Unverbindlichkeit bei Jugend- und Schulsozialarbeit endlich beenden!

01. Juni 2013  Uncategorized

Der Antrag der Koalitionsfraktionen „Jugend- und Schulsozialarbeit verstetigen“ zur Landtagssitzung im Mai 2013 ist ein erneuter Beleg für das Bestreben von SPD und CDU, dieses wichtige Thema möglichst unverbindlich zu besetzen.

Die Koalitionäre machen keinerlei Aussagen zu den drängenden Problemen der Landesinitiative Jugend- und Schulsozialarbeit. Es gibt weder ein Konzept für die rechtliche Ausgestaltung noch einen Fahrplan, wohin sich die Initiative inhaltlich entwickeln soll. Bis auf mögliche mehrjährige Zuwendungsbescheide durch Land und Kommunen, was wir unterstützen, enthält der Antrag keine neuen Aussagen. So schweigen sich die Koalitionäre auch über die Anzahl der Stellen aus, die das Land aus ESF-Mitteln finanzieren will. Nach unserer Kenntnis sollen die Mittel für die Jugendsozialarbeit um eine Million Euro gekürzt werden, das hat mit Versteigung rein gar nichts zu tun. Selbst zur Finanzierung von zurzeit mehr als 70 Schulsozialarbeitern aus Bundesmitteln können sich die Koalitionäre nicht auf ein Ziel verständigen.

Da es die Koalitionäre vorziehen im Vagen zu bleiben, ist die Ablehnung unseres Änderungsantrages nur folgerichtig. Wir wollten damit die Landesregierung auffordern, gemeinsam mit den Landkreisen und kreisfreien Städten bis zum 31. Dezember 2014 eine Konzeption zur Weiterentwicklung und Finanzierung der Initiative zu erarbeiten. Ziel muss es sein, die Jugend- und Schulsozialarbeit bedarfs- und aufgabengerecht aufzustellen. Dazu gehören gegebenenfalls auch die weitere rechtliche Ausgestaltung auf Landes- und Bundesebene sowie die finanzielle Beteiligung des Bundes über die befristete Möglichkeit im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets hinaus.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Anhörung offenbart gravierende Mängel an KiföG-Novelle

15. Mai 2013  Uncategorized

Heute fand im Sozialausschuss des Landtages die öffentliche Anhörung zum KiföG statt. Dabei wurden einige gravierende Mängel an dem Gesetzentwurf offenbart.

Zunächst ist es natürlich begrüßenswert, dass es Verbesserungen bei den Standards geben soll, wie etwa die Absenkung bei der Fachkraft-Kind-Relation. Dies ist auch von allen Anzuhörenden begrüßt worden.

Als Hauptkritikpunkt hat sich aber rasch die unzureichende Finanzierung erwiesen, der ich in der Praxis immer wieder begegne. Es nützen die besten Standards nichts, wenn sie in der Praxis nicht umgesetzt werden können, weil die erforderlichen Mittel fehlen. Die Liga habe darauf verwiesen, dass die Absenkung des Betreuungsschlüssels und die Erhöhung der mittelbaren pädagogischen Arbeitszeit der Erzieherinnen und Erzieher allein in 2013 ein Defizit von etwa 750 000 Euro nach sich ziehen.

Darüber hinaus sei kritisiert worden, dass das neue KiföG nicht langfristig, strategisch ausgerichtet ist. So wäre beispielsweise ein Stufenplan zur schrittweisen Absenkung der Fachkraft-Kind-Relation in allen Betreuungsbereichen ein sinnvoller Schritt gewesen. Bemängelt wurde außerdem, dass es nicht zu einer spürbaren Entlastung beim bürokratischen Aufwand für alle Beteiligten kommt. Insgesamt lässt sich die Kritik mit den Worten von Frau Prof. Dr. Sabine Mönch-Kalina zusammenfassen, die sagte, dass schon morgen mit der Arbeit an einer weiteren Novelle begonnen werden müsse.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Wahlkreistag am 13.05.2013

15. Mai 2013  Uncategorized

Vorgestern ,am 13.05.2013, eröffneten die Genossinnen und Genossen der Ortsgruppe Ludwigslust ihren Straßenwahlkampf mit einem Info- Stand in Ludwigslust. Ich war auch mit dabei. Ich habe die Gelegenheit gleich genutzt, um mein neues Info- Bike einzuweihen. Dieses war dann auch der Hingucker für viele Passanten. Viele von ihnen konnten dann auch zum Unterschreiben auf den Listen des Bündnisses UMFAIRTEILEN animiert werden. Dabei konnten sie sich ebenfalls über die aktuelle Kreis- und Stadtpolitik informieren.
Am Nachmittag besuchte ichdas „Haus Sonnenschein“, eine Wohnanlage für lern- und geistig behinderte Kinder in Ludwigslust. Bei einem Rundgang durch das Gebäude informierte die Leiterin der Einrichtung, Katrin Holzwarth über Lebensbedingungen und Probleme bei der Betreuung der Kinder.

WKT 13-05-2013 002

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Kommunen müssen Kinder- und Jugendhilfe mit Leben erfüllen können

27. April 2013  Uncategorized

Die Ablehnung unseres Antrages am Donnerstag auf der Landtagssitzung „Bessere und verlässliche Rahmenbedingungen für Kinder und Jugendliche in MV schaffen“ durch die Koalitionsfraktionen ist völlig inkonsequent.

Die Forderung, dass die Kinder- und Jugendhilfe auf eine sichere Basis gestellt werden muss, ist berechtigt, denn infolge der Kürzungen drohen große Löcher. Dies habe auch die zuständige Sozialministerin in ihren Ausführungen zum Thema bestätigt. Dennoch hat sie unseren Antrag nicht unterstützt. Für die Vereine und Verbände und vor allem für die Kinder und Jugendlichen im Land ist dies ein denkbar schlechtes Zeichen.

Trotz angespannter Haushaltslage müssen Bund, Länder und Kommunen eine flächendeckende, bedarfsgerechte Förderung von Kindern und Jugendlichen sicherstellen. Die Kommunen als zentrale Orte der Kinder- und Jugendhilfe müssen in ihrer Verantwortung gestärkt und entsprechend finanziell auskömmlich ausgestattet werden.Demo 25-04-2013

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Unterstützung des Protestes „MV kürzt gut. Keine Kürzungen in der Kinder- und Jugendarbeit!“ – Verbände pfeiffen auf dem letzten Loch

16. April 2013  Uncategorized

Anlässlich der Tagung der Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe, auf der die Jugendministerin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig ein Grußwort halten wird, haben die Landesjugendverbände in Mecklenburg-Vorpommern zum Protest unter dem Motto „MV kürzt gut. Keine Kürzungen in der Kinder- und Jugendarbeit!“ aufgerufen. Der Protest wird am 18. April 2013 um 08:15 Uhr auf dem Neuen Markt vor dem Rostocker Rathaus stattfinden.

Die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern unterstützt den Aufruf der Landesjugendverbände zum Protest am 18.04.2013 in Rostock.

Immer wieder haben Vereine und Verbände der Kinder- und Jugendarbeit durch Petitionen, Briefe und Demonstrationen auf die prekäre Situation der Kinder- und Jugendarbeit im Land aufmerksam gemacht. Egal ob in Rostock, Schwerin, Stralsund, Neubrandenburg- überall werden Jugendklubs geschlossen und Projekte nicht fortgeführt. Die Mitglieder der Linksfraktion haben dies zum Anlass genommen und einen offenen Brief an die Jugendministerin Manuela Schwesig gerichtet. Doch geschehen ist nichts – weder eine Antwort auf den Brief und erst recht keine Vorstellungen, wie die Kinder- und Jugendarbeit auf verlässliche Grundlagen gestellt werden kann. Stattdessen wird die dramatische Situation in der Kinder- und Jugendhilfe einfach hingenommen. Und die Lage wird sich von Jahr zu Jahr zuspitzen. Grund dafür sind die weniger werdenden 10-26- Jährigen, an die Landeszuschüsse gebunden sind. Deshalb ist die Landesregierung aufgefordert, die Kinder- und Jugendarbeit endlich auf verlässliche Grundlagen zu stellen und die Förderung von der Anzahl der Kinder und Jugendlichen entkoppeln.

Wir werden unsere Möglichkeiten nutzen, um gemeinsam mit den Vereinen und Verbänden die Landesregierung endlich zum Handeln zu bewegen. Deshalb haben wir für die Landtagssitzung im April einen entsprechenden Antrag eingebracht, der nicht nur das Land, sondern auch den Bund zum Handeln auffordert. Alleine können die Landkreise und kreisfreien Städte die Herausforderungen in der Kinder- und Jugendarbeit nicht wuppen.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.


Alle Formularfelder sind erforderlich.







Alle Formularfelder sind erforderlich.

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen