Letzter Infostand vor der Urlaubszeit

12. Juli 2013  Uncategorized

Info-St-lwl 11-07-2013 c

Gestern, am 11.07.2013, konnten sich die Bürgerinnen und Bürger in Ludwigslust auf dem Markt über das Wahlprogramm der Linken und den Spitzenkandidaten in unseren Wahlkreis, Dr. Dietmar Bartsch, informieren. Daneben besprachen wir Themen wie behindertengerechte Wohnungen in Ludwigslust oder wie mehr Demokratie gewagt werden kann.

In den nächsten drei Wochen wird es dann ruhig sein. Das Wahlkreisbüro in der Schweriner Strasse wird erst ab dem 05.08.2013 wieder besetzt sein und ab dem 08.08.2013 finden Sie uns bei dem Infostand auf dem Markt in Ludwigslust. Bis dahin. Wir freuenuns auf Ihre Fragen.

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Ignoranz und Schwarze Peter-Spiel auf Kosten der Kita-Kinder in MV

04. Juli 2013  Uncategorized

Die jüngste Studie der Bertelsmannn-Stiftung bestätigt die jahrelange Kritik meiner Fraktion, wonach die Betreuung der Kinder in den Kitas des Landes dringend verbessert werden muss und ein Fachkräftemangel in der Kindetagesbetreuung in MV droht. Die jahrelange Ignoranz der Landesregierung und das unsägliche Schwarze-Peter-Spiel, wer denn verantwortlich sei, geht einzig und allein zu Lasten der Kinder und des Personals.

Schon 2009 hat meine Fraktion von der Landesregierung eine Personalbedarfsplanung und deren ständige Fortschreibung sowie die entsprechende Anpassung der Ausbildungskapazitäten im Land gefordert. Die wohlfeilen Worte und die Ignoranz von Landesregierung wie Koalitionsfraktionen behindern seit Jahren eine bessere Betreuung in den Kitas. Trotz einer hohen Betreuungsquote können die Kinder nicht ausreichend gefördert werden. Mecklenburg-Vorpommern hat zwar gut ausgebildete, aber zu wenig Erzieherinnen und Erzieher. Die Betreuungsschlüssel in den Einrichtungen sind laut Gesetz mit durchschnittlich 1:6 in der Krippe und ab 1. August mit 1:16 in der Kita bundesweit mit die schlechtesten. Das bestätigt auch die Bertelsmann-Stiftung.

Die Bildungschancen verschlechtern sich laut der Bertelsmann-Studie auch durch die Betreuung in altersübergreifenden oder offenen Gruppen. Wenn die zuständige Sozialministerin den Erfolg des Landes in der Kita-Betreuung allein an der Betreuungsquote und den Öffnungszeiten festmacht, dann greift dies viel zu kurz. Gute Betreuung braucht Zeit und mehr Zeit für die Kinder bedeutet, wir brauchen wir mehr Personal. Das Eigenlob, wonach man die Mittel für die Kita-Betreuung seit 2004 fast verdoppelt habe, blendet völlig aus, dass inzwischen mehr Kinder in den Kitas betreut werden und die Betreuungsbedarfe noch weitaus höher liegen, wenn die Landesregierung allen Kindern die besten Chancen für den Start in das Leben geben will.

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Erziehermangel im Kita-Bereich

02. Juli 2013  Uncategorized

Zu den neuerlichen Diskussionen bezüglich des Erziehermangels im Kita-Bereich kann ich die Befürchtungen der Sozialverbände und der GEW, dass es zu wenig Erzieherinnen und Erzieher für den Kita-Bereich gibt, nur teilen. Schon 2012 gab es seitens des Landesjugendhilfeausschusses eine ‚Analyse zum Fachkräftebedarf in Kindertageseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Maßnahmen zur Sicherung des Bedarfs’. Darin wurde festgestellt, dass Maßnahmen, wie sie u.a. jetzt in der neuen KiFöG-Novelle beschlossen wurden, wie etwa die Verbesserung der Fachkraft-Kind-Relation, die Absenkung der Elternbeitrages um 100 Euro und die Einführung des Rechtsanspruches auf einen Krippenplatz ab dem 01.08.2013 zu einem wesentlich höheren Fachkräftebedarf führen wird. So werden in den nächsten drei Jahren zusätzlich 800 Fachkräfte und in den nächsten 10 Jahren 1.217 Fachkräfte benötigt. Erschwerend kommt hinzu, dass in den nächsten Jahren sehr viele Erzieherinnen und Erzieher altersbedingt ausscheiden werden, und nur sehr wenige junge Fachkräfte nachrücken.

Leider fehlen brauchbare Zahlen seitens der Landesregierung. Seit Jahren fordert meine Fraktion eine aktualisierte Bedarfsanalyse. Diese liegt bis heute nicht vor. Auf Nachfrage im Landtag wurde seitens des Bildungsministers zugesichert, dass diese Bedarfsanalyse im 2. Halbjahr 2013 vorgelegt wird. Leider viel zu spät. Denn bereits jetzt besteht ein hoher Bedarf an Fachkräften. Aber anstatt langfristige Maßnahmen zu ergreifen, um diesen Fachkräftebedarf zu begegnen, fällt der Landesregierung ohne entsprechendes Konzept nur ein, die Ausbildungszeit für Erzieherinnen und Erzieher von vier auf drei Jahre zu senken und so den kurzfristigen Fachkräftebedarf zu decken. Das Handeln der Landesregierung ist in diesem Fall plan- und konzeptionslos, und das zu Lasten der Qualität der Kita- Betreuung.

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Neues KiföG hat gute Ansätze, bleibt aber ohne Konzept

23. Juni 2013  Uncategorized

Die heutige Debatte zur Änderung des Kindertagesförderungsgesetzes (KiföG) hat erneut bestätigt, dass in der Kindertagesförderung zahlreiche Probleme in der Praxis ungelöst bleiben. Es sind zwar viele gute Ansätze im neuen Gesetz enthalten, insgesamt fehlt jedoch ein erkennbares und langfristig ausgerichtetes Konzept, um die Probleme vor Ort in den Griff zu bekommen.
Bereits im aktuellen KiföG seien die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen nicht ausfinanziert. Dies führe unter anderem dazu, dass zu wenig Personal in den Einrichtungen beschäftigt werden könne, um alle Aufgaben auftragsgemäß zu bewältigen. Auch das Finanzsystem bleibe viel zu kompliziert und die Bürokratie werde nicht abgebaut. Wir brauchen wesentliche Vereinfachungen in den Verwaltungsabläufen, damit den Fachkräften in den Kitas mehr Zeit für die Arbeit mit den Kindern bleibt.

Die Absenkung des Betreuungsschlüssels und eine Annäherung an die wissenschaftlichen Standards seien in allen Betreuungsbereichen nach wie vor notwendig. Überhaupt keine Beachtung findet das Thema Inklusion. Dies muss dringend Bestandteil in den Kitas werden. Darüber hinaus muss der Beruf der Erzieherin bzw. des Erziehers attraktiver werden, um dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Dafür ist auch eine aktuelle Ausbildungsplatzplanung erforderlich.

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Danke an alle Helfer!

10. Juni 2013  Uncategorized

P1030081Seit Freitag wird die Lage in der Region Dömitz und Heiddorf wegen des Hochwassers immer dramatischer. Die Einwohner in den betroffenen Regionen hoffen und bangen um Haus und Hof. Aus diesen Grund besuchten der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Landtag Helmut Holter, meine Kollegin Karen Stramm und ich heute den Krisenstab im Landratsamt Ludwigslust. Von allen Beteiligten wurde die Bereitschaft aller gewürdigt, die an den Deichen und auf den Sammelstützpunkten oft bereits tagelang Sand schippen, tragen und zu Dämmen aufbauen, Verpflegung bereitstellen, Unterkünfte anbieten usw.. Die Solidarität ist für mich überwältigend. Danke. Hoffen wir, dass unsere Region weitestgehend verschont bleibt!

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