinien für eine geschlechtersensible pädagogische Arbeit mit Jungen und Mädchen zu beraten.

„Es ist unabdingbar, die spezifischen Bedürfnisse von Mädchen und Jungen in Entwicklungs- und Lernprozessen zu kennen und entsprechende Handlungsanleitungen zur gezielten Förderung der Kinder und Jugendlichen in der pädagogischen Arbeit zu entwickeln“, erklärte Ritter am Montag in Schwerin. Solche Leitlinien dienten den pädagogischen Fachkräften als Handreichung, um die gesetzlich formulierte geschlechterbewusste Pädagogik zielführend umsetzen zu können.

„Um die Leitlinien für eine geschlechterbewusste Jungen- und Mädchenarbeit im Land auf den Weg zu bringen, wollen wir das Thema im Rahmen einer Selbstbefassung auf die Tagesordnung im Sozialausschuss bringen und streben eine Anhörung mit Fachleuten aus der Kinder-, Jugend- und Gleichstellungsarbeit an“, sagte Frau Bernhardt.

„Es ist wichtig, Jungen und Mädchen eine Entwicklung zu ermöglichen, die fernab von Rollenklischees und Geschlechterstereotypen erfolgt, damit sie ihre Fähigkeiten voll entfalten können und sich zu eigenständigen Persönlichkeiten entwickeln“, so Ritter.

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Gesundheit der Kinder fördern – Gesundheitsziele überprüfen

23. Juni 2012  Uncategorized

Der Antrag der Linksfraktion „Chancengleich gesund aufwachsen – Kindergesundheitsziele weiterentwickeln“ ist am 21.06.2012 im Landtag kontrovers diskutiert worden. „Zum wiederholten Male praktizierten die Koalitionäre das Hase-Igel-Prinzip ‚Ick bin all hier‘“, erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der Linksfraktion, Torsten Koplin, am Donnerstag in Schwerin. Just in dem Moment, in dem die Linksfraktion ein Problem zur Sprache bringt, erklären SPD und CDU, sie seien in der Sache längst aktiv.“

„Mit der Ablehnung des Antrages verzichten die Koalitionäre auf eine konkrete Zielstellung, die mit den zu überarbeitenden Kindergesundheitszielen verbunden sein müssen“, so Koplin. Die Landesregierung müsse die vor fast zehn Jahren festgelegten Kindergesundheitsziele überprüfen und im Interesse der Kinder weiter entwickeln. „Da reicht eine Information im Internet, versteckt in einer dürren Statistik über den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung nicht aus“, so Koplin. „Die Fakten müssen ausgewertet und konkrete Schlussfolgerungen gezogen werden.“

Aus Sicht der Linksfraktion hat die Präventionsarbeit eine zentrale Bedeutung für die Gesundheitsförderung. „Je früher diese ansetzt, desto eher hilft sie, damit die Kinder gesund bleiben“, so Frau Bernhardt. „Daher müssen auch die Beratungs- und Betreuungsangebote für werdende Eltern und junge Familien ausgebaut und auf ihre Wirksamkeit überprüft werden.“

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Bürokratiedschungel in Kitas lichten – Geld für bessere Ausstattung nutzen

15. Juni 2012  Uncategorized

Die kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt, unterstützt und bekräftigt die Forderung des Paritätischen Wohlfahrtverbandes nach Bürokratieabbau in den Kitas. „Es ist dringend erforderlich und höchste Zeit, den bürokratischen Dschungel zu lichten“, erklärte Frau Bernhardt am Donnerstag in Schwerin. Es sei viel wichtiger, dass die Erzieherinnen und Erzieher ihre ohnehin knappe Zeit den Kindern widmen können und nicht mit dem Ausfüllen von zig Anträgen verschwenden.

„Aus diesem Grund hat meine Fraktion im Rahmen der Haushaltsberatungen auch beantragt, dass die Landesregierung bis Ende 2013 einen Vorschlag zur Veränderung des Finanzierungssystems im KiföG vorlegt“, so Frau Bernhardt. Leider sei dies seitens der SPD und CDU mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt worden. „Wir werden uns aber weiter dafür einsetzen, dass das komplizierte, zum Teil undurchsichtige Finanzierungssystem geändert wird“, betonte Frau Bernhardt. Es sei nicht akzeptabel, dass Landesmittel für die überbordende Bürokratie verschleudert werden. „Dieses Geld muss direkt für die Verbesserung der Bedingungen in den Kitas eingesetzt werden, beispielsweise für eine schnellstmögliche Senkung des Fachkräfteschlüssels.“

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Veranstaltung der Gillhoff-Gesellschaft in Glaisin am 09. Juni 2012

12. Juni 2012  Uncategorized

Am 09. Juni 2012 sollte anlässlich des 151. Geburtstages von Johannes Gillhoff der Gillhoff-Preis verliehen werden. Im Vorfeld gab es viel Aufregung um das Thema, da der Preisträger Dr. Jürgen Rogge als IM tätig gewesen sein soll. Herr Dr. Rogge verzichtete einige Tage vor der Preisverleihung auf den Preis. Verschiedene Politiker nahmen deshalb nicht an der Veranstaltung teil.

Für mich war klar, dass ich erst recht an dieser Veranstaltung teilnehme. Zum einem ist es ein Zeichen der Würdigung der Arbeit der Gillhoff- Geselschaft, die viel Mühen und Organisation zur Durchführung dieses Tages aufbringen mussten. Zum anderem wurde Herr Dr. Rogge als Preisträger wegen seiner literarischen Werke vorgeschlagen. Seine Tätigkeit als IM haben andere Stellen zu bewerten. Was damals geschah weiss weder ich, noch andere Politiker.

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Erklärung der Jugendausschussmitglieder vom 14.5.2012

22. Mai 2012  Uncategorized

Am 14.05.2012 trafen sich Jugendhilfeausschussmitglieder der Linken und verabschiedeten folgende Erklärung:

Erklärung der Mitglieder der Linken in den Jugendhilfeausschüssen der Landkreise und kreisfreien Städte in MV

Kinder- und Jugendarbeit in MV dauerhaft und nachhaltig sichern!

Seit Jahren ist die Anzahl der 10- bis 26-jährigen Kinder und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern rückläufig. Gab es im Jahr 2005 in M-V noch 359.702 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 bis 26 Jahren, so sind es im Jahr 2012 nur noch 253.051 Kinder und Jugendliche und 2018 werden es nur noch 201.465 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 26 Jahren sein.

Weniger Kinder und Jugendliche bedeuten weniger Landesmittel für die Förderung der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe nach dem KJFG M-V und somit weniger finanzielle Mittel für die Kinder- und Jugendarbeit.

Dem gegenüber werden die Problemlagen der Kinder und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern in der Summe nicht weniger und im Einzelfall komplexer und vielschichtiger.

Dem kann nur durch eine hochwertige Kinder- und Jugendarbeit in den Landkreisen und kreisfreien Städten begegnet werden.

Die Landkreise und kreisfreien Städte sind aber aus eigener Kraft nicht in der Lage, die zurückgehenden Landesmittel zu ersetzen.

Das führt unter anderem dazu, dass

• insbesondere im ländlichen Raum immer weniger Bildungs- und Freizeitaktivitäten in immer größeren Entfernungen angeboten werden können,

• sportliche, soziale, kulturelle Angebote in den Städten durch Jugendliche aus ländlichen Gebieten weniger angenommen werden können, da die Verkehrsverbindungen im Regelfall fehlen, insbesondere in den Abendstunden,

• der Aufbau und der Erhalt sozialer Netzwerke erschwert und die Entfaltung sozialer Kompetenzen beeinträchtigt wird.

Diese Situation wird zusätzlich dann problematisch, wenn Angebote der Kinder- und Jugendarbeit fehlen und rechtsextreme und rechtsgerichtete Organisationen diese Lücken auszufüllen versuchen.

Die Mitglieder der Linken in den Jugendhilfeausschüssen der Landkreise und kreisfreien Städte in MV nehmen dies nicht hin. Die Kinder- und Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern muss – unabhängig von der Anzahl der Kinder und Jugendlichen – dauerhaft und nachhaltig gesichert werden.

Eine Grundlage dafür ist das KJFG des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Gesetz muss grundlegend novelliert werden. Die Mitglieder der Linken in den Jugendhilfeausschüssen der Landkreise und kreisfreien Städte in MV fordern die Landesregierung auf, bis zur Novellierung des KJFG MV die Landesförderung nicht mehr an die Anzahl der 10- bis 26-jährigen Kinder- und Jugendlichen zu koppeln, sondern die Förderung auf dem Niveau des Jahres 2011 festzuschreiben und die notwendige Novellierung des Gesetzes zügig voranzutreiben.

Die Mitglieder der Linken in den Jugendhilfeausschüssen der Landkreise und kreisfreien Städte in MV fordern die Landesregierung und die Koalition von SPD und CDU auf, sich selber ernst zu nehmen und ihre Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbericht umgehend umzusetzen.

Rostock, den 14. Mai 2012

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