Betrieben in der Region mangelt es an Fachkräften

08. Juli 2015  Uncategorized

Gemeinsam mit dem designierten Vorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch besuchte ich die Firma Dankwardt GmbH in Jessenitz Werk, bei Lübtheen.

Die Rudolf Dankwardt GmbH füllt für einen großen Kosmetikhersteller Cremes, Flüssigkeiten und Sprays ab und stellt diese z.T. auch selbst her. Geschäftsführer Thomas-Michael Willig informierte uns auch über das Fachkräfteproblem. Es werden hier vor allem Chemiefacharbeiter benötigt, die es in Mecklenburg-Vorpommern nicht in ausreichender Anzahl gibt. „Eigene Lehrlinge auszubilden funktioniert meist auch nicht richtig, weil die Auszubildenden nur ungern nach Lübtheen kommen und außerdem in der Region keine entsprechende Berufsschule finden.“ umreißt Thomas Willig die Situation. Sogar Gedanken, den Betrieb zu erweitern, würde man aus diesen Gründen immer wieder verschieben.

Dem Gesprächspartner erläuterte Dietmar Bartsch wirtschafts- und steuerpolitische Standpunkte der LINKEN. So ist eine wesentliche Forderung die Zurückdrängung und Verhinderung prekärer Arbeitsverhältnisse wie Befristungen und Leiharbeit. Verbesserungen im Bildungsbereich, also auch im Berufsbildungsbereich sind nur durch mehr und gut ausgebildetes Personal, also mehr Geld zu erreichen. Dafür sei die LINKE im Gegensatz zur Bundesregierung für die Einführung einer Vermögenssteuer für Reiche.

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Wie weiter in der Kindertagesförderung?

05. Juli 2015  Uncategorized

Zum Antrag „Strategische Ausrichtung der Kindertagesförderung in Mecklenburg-Vorpommern“ bleibt zu sagen, dass MV über ein ausreichendes Netz an Betreuungseinrichtungen verfügt und hat eine hohe Auslastungsquote in den Kitas vorzuweisen. Entscheidend für eine gute frühkindliche Bildung ist allerdings nicht die Anzahl der Einrichtungen, sondern deren Qualität. Das ist und bleibt der Schlüssel für mehr Chancengleichheit für alle Kinder von Anfang an.

Die Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas sowie die Tagespflegepersonen stellen sich tagtäglich engagiert der Herausforderung, gute Bildung von Anfang an zu sichern. Der Qualitätsstandard in der Kita definiert sich über die Rahmenbedingungen, unter denen die Betreuung der Kinder stattfindet. Um bessere Arbeitsbedingungen für die Erzieherinnen und Erzieher zu schaffen, fordern wir seit langem die Absenkung der Fachkraft-Kind-Relationen, angefangen von der Krippe bis zum Hort. Weiterhin ist den Pädagoginnen und Pädagogen für alle Tätigkeiten, die nicht im direkten Kontakt mit den Kindern stattfinden, mehr Zeit einzuräumen. Nicht zuletzt profitieren die Kinder, wenn die Beschäftigten nicht mehr derart unter Stress stehen.

In anderen Bundesländern hat es sich bereits bewährt, dass in den Kitas multiprofessionelle Teams eingesetzt werden, die den heutigen komplexen Ansprüchen besser gerecht werden. Gerade auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft wäre dies auch in MV ein guter Weg, um Kindern und deren Familien frühzeitig zu helfen.

Eine große Baustelle ist das Finanzierungssystem im KiföG. Es ist zu bürokratisch und belastet Eltern und Kommunen unverhältnismäßig stark. Das Land beteiligt sich für ostdeutsche Verhältnisse unterdurchschnittlich. Perspektivisch muss der Kita-Besuch für die Eltern kostenfrei sein.

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Derzeitige Ausbildungsplatzplanung ungeeignet um gute Kindertagesbetreuung sicherzustellen

27. Juni 2015  Uncategorized

Zur Ablehnung des Entschließungsantrages der Fraktion DIE LINKE am Mittwoch im Sozialausschuss zur Nachbesserungen bei der Ausbildungsplatzplanung für die Erzieherinnen und Erzieher kann ich nur feststellen, dass die Koalitionsfraktionen die Chance verspielt habe, die Fachkräfte für die Kindertagesbetreuung auch zukünftig auf sichere Füsse zu stellen.

Nachdem im März die öffentliche Anhörung zur Ausbildungsplatzplanung für Erzieherinnen und Erzieher vor dem Sozialausschuss stattfand, und Defizite von den Experten deutlich aufgezeigt wurden, taten sich nochmals Fragen auf, die im Abschluss nur eine Entscheidung zulassen: Es müssen Änderungen an der derzeitig geltenden Ausbildungsplatzplanung aus dem Jahr 2011 vorgenommen werden. So finden unter anderem die Standardverbesserungen im KiföG, aktuelle Entwicklungen und Veränderungen wie Fluktuation und Belegung nicht ausreichend Berücksichtigung.

Damit stellt diese Ausbildungsplatzplanung keine geeignete Grundlage für die Absicherung des Fachkräftegebotes in den Kindertageseinrichtungen. Dem drohenden Fachkräftemangel bei den Erzieherinnen und Erziehern wird nicht genügend entgegengewirkt. Das Fachkräftegebot in Kitas wird immer mehr gefährdet und das zu Lasten der frühkindlichen Bildung für alle Kinder. Die Landesregierung ist aufgefordert nachzubessern, damit qualitativ gute Bildung in den Kindertageseinrichtung weiterhin erhalten bleibt.

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DAS MUSS DRIN SEIN!

22. Juni 2015  Uncategorized

Echt heiß!
Am Pendlerparkplatz in Bandenitz erwarteten heute unsere Mitglieder die Frühaufsteher mit heißem Kaffee, einem kleinen Frühstück, Flyer und netten Gesprächen im Zuge der Kampage Das muss drin sein.
Mehr erfahrt ihr im Artikel:

http://www.die-linke-lup.de/startseite/meldungen/detail/zurueck/aktuelles-17/artikel/echt-heiss-linke-wecken-mit-kaffee-die-lebensgeister/

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DESK Verfahren ist überflüssig – Gelder sinnvoll einsetzen

16. Juni 2015  Uncategorized

Zur Vorstellung des Projektberichts „Was hat das KiföG MV gebracht? Summative Evaluation“ auf der heutigen Landespressekonferenz, kann ich nur sagen, dass jährlich durch das Land fünf Mio. Euro für Kitas in ‚schwieriger sozialräumlicher Lage‘ bereitgestellt werden, damit diese das sogenannte Dortmunder Entwicklungsscreening (DESK-Verfahren) durchführen. In den kommenden zwei Jahren soll der Betrag noch einmal um zwei Mio. Euro aufgestockt werden. In dem Bericht wird empfohlen, dieses Screening in weiteren Kitas mit Kindern, die einen ‚niedrigen Sozialstatus‘ aufweisen, einzuführen. Insgesamt in 200 von über 1000 Kitas soll das DESK Verfahren installiert werden. Dabei soll der Entwicklungsstand von 3- bis 6-jährigen Kindern in den Bereichen Motorik, Sprache, sozial-emotionale Entwicklung sowie zur Gesamtentwicklung ermittelt werden.

Aus unserer Sicht ist das DESK-Verfahren nicht erforderlich. Jede Erzieherin und jeder Erzieher in allen Kitas des Landes ist bereits heute verpflichtet, die Entwicklung jedes Kindes zu beobachten und zu dokumentieren. Dafür werden Beobachtungsbögen genutzt, die sich bewährt haben und den Entwicklungsstand präzise darstellen. Sie können im Ergebnis gezielt für die Betreuung und Förderung entwicklungsverzögerter Kinder genutzt werden.

Gegen Ende der Kindergartenzeit wird auf dieser Grundlage der abschließende Bericht formuliert, der mit den Eltern ausgewertet wird. Diese entscheiden, ob sie den Bericht an die künftige Schule weiterleiten. Die DESK-Dokumentation ist nicht nötig. Das dafür eingesetzte Geld könnte nützlicher verwendet werden, etwa zur Absenkung des Betreuungsschlüssels im Krippenbereich auf 1:5. Damit hätten die Erzieherinnen und Erzieher mehr Zeit, sich jedem Kind verstärkt zuzuwenden.“

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