Zum Kindertag eine kleine Überraschung in der Pestalozzi-Schule Ludwigslust von der Landtagsabgeordneten Jacqueline Bernhardt

02. Juni 2017  Uncategorized

„Mir ist es eine Herzensangelegenheit traditionell zum Kindertag die Tafel Ludwigslust bei dem Frühstück für Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und sei es nur durch eine kleine Überraschung. Ich finde es in einem reichen Land wie Deutschland beschämend, dass es überhaupt Kinder gibt, die hungrig zur Schule kommen, dabei ist das leider keine Seltenheit. Fast jedes dritte Kind in M-V lebt in Armut, 50.000 Kinder sind in M-V auf Hartz IV angewiesen und viele weitere Kinder sind von Armut bedroht. Diese Zahlen sind beängstigend! Deshalb ist der Kindertag für uns nicht nur ein Tag zum Feiern mit den Kindern und Jugendlichen, sondern auch ein Kampftag, um auf ihre Situation und ihre Rechte aufmerksam zu machen. Kinder haben ein Recht auf ausgewogene Mahlzeiten, ordentliche und warme Kleidung und ein Recht auf Spiel, so steht es in den Artikeln der UN-Kinderrechtskonventionen, doch leider ist die Praxis eine ganz andere!“, so die Landtagsabgeordnete der Linksfraktion Jacqueline Bernhardt, als sie am Morgen des 1. Junis 2017 in der Ludwigsluster Pestalozzi Schule bei dem Befüllen der Frühstückstüten für die Schülerinnen und Schüler half. Jacqueline Bernhardt unterstützt die Tafel schon seit vielen Jahren in der Pestalozzi-Schule Ludwigslust. Frau Elvira Stutzke, von der Tafel Ludwigslust, sorgt jeden Morgen, seit vielen Jahren für dieses ausgewogene Frühstück bei den Schülern der Pestalozzi Schule, doch leider endet ihre Zeit in der Schule dieses Jahr im Sommer.

 

 

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Herzlichen Glückwunsch zum Kindertag

01. Juni 2017  Uncategorized

Nicht allein der Internationale Kindertag muss Anlass sein, auf die himmelschreiende Schande der grassierenden Kinderarmut auch in Deutschland und M-V aufmerksam zu machen. In M-V sind fast 50 000 Kinder auf Hartz IV angewiesen, weil ihre Eltern kein oder kein ausreichendes Einkommen haben. Hinzu kommen weitere Kinder und Jugendliche, die durch ein viel zu geringes Einkommen der Eltern von Armut bedroht sind. In M-V sind nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung 68 000 Kinder armutsgefährdet. Das ist fast jedes dritte Kind. Diese Zahlen sind alarmierend, und es ist erschreckend, dass SPD und CDU die Augen vor diesem Missstand verschließen. Dabei ist es dringend erforderlich, sofort Maßnahmen zur Beseitigung von Kinderarmut und zur Prävention zu ergreifen.

Nach Angaben von Armutsforschern werden Minderjährige, die in Armut aufwachsen sind, nicht selten arme Erwachsene, die wiederum arme Kinder großziehen. Es ist dringend erforderlich, den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen. Die Beseitigung von Kinderarmut ist ein Schwerpunkt der Arbeit meiner Fraktion – im Parlament und außerhalb. Alle Kinder müssen unabhängig von der finanziellen Situation der Eltern gleichwertigen Zugang zu Bildung und Förderung haben. Eine beitragsfreie Kindertagesbetreuung muss genauso selbstverständlich sein wie der kostenlose Zugang zu Freizeitangeboten und die Sicherstellung der Mobilität.

Zur Broschüre:
http://www.linksfraktionmv.de/fileadmin/fraktion/Publikationen/Materialien/2017/Stark_fuer_Kinder_und_Jugendliche.pdf

Zum Video:

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Duale Ausbildung zur Fachkraft für Kitas ist lediglich Sparvariante

31. Mai 2017  Uncategorized

Das heutigen Thema auf der Landespressekonferenz war „Neue Ausbildung zur Fachkraft für Kindertageseinrichtungen“. Es war höchste Zeit, dass die Landesregierung den Fachkräftemangel in den Kitas endlich erkannt hat und versucht gegenzusteuern. Die Träger und die Beschäftigten in den Einrichtungen, aber auch meine Fraktion weisen seit Jahren auf die bestehenden unhaltbaren Zustände hin.
Bereits am 1. August soll der neue Ausbildungsgang starten – viel zu wenig Zeit für Träger und Kommunen, sich darauf einzustellen, ihn bekannt zu machen, sich zu bewerben und Verträge abzuschließen. Aus Trägersicht ist es sicherlich positiv, dass die Auszubildenden eine Vergütung erhalten und durch die duale Ausbildung an die Kitas gebunden werden. Es stellt sich allerdings die Frage, warum im bestehenden Ausbildungsgang nicht ebenfalls eine Vergütung erfolgt. Die Ungleichbehandlung in den Ausbildungsgängen ist inakzeptabel. Wobei sich die neue Form der Ausbildung bei näherem Hinsehen ohnehin als Sparvariante erweist. Während der Ausbildung ersetzen zwei Auszubildende eine Erzieherin bzw. einen Erzieher. Nach der Ausbildung wird die Fachkraft für Kitas schlechter bezahlt als die staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erzieher. Hier liegt ein weiterer Spareffekt für das Land – auf dem Rücken der Beschäftigten und zu Lasten der Qualität in den Kitas.

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SPD und CDU ignorieren Probleme bei Gerichtsstrukturreform

18. Mai 2017  Uncategorized

Nachdem die Gerichtsstrukturreform vor zweieinhalb Jahren eingeleitet wurde, hat sich die Situation in einigen Tätigkeitsbereichen der Amtsgerichte deutlich verschlechtert. Bürgerinnen und Bürger haben zu lange Wege zu den Gerichten, steigende Kosten und längere Verfahrenslaufzeiten sind allgegenwärtig. Obwohl diese Konsequenzen bereits im Vorfeld abzusehen waren, haben SPD und CDU die Reform seinerzeit gegen die begründeten Kritiken und Bedenken der Fachverbände durchgedrückt. Es ist völlig unverständlich, dass diese beiden Fraktionen, sich heute, nachdem die prognostizierten negativen Folgen tatsächlich eingetreten sind, einer Überprüfung der Reform und möglichen Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger verschließen. Offenbar möchten SPD und CDU das Thema totschweigen und nicht an die Fehler der Vergangenheit erinnert werden und lehnten heute den Antrag „Gerichtsstrukturreform unabhängig überprüfen“ ab.

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Psychosoziale Prozessbegleitung geschwächt

17. Mai 2017  Uncategorized

Mit dem Modellprojekt ,Psychosoziale Prozessbegleitung‘ hatte M-V in den vergangenen Jahren den Opferschutz deutschlandweit gut vorangebracht. Mit der Abkehr von der stellenbezogenen Förderung der Prozessbegleiter, erfolgt ein Rückschritt, die psychosoziale Prozessbegleitung wird geschwächt.
Die Träger der psychosozialen Prozessbegleitung werden Schwierigkeiten haben, ihre Angebote auf gewohnt hohem Niveau anzubieten. Auch die geplante Sockelfinanzierung von jährlich 15 000 Euro pro Landgerichtsbezirk ist zwar ein Kompromiss, löst dieses Problem aber nicht gänzlich – eine Unterfinanzierung bleibt bestehen. Wir erwarten, dass im Rahmen der geplanten Evaluation nachgesteuert wird. Das ist meine Meinung zu dem neuen Gesetz „psychosoziale Prozessbegleitung“.

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