Immer mehr Kinder- und Jugendvereine funken SOS

07. März 2013  Uncategorized

Immer mehr Kinder- und Jugendvereine funken in Mecklenburg-Vorpommern SOS an die Kommunen und an die Landesregierung. Heute findet eine Demo in Rostock gegen die Kürzungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit statt. Am Montag wurde eine Online-Petition „Für eine zukunftsfähige Kinder- und Jugendförderung in Mecklenburg-Vorpommern!“ durch den Jugendmedienverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. gestartet. Letzten Monat gab es einen Brief des Pfadfinderbundes Mecklenburg-Vorpommern MV, der um seine Existenz fürchtet. Im November 2012 machte der Kreisjugendring Mecklenburgische Seenplatte e.V. auf die dramatischen Folgen der Pro-Kopf-Berechnung in einer öffentlichen Erklärung aufmerksam. Das sind nur einige dramatischen Beispiele der Vereine und Verbände, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. Doch seitens der Landesregierung passiert nichts. Das ist verwerflich, wie im Kinderland MV mit Kindern und Jugendlichen umgegangen wird.

Wir haben das Thema mehrmals im Landtag auf die Tagesordnung gesetzt. Doch seitens der Regierungsparteien und der Landesregierung gibt es keine Bereitschaft mit uns gemeinsam um die Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit zu diskutieren und Konzeote zur nachhaltigen Sicherung in der Kinder- und Jugendarbeit zu erarbeiten. Dabei spitzt sich die Situation immer mehr zu: Die Kinder- und Jugendarbeit wird durch pro-Kopf der 10- 26 Jährigen mit Landeszuschüssen gefördert. Weniger Kinder und Jugendliche bedeuten weniger Landeszuschüsse an die Landkreise und kreisfreien Städte. In Zahlen heißt das, dass allein von 2010 zu 2012 die Landeszuschüsse um mehr als 245.000 Euro zurückgegangen sind. Der Trend wird sich weiter so fortsetzen. Was das zur Folge hat zeigen die zahlreichen Hilferufe der Vereine und Verbände, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sind. Ich fordere Frau Schwesig auf, die Hausaufgaben endlich zu machen. Nach dem SGB VIII hat das Land die Pflicht die Weiterentwicklung der Jugendhilfe zu fördern. Doch davon ist das Land weit entfernt. Es ist unabdingbar, dass Frau Schwesig dem Landtag endlich Konzepte vorlegt, wie die Kinder- und Jugendarbeit im MV auf stabile Grundlagen gestellt werden kann.

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Praxistag in der Kita „Laascher Strolche“

27. Februar 2013  Uncategorized

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Heute, am 27.02.2013, habe ich einen Praxistag in der Kindertagesstätte in Groß Laasch verbracht. Ich wollte einen Eindruck von dem Alltag in einer Kindertagesstätte gewinnen. Wichtig war mir dies, da im März 2013 den Landtag die Novelle des KiFöG MV erreichen wird. Darin sind unter anderem Verbesserungen im Fachkraft-Kind- Schlüssel vorgesehen. So sollen zukünftig eine Erzieherin/ ein Erzieher bei den 3- 6 Jährigen statt 17 schrittweise nur noch 15 Kinder betreuen. Immer noch sehr viel. Den Ziel ist es, jedes Kind individuell zu fördern und zu bilden. Bei den aktuellen Schlüsseln ist dies jedoch für die Erzieherinnen und Erzieher sehr schwer umzusetzen. Wir meinen, dass die Erzieher-Kind-Relation weiter gesenkt werden muss, auch im Krippen- und Hortbereich. Auch Vor- und Nachbereitungszeiten müssen für Krippe, Kindergarten und Hort gleich geben. Warum eine Erzieherin im Kindergarten mehr Stunden zur Verfügung gestellt bekommt, als eine Erzieherin/ ein Erzieher im Krippen- oder Hortbereich ist nicht nachvollziehbar. Diese und noch weitere Probleme werden uns bei der Novelle des KiFöG beschäftigen.

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Interessen der Tagesmütter müssen mehr Gehör finden

07. Februar 2013  Uncategorized

 

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Am Mittwoch, den 06.02.20213 besuchte ich gemeinsam mit Andreas Müller, Mitglied des Jugendhilfeausschusses des Kreistages Vorpommern Rügen und Wahlkreismitarbeiterin Doris Lieger die Vertreterin der Regionalgruppe der Tagesmütter, Claudia Elies in Sagrad.

Die Interessen der Tagesmütter werden im Rahmen zur Diskussion der Novelle des Kindertagesförderungsgesetz noch viel zu wenig beachtet. Deshalb ist es notwendig, dass es eine Interessenvertretung, wie die Regionalgruppe der Tagesmütter auf Rügen gibt, die auf Probleme bei der Tagesbetreuung aufmerksam machen. Ihr Engagement kann gar nicht hoch genug bewertet werden. Neben der Kinderbetreuung, die oft bis zu 12 Stunden am Tag andauert, sind Tagesmütter Selbständige und sie haben an Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen. Daneben dann auch noch den Tagesmüttern in der Regionalgruppe eine Stimme zu geben, verdient höchste Anerkennung.

Und Probleme gibt es einige: So muss über Vertretungsmodelle nachgedacht werden, die im Krankheit oder bei Urlaub von einer Tagesmütter die Betreuung der Kinder absichert. Bislang wurde hier noch zu wenig drüber nachgedacht. Tagesmütter sind meist Einzelkämpfer und können sich es nicht erlauben, krank zu sein.

Auch die Höhe der Sachkosten, die durch die Richtlinie des Landkreises den Tagesmüttern zugestanden werden, muss verändert werden. „Mit 100 Euro im Monat kann ich nicht wirklich alle notwendigen Dinge, wie zum Beispiel Drillingswagen, der schon allein 1800 Euro kostet, anschaffen. Diese Sachen muss ich dann aus eigener Tasche zahlen.“, so Frau Elies. Andreas Müller versprach das Thema Sachkosten nochmals im Jugendhilfeausschuss des Kreises zu thematisieren.

 

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01.02.2013: Fest der Vereine

03. Februar 2013  Uncategorized

SONY DSCAm 01.02.2013 fand in guter alter Tradition in den Räumen des Behindertenverbandes Ludwigslust das Fest der Vereine statt. Ausrichter war die Stadtfraktion Die Linke Ludwigslust und ich. Eingeladen waren Vertreter der Stadt, der Vereine und Verbände. Für uns stellt dieses Fest der Vereine immer eine gute Möglichkeit dar, um das hohe Engagement der Vertreter zu würdigen. Ohne ihr Tun und Wirken wäre Ludwigslust um einiges an Lebensqualität ärmer. Besondere Würdigung fanden, Frau Irene Korzitze (Jugendweihe), Frau Astrid Kloock (Vorsitzende des Kunst- und Kulturvereines Ludwigslust), Wolfgang Jaentsch (Kreisvorsitzender der VS) und Frau Margrit Bärenwald (Mitglied des Seniorenbeirates der Stadt Ludwigslust). Meine besonderer Dank gilt den fleißigen Helfern, die immer für eine gute Verpflegung sorgen.

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Immer noch Förderstopp für Jugend- und Schulsozialarbeiter

01. Februar 2013  Uncategorized

Erneut muss ich der Sozialministerin des Landes, Manuela Schwesig, vorwerfen, dass Beschäftigte und Träger in der Jugend- und Schulsozialarbeit anhaltend durch den Förderstopp verunsichert und deren wichtige Arbeit dadurch gefährdet werden, da sie ihnen die zustehenden Mittel vorenthält.

Nach uns vorliegenden Informationen ist der Stopp der Auszahlung der EU-Fördergelder im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte für 62 Jugend- und Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter bis gestern nicht aufgehoben worden. Dies ist völlig inakzeptabel, zumal die Prüfungen bereits am 22. Januar ohne Beanstandungen abgeschlossen worden waren. Wegen des Zahlungsstopps konnten die Löhne für die Fachkräfte nicht ausgezahlt werden, Beschäftigte und Träger fragen sich zu Recht, ob und wie sie ihre Arbeit fortsetzen können.

Vor diesem Hintergrund ist der Vorwurf der zuständigen Ministerin, die Linksfraktion schüre Ängste, verunsichere Träger und Beschäftigte und wolle politisches Kapital aus den Problemen schlagen, gelinde gesagt eine bodenlose Frechheit. Ich fordere Frau Schwesig auf, umgehend zu klären und offen zu legen, wie viele Beschäftigte immer noch vom Förderstopp betroffen sind, und dort, wo die Prüfungen abgeschlossen wurden, umgehend die Auszahlung der Mittel zu veranlassen.

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