Kinder und Jugendliche ernst nehmen – teilhaben und mitentscheiden lassen

03. Juli 2019  Uncategorized

Zu der am Mittwoch erschienen Studie der Bertelsmann-Stiftung „Children’s Worlds + Eine Studie zu Bedarfen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“:

Die Studie zeigt die größte Herausforderung in der aktuellen Zeit: Kinder und Jugendliche wollen einbezogen werden und mitentscheiden. Die Zeit ist reif, Kinder und Jugendliche tatsächlich einzubeziehen, um Themen wie Kinderarmut und was benötigt ein Kind bzw. ein Jugendlicher zum Leben und zur Teilhabe mit den Experten, den Kindern und Jugendlichen selbst, zu erörtern.

Aus diesem Grund setzt sich die Linksfraktion Mecklenburg-Vorpommern seit Jahren für das Wahlalter ab 16 Jahren auf Landes- und Bundesebene ein. Leider bisher ohne Erfolg, weil der politische Wille hierfür bei den anderen im Landtag vertretenen Fraktionen fehlt.

Darüber hinaus hat die Linksfraktion Mecklenburg-Vorpommern 2016 die Einführung einer Enquetekommission ‚Jung sein in MV‘ gefordert. Leider scheiterte dieser Antrag im Landtag damals an den Stimmen von SPD und CDU. 

Im Folgenden konnte im Sozialausschuss des Landtages eine Anhörungsreihe ‚Jung sein in MV‘ eingerichtet werden, wo unter anderem im 4. Quartal 2018 zu dem Thema ‚Teilhabe und Mitwirkung‘ mit den Jugendlichen und weiteren Experten diskutiert wurde. 

Forderungen waren auch da, wie in der vorliegenden Studie, unter Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen die Erstellung eines Kinder- und Jugendberichtes, sowie eine daraus abgeleitete jugendpolitische Gesamtstrategie für Mecklenburg-Vorpommern. Dies sind Forderungen, die die Linksfraktion ausdrücklich unterstützt. Nur wenn wir als Politik die Bedarfe und Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen kennen, wir Kinder und Jugendliche einbeziehen, können wir als Politik daraus abgeleitet Maßnahmen einleiten, die die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen mit ihnen gemeinsam positiv gestalten. So könnte die alte Forderung nach einem Kinderland Mecklenburg-Vorpommern tatsächlich mit Leben gefüllt werden.

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Die Urne auf dem Kamin, die Ruhe unter’m Apfelbaum. —   Wie verändert sich die Bestattungskultur?!

03. Juli 2019  Uncategorized

Am Dienstagabend hatten die Landtagsabgeordneten Eva-Maria Kröger und Jacqueline Bernhardt (Fraktion DIE LINKE im Landtag M-V), Fachleute und Interessierte zum Gedankenaustausch zur Lockerung der Friedhofspflicht ins Wahlkreisbüro in Ludwigslust eingeladen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Die Urne auf dem Kamin, die Ruhe unter´m Apfelbaum. Wie verändert sich die Bestattungskultur?!“ Dies Diskussionsforum und weitere im ganzen Land dienen dazu, die Debatten zu reflektieren, die in der vom Landtag M-V eingesetzten Expertenkommission zur Überprüfung des aktuellen Bestattungsrechts geführt werden.

… volles Haus und angeregte Diskussion

    Mit 16 Gästen, von denen viele Fachleute waren, wurde unter anderem über Unterschiede zwischen öffentlicher und individueller Trauer, über Selbstbestimmung in Bezug auf die letzte Ruhe, die Interessenwahrung der Hinterbliebenen sowie über den Wandel in der Bestattungskultur, neue Bestattungsmöglichkeiten und die Aufhebung bzw. Lockerung der Friedhofspflicht gesprochen.
    „Die Lockerung der Pflicht, auf einem Friedhof bestattet zu werden, ist ein kontroverses Thema. Einerseits wünschen sich viele Menschen neue Formen der Bestattung, andererseits gehören Friedhöfe als Orte der Trauer zu unserer Kultur.“, stellt Eva-Maria Kröger fest und sie führt weiter aus: „Ich kann mir beispielsweise vorstellen, dass es neben den jetzigen Bestattungsmöglichkeiten auch die Option gibt, die Urne befristet in der Häuslichkeit aufzubewahren.“ Grundsätzlich waren sich alle einig, dass Trauerorte nicht privatisiert werden dürfen.

    Jacqueline Berhardt ergänzt: „Diese Debatte muss weiter fortführt werden. Unterschiedlichste Interessen und Werte müssen abgewägt werden. Unabhängig vom Ausgang der laufenden Meinungsbildung, bleibt die Friedhofskultur ein wichtiges kulturhistorisches Gut und damit ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Friedhöfe gehören zur Daseinsvorsorge.“

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Zu Besuch im Wangeliner Garten

02. Juli 2019  Uncategorized

„Der Wangeliner Garten ist einen Besuch wert. Hier werden tolle Angebote gemacht, die unbedingt gefördert werden sollten“, erklärte ich am Montag nach meinem Besuch bei diesem Projekt des Vereins zur Förderung ökologisch-ökonomisch angemessener Lebensverhältnisse westlich des Plauer Sees e.V. [FAL e.V.] und ich ergänzte: „Es ist beeindruckend wie hier unter der fachkundigen Führung der Praktikantin und Pädagogin, Jasmin Sepahzad, und dem Geschäftsführer, Klaus Hirrich, nachhaltiger Gartenbau, traditionelles Lehmbau-Handwerk, Umweltbildung, aber auch Kunst und Kultur erlebbar gemacht werden.“

    Während des Gesprächs mit Vorsitzenden des FAL.e.V., Werner Arndt, und dem FAL-Geschäftsführer wurde deutlich, dass für eine langfristige, stabile Entwicklung des Vereins, des Gartenprojektes eine öffentliche Förderung, sowohl für Personal, als auch für einzelne Projekte erforderlich sein wird. Abschließend konnte ich feststellen: „Einen Großteil der Vereinsaktivitäten trägt sich wirtschaftlich, aber beispielsweise mit einem Schau- und Lerngarten sind keine Gewinne zu erwirtschaften. Allerdings dürfen wirtschaftliche Betrachtungen von Angeboten der Bildung und Kultur nicht vordergründig sein. Hier ist Unterstützung geboten, hier müssen Lösungen gefunden werden.“

… Kunst am Lehm-Bau
… Kräuter, Kräuter, Kräuter
Knoblauch & Erdbeeren — natürlicher Pflanzenschutz vor Fraßfeinden

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Besuch der Landesfeuerwehrschule Malchow

29. Juni 2019  Uncategorized

Nachdem dem Arbeitskreis BDIE (Bürgerrechte, Demokratie, Inneres, Europa) der Linksfraktion und mir ein Besuch der Landesfeuerwehrschule in Malchow mehrfach versagt wurde, erhielten wir endlich die Chance sich in Malchow über die allgemeine Ausbildungssituation und die Errichtung eines Kompetenzzentrums zu informieren.

Bestätigt sah ich mich nach dem Besuch dahingehend, dass die Ausbildungssituation in der Feuerwehr dringend verbessert werden muss. Die Ausbildung von Führungskräften in der Feuerwehr muss forciert werden. Es gebe zu wenig gut ausgebildete Wehrführer und Gruppenführer. Dies habe sich bei den Waldbränden letztes Jahr in Groß Laasch und Lübtheen deutlich gezeigt. Als Grund hierfür wurde bereits damals unzureichende Ausbildungskapazitäten in der Landesfeuerwehrschule in Malchow genannt. 

Die Einstellung von Gastdozenten, wie sie bereits vorgenommen wurde, ist ein erster wichtiger Schritt, ebenso wie die Einführung eines Modellprojektes, in dem die Dozenten der Landesfeuerwehrschule in die Landkreise gehen und vor Ort Lehrgänge anbieten. 

Es bedarf aber noch weiterer Schritte, wie der Einrichtung eines Kompetenzzentrums. Dem Thema Feuerwehr müsse in den Beratungen zum anstehenden Doppelhaushalt 2019/2020 besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Die Linksfraktion im Landtag werde sich dafür einsetzen. Es ist extrem wichtig, unsere ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen zu unterstützen, damit sie Leib und Leben retten können, ohne ihr Eigenes zu gefährden.

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Kindergrundsicherung – viel Gerede, wenig Handeln

21. Juni 2019  Uncategorized

Zur Ablehnung des Antrags „Aufbau-Ost – Kinderland Mecklenburg-Vorpommern braucht Kindergrundsicherung“ (Drs. 7/3706):

Nach wie vor lebt in Mecklenburg-Vorpommern jedes dritte Kind in Armut oder ist von Armut gefährdet. Obwohl auch mit SPD und CDU grundsätzlich darüber Einigkeit herrscht, dass dieses Problem schnellstmöglich angegangen werden muss, weigern sich die Koalitionäre, auf Bundesebene aktiv zu werden. Lieber versteckt man sich hinter einer Arbeitsgruppe der Arbeits- und Sozialministerkonferenz, die noch immer keine konkreten Ergebnisse geliefert hat. So werden keine Lösungen geschaffen, sondern nur hinausgezögert.

Es ist notwendig, endlich eine Kindergrundsicherung für alle Kinder einzuführen. Bisherige Sozialleistungen sind bei weitem nicht auskömmlich und die Mittel des Bildungs- und Teilhabepaketes, die dieses Defizit eigentlich kompensieren sollten, versacken zu einem großen Teil im Sumpf der Verwaltung. Will Mecklenburg-Vorpommern seinem Anspruch gerecht werden, Kinderland zu sein, dann muss schleunigst gehandelt werden.

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