Veranstaltung der Gillhoff-Gesellschaft in Glaisin am 09. Juni 2012

12. Juni 2012  Uncategorized

Am 09. Juni 2012 sollte anlässlich des 151. Geburtstages von Johannes Gillhoff der Gillhoff-Preis verliehen werden. Im Vorfeld gab es viel Aufregung um das Thema, da der Preisträger Dr. Jürgen Rogge als IM tätig gewesen sein soll. Herr Dr. Rogge verzichtete einige Tage vor der Preisverleihung auf den Preis. Verschiedene Politiker nahmen deshalb nicht an der Veranstaltung teil.

Für mich war klar, dass ich erst recht an dieser Veranstaltung teilnehme. Zum einem ist es ein Zeichen der Würdigung der Arbeit der Gillhoff- Geselschaft, die viel Mühen und Organisation zur Durchführung dieses Tages aufbringen mussten. Zum anderem wurde Herr Dr. Rogge als Preisträger wegen seiner literarischen Werke vorgeschlagen. Seine Tätigkeit als IM haben andere Stellen zu bewerten. Was damals geschah weiss weder ich, noch andere Politiker.

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Erklärung der Jugendausschussmitglieder vom 14.5.2012

22. Mai 2012  Uncategorized

Am 14.05.2012 trafen sich Jugendhilfeausschussmitglieder der Linken und verabschiedeten folgende Erklärung:

Erklärung der Mitglieder der Linken in den Jugendhilfeausschüssen der Landkreise und kreisfreien Städte in MV

Kinder- und Jugendarbeit in MV dauerhaft und nachhaltig sichern!

Seit Jahren ist die Anzahl der 10- bis 26-jährigen Kinder und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern rückläufig. Gab es im Jahr 2005 in M-V noch 359.702 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 bis 26 Jahren, so sind es im Jahr 2012 nur noch 253.051 Kinder und Jugendliche und 2018 werden es nur noch 201.465 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 26 Jahren sein.

Weniger Kinder und Jugendliche bedeuten weniger Landesmittel für die Förderung der öffentlichen und freien Träger der Jugendhilfe nach dem KJFG M-V und somit weniger finanzielle Mittel für die Kinder- und Jugendarbeit.

Dem gegenüber werden die Problemlagen der Kinder und Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern in der Summe nicht weniger und im Einzelfall komplexer und vielschichtiger.

Dem kann nur durch eine hochwertige Kinder- und Jugendarbeit in den Landkreisen und kreisfreien Städten begegnet werden.

Die Landkreise und kreisfreien Städte sind aber aus eigener Kraft nicht in der Lage, die zurückgehenden Landesmittel zu ersetzen.

Das führt unter anderem dazu, dass

• insbesondere im ländlichen Raum immer weniger Bildungs- und Freizeitaktivitäten in immer größeren Entfernungen angeboten werden können,

• sportliche, soziale, kulturelle Angebote in den Städten durch Jugendliche aus ländlichen Gebieten weniger angenommen werden können, da die Verkehrsverbindungen im Regelfall fehlen, insbesondere in den Abendstunden,

• der Aufbau und der Erhalt sozialer Netzwerke erschwert und die Entfaltung sozialer Kompetenzen beeinträchtigt wird.

Diese Situation wird zusätzlich dann problematisch, wenn Angebote der Kinder- und Jugendarbeit fehlen und rechtsextreme und rechtsgerichtete Organisationen diese Lücken auszufüllen versuchen.

Die Mitglieder der Linken in den Jugendhilfeausschüssen der Landkreise und kreisfreien Städte in MV nehmen dies nicht hin. Die Kinder- und Jugendarbeit in Mecklenburg-Vorpommern muss – unabhängig von der Anzahl der Kinder und Jugendlichen – dauerhaft und nachhaltig gesichert werden.

Eine Grundlage dafür ist das KJFG des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Dieses Gesetz muss grundlegend novelliert werden. Die Mitglieder der Linken in den Jugendhilfeausschüssen der Landkreise und kreisfreien Städte in MV fordern die Landesregierung auf, bis zur Novellierung des KJFG MV die Landesförderung nicht mehr an die Anzahl der 10- bis 26-jährigen Kinder- und Jugendlichen zu koppeln, sondern die Förderung auf dem Niveau des Jahres 2011 festzuschreiben und die notwendige Novellierung des Gesetzes zügig voranzutreiben.

Die Mitglieder der Linken in den Jugendhilfeausschüssen der Landkreise und kreisfreien Städte in MV fordern die Landesregierung und die Koalition von SPD und CDU auf, sich selber ernst zu nehmen und ihre Empfehlung aus dem Kinder- und Jugendbericht umgehend umzusetzen.

Rostock, den 14. Mai 2012

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Demmin 08.05.2012

09. Mai 2012  Uncategorized

Am 08. Mai 2012 fand in Demmin die öffentliche Fraktionssitzung der Landtagsfraktion DIE LINKE statt. Auf dieser hat die Linksfraktion zum vierten Mal den Courage-Preis ausgelobt. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert und wird an Personen oder Initiativen vergeben, die sich mutig und vorbildlich gegen rechtsextremistisches Denken und Handeln engagieren. Die in den vergangenen Jahren eingegangenen Bewerbungen und Vorschläge  haben gezeigt, dass es viele Menschen im Land gibt, die es nicht zulassen, dass sich rassistisches, fremdenfeindliches und antisemitisches Gedankengut breit machen. Mit dem Courage-Preis würdigen und fordern wir dieses Engagement für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit. Wenn auch Sie jemanden kennen, der sich im Kampf gegen rechts besonders hervorgetan hat, dann schlagen Sie diese Person bei der Landtagsfraktion DIE LINKE vor.

Mit ihrer öffentlichen Sitzung unterstützte die Linksfraktion das Aktionsbündnis 8. Mai in Demmin, das sich seit Jahren gegen Nazi-Aufmärsche wehrt und Protest gegen die Verhöhnung der Opfer von Faschismus und Rassismus organisiert. Auch wir zeigten Flagge und haben einen Platz am Hafen besetzt, um deutlich zu machen: Die Nazis haben auf den Straßen und Plätzen des Landes nichts verloren – nicht in Demmin und nirgendwo.

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Landtour vom 03.-05.05.2012

06. Mai 2012  Uncategorized

Vom 02.-05.05.2012 war die Landtagsfraktion DIE LINKE unterwegs in Nordvorpommern, Rügen und Stralsund. Gemäß unserem Motto „Für die Menschen mit den Menschen“ begaben sich alle Landtagsabgeordneten zu Vereinen, Verbänden, Institutionen, Schulen, Mehrgenerationshäuser und besuchten zum Abschluss das Ozeaneum in Stralsund.

Als kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin besuchte ich viele Kindergärten und eine Fachhochschule in Stralsund, an der Kita- Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet werden. Die Probleme, die mir hier vorgetragen wurden, sind vielfältig und bestätigten abermals die Probleme, auf die wir seit langem im
Bereich der KITAs aufmerksam machen: immer weniger zur Verfügung stehende Kita- Erzieherinnen und Erzieher, mangelnder Nachwuchs bei den Kita- Erziehern, zuviel Bürokratie in den Kindergärten … usw.

Wir fordern deshalb von der Landesregierung, sich diesem Problemen zu stellen, indem sie: 1. die Ausbildungsplatzplanung für die Kita- Erzieherinnen und Erzieher aktualisiert und diese allen Beteiligten zugänglich macht, 2. eine Anhörung zum Kifög und gegebenenfalls Novellierung und 3. eine weitere Senkung der Fachkraft- Kind- Relationen in den Kitas.

 

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Landtagssitzung 25., 26.April 2012

28. April 2012  Uncategorized

Das Thema der aktuellen Stunde in dieser Landtagssitzung war „Frühkindliche Bildung stärken- Fernhalteprämie stoppen“. Aus Sicht der Linken war dieses Thema eine reine Profilierung der SPD gegenüber der CDU. Die bevorstehenden Wahlkämpfe lassen grüssen.

Dabei haben wir in Mecklenburg- Vorpommern ganz andere Probleme: zu große Gruppen in den Kitas. Unsere Erzieherinnen und Erzieher haben zu wenig Zeit für unsere Kinder. Und wir haben schon jetzt zu wenig Erzieherinnen und Erzieher, so dass schon jetzt Kita-Gruppen geschlossen werden müssen. Diesen Problemen gilt es sich zu stellen. Doch seitens der Landesregierung werden diese Probleme schön geredet undicht angegangen.

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