Der neue Newsletter ist da: Diesmal zum Thema: Kinderarmut

14. Juli 2014  Uncategorized

Den neuen Newsletter finden Sie unter:

http://www.originalsozial.de/index.php?id=14934

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Besuch von AQuA in Ludwigslust

06. Juli 2014  Uncategorized

Das regionale Integrationsprogramm AQuA in Ludwigslust war kürzlich Ziel von mir.

Im Rahmen der Kampagne „Für Kinder – Gegen Armut“ informierte ich mich über dieses und weitere Projekte des BILSE- Institutes in M-V. Das Programm AQuA – Arbeit und Qualifizierung für Alleinerziehende wendet sich an alleinstehende Mütter und Väter mit sogenannten Vermittlungshemmnissen, also mit Problemen, ihr Privat- und Erwerbsleben zu regeln. Durch Erfassung fachlicher Kenntnisse und persönlicher Ressourcen sollen zielgerichtete Maßnahmen zur Qualifizierung und Motivation der Betreffenden in die Wege geleitet werden. Ziel ist eine nachhaltige Eingliederung in den Arbeitsmarkt. „Das gelingt uns in vielen Fällen durch die sehr persönliche und vertrauensvolle Herangehensweise unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber bei weitem noch nicht bei allen.“ informiert Sektionsleiter Dietmar Krüger. Von den etwa 760 Teilnehmern konnten so bisher 174 in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Weitere 370 absolvierten ein Praktikum, nahmen einen Minijob auf oder erhielten eine berufliche Weiterbildung. Die Integration von Alleinerziehenden kann aber nur gelingen, wenn die arbeits-marktpolitische Förderung mit sozial- flankierenden Maßnahmen gekoppelt wird. Also, wenn die junge Mutter eine Weiterbildung oder einen Job antritt, dann muss bspw. für die entsprechende Kinderbetreuung gesorgt werden. Auch dabei hilft AQuA. Die umfassende Betreuung der Alleinerziehenden ist hier besonders wichtig. Deshalb zielt unsere Kampagne auch auf die Unterstützung sozialer Projekte wie AQuA, mit denen Armut der Eltern, die oft auch Armut für die Kinder bedeutet, wirksam bekämpft werden kann.

Aqua01-07-2014

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Konstituierung Kreistag LuP

06. Juli 2014  Uncategorized

Kreistag03-07-2014

Am 05.07.2014 konstituierte sich der Kreistag Ludwigslust-Parchim. Dem am 25. Mai dieses Jahres gewählten Kreistag Ludwigslust-Parchim gehören 77 Mitglieder aus elf Parteien oder Gruppierungen an. 25 Sitze hat die CDU, 20 Sitze die SPD, Die Linke 14 Sitze, Allianz Bauern und Ländlicher Raum (ABLR) 4 Sitze, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und NDP jeweils 3 Sitze, die Alternative für Deutschland (AfL) 2 Sitze sowie die Alternative für Ludwigslust (AfL), Freie Wähler LUP und Piraten jeweils 1 Sitz. Es gibt bislang die Fraktion der CDU, die Fraktion der SPD, die Fraktion Die Linke, die Fraktion Allianz Bauern und Ländlicher Raum sowie die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/Piraten/Freie Wähler LUP. Zur Bildung einer Fraktion sind mindestens vier Kreistagssitze erforderlich. Ich wurde erstmals in den Vorstand der Kreistagsfraktion DIE LINKE gewählt.

Zum neuen Präsidenten des Kreistages Ludwigslust-Parchim wurde der CDU- Abgeordnete Olaf Steinberg gewählt. Der Kreistag wählte Ute Lindenau (SPD; 1. Stellvertreterin), Helga Schwarzer (Die Linke; 2. Stellvertreterin), Georg Ihde (FDP) und Gustav Graf von Westarp (Freie Wähler LUP) zu Mitgliedern des Kreistagspräsidiums. Weiterhin wählte der Kreistag die Mitglieder und Stellvertreter für alle Ausschüsse des Kreistages. Das sind der Kreisausschuss, der Rechnungsprüfungsausschuss, der Haushalts- und Finanzausschuss, der Ausschuss für Wirtschaft, Bau und Tourismus, der Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport, der Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit, der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Abfallwirtschaft, Ordnung und Sicherheit, der Ausschuss für Verwaltungsmodernisierung und Kreisentwicklung und der Jugendhilfeausschuss. Der Kreistag beschloss weiterhin im Rahmen einer Hauptsatzungsänderung die Einrichtung eines Ausschusses für Ländlichen Raum und Landwirtschaft. Damit hat der Kreistag jetzt insgesamt zehn ständige beratende Ausschüsse. Außerdem wählte bzw. bestellte der Kreistag in der konstituierenden Sitzung die Vertreter des Landkreises in Verbandsversammlungen, Mitgliederversammlungen, Aufsichtsräten, Gesellschafterversammlungen und Trägerversammlungen.

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Sicherung der Kompetenzagenturen längst überfällig

18. Juni 2014  Uncategorized

Ich begrüße ausdrücklich, dass das Sozialministerium – wie heute im Sozialausschuss verkündet – eine Lösung gefunden hat, um die Kompetenzagenturen in MV in der Übergangsphase zum neuen Bundesprogramm Ende des Jahres zu unterstützen. Diese Entscheidung entspricht unseren monatelangen Forderungen, die Arbeit der Kompetenzagenturen sicherzustellen. Unsere diesbezüglichen Anträge wurden von den Koalitionären immer wieder abgelehnt, zuletzt im Mai dieses Jahres.
Nach Angaben der Sozialministerin sollen nun zusätzliche Gelder aus dem Haushaltstitel „Jugendarbeit öffentlicher Träger außerhalb der Förderung nach dem Kinder- und Jugendförderungsgesetz MV“ zur Verfügung gestellt werden. Zusammen mit den noch nicht vollständig abgerufenen Geldern für die Jugendberufshilfe stünden damit bis Ende des Jahres rund 130 000 Euro bereit.
Es besteht jetzt die Gefahr, dass die Gelder für die Jugendarbeit an anderer Stelle fehlen. Dies wäre vermeidbar gewesen, denn meine Fraktion hat bereits im Zusammenhang mit den Haushaltberatungen im vergangenen Jahr gefordert, den Titel Jugendberufshilfe ausreichend, d.h. mit mindestens 220 000 Euro pro Jahr auszustatten. So hätte kein fremder Haushaltstitel angefasst werden müssen, und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kompetenzagenturen hätten sich so manche schlaflose Nacht erspart.

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Falschbehauptung der SPD gefährdet Kompetenzagenturen akut

05. Juni 2014  Uncategorized

Auf der Landtagssitzung im Mai wurde der Antrag der Linksfraktion und Fraktion der Bündnisgrünen „Verantwortung für die Kompetenzagenturen zur Unterstützung besonders benachteiligter Jugendlicher übernehmen“ mit einer falschen Behauptung der SPD-Fraktion abgelehnt. Sowohl in der Debatte als auch in einer Pressemitteilung der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der Fraktion, Martina Tegtmeier, hieß es, ‚dass das von Manuela Schwesig geführte BMFSFJ die Länder dabei unterstützen will, die Kompetenzagenturen zu erhalten, bis das neue ESF-Programm greift‘ (vom 14. Mai 2014).

Wie aus der Antwort auf Nachfrage der Linksfraktion im Bundestag beim zuständigen Bundesministerium hervorgeht, ist von einer Übergangsfinanzierung vom 1. Juli des Jahres bis zum Beginn des neuen Bundesprogramms „Jugend stärken im Quartier“ ab dem 4. Quartal nichts bekannt. Unser Antrag wurde mit einer fiktiven Begründung der SPD-Fraktion abgelehnt.Das sei eine arglistige Täuschung der demokratischen Oppositionsfraktionen, vor allem aber auch der Menschen im Land. Zudem ist diese Falschbehauptung dreist und verantwortungslos gegenüber den noch aktiven Kompetenzagenturen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die um ihre Jobs bangen. Nicht zuletzt ist ein solches Verhalten ignorant gegenüber den Jugendlichen, die das Angebot der Kompetenzagenturen für den Übergang von der Schule in den Beruf in Anspruch nehmen wollen und müssen.

Wir fordern die Landesregierung auf, umgehend aktiv zu werden und die fehlenden finanziellen Mittel zur Sicherung der Kompetenzagenturen für die Übergangsphase vom 1. Juli 2014 bis zum Beginn des neuen Bundesprogramms aus dem Landeshaushalt bereitzustellen.

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