Kinderreport macht deutlich: es wird zu wenig gegen Kinderarmut getan- Armutszeugnis auch für MV

03. Februar 2018  Uncategorized

Gestern erschien der „Kinderreport Deutschland 2018“ des Deutschen Kinderhilfswerkes e.V.. Der Kinderreport bestätigt den Eindruck, den auch wir seit langem haben. Bei dem Thema Kinderarmut wird eher weggeschaut, als aktiv Kinder- und Jugendarmut zu bekämpfen. Beispielhaft dafür, dass weder im vergangenen Koalitionsvertrag auf Bundesebene, noch im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU aus dem Jahr 2016 das Wort Kinderarmut überhaupt nicht erscheint.

Dabei ist Kinder- und Jugendarmut ist in Deutschland und insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern ein Riesenproblem. Fast jedes 3. Kind lebt in unserem Bundesland in Armut. Für die Kinder und Jugendlichen bedeutet das gerade in dieser Jahreszeit unzureichend Winterkleidung, schlechtere Bildungschancen als Kinder und Jugendliche aus finanziell besser aufgestellten Elternhäusern.

Es muss endlich abgestimmt zwischen dem Bund, den Ländern und den Kommunen angegangen werden, so die Forderung im Kinderreport 2018. Das sagt auch seit Langem die Partei DIE LINKE MV.

Wer selbst aktiv im Kampf gegen Kinder- und Jugendarmut werden möchte, kann die Volksinitiative gegen Kinder- und Jugendarmut unter www.raus-bist-du.de unterschreiben.

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Kita-Dauerthemen: Fachkräftesicherung und das liebe Geld

02. Februar 2018  Uncategorized

„Fachkräftesicherung ist und bleibt in den kommenden Jahren eine zentrale Herausforderung. Dies gilt für Kitas und Horte ebenso wie in vielen anderen Branchen.“ Dies stellte ich als kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion nach meinem Besuch in der KitaKinderparadies“ in Brüel fest.

Beim Rundgang durch die Kita mit Veronika Bokow [stellv. Leiterin] gibt’s einiges zu entdecken,

    Im Gespräch mit der stellvertretenden Leiterin, Veronika Bukow, wurde deutlich, dass die Altersstruktur der Mitarbeitenden zwar gut durchmischt ist, aber dass jede Verrentung und jeder berufliche Wechsel mit großen Mühen für eine qualifizierte Nachbesetzung verbunden ist.

Das zweistöckige Gebäude ist bunt bemalt, hell und freundlich

Die Einrichtung hat einen großen und natürlich gewachsenen Hof-Spielplatz … 

    Für den Kreis bedeutet das, dass wir bei der anstehenden Kitabedarfsplanung auch die Fachkräfteplanung genau im Blick behalten müssen; — und für das Land, dass der eigenen Verantwortung im Rahmen der Ausbildungsplatzplanung Rechnung getragen werden muss. — Andernfalls droht eine Aufweichung der Qualitätsstandards.

… sowie einen kleinen Wald in der Nähe.

Frau Bukow konnte für die Kita in Brüel weiterhin berichten, dass die 50-Euro-Beitragsentlastung aufgrund der Landesförderung bisher an die Eltern weitergegeben werden kann. Ob dies nach den nächsten turnusmäßigen Entgeltverhandlungen auch noch gilt, ist allerdings offen. „Das eigentliche Ziel sollte eine tatsächlich für die Eltern kostenfreie Kita sein,“ darin bin ich mit Frau Bukow einer Meinung.

… und drinnen: neu, schön, kindgerecht.

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LÜBZ: Wahlkreisbüro an jedem zweiten Dienstag für Sprechzeiten geöffnet

01. Februar 2018  Uncategorized

Mein Wahlkreisbüro wird am Dienstag, dem 6. Februar, von 15 bis 17 Uhr eine Sprechstunde in der Regionalgeschäftsstelle (Scharnhorststraße 10 in 19386 Lübz) anbieten. Wir wollen die Sprechzeiten im zwei Wochenrhythmus, also immer in den geraden Kalenderwochen absichern, um hier in der Region leichter angesprochen werden zu können. – Terminvereinbarungen sind möglich über das Büro in Crivitz: 038 63 – 547 99 93.

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Abgeordnete der Linksfraktion im Landtag unterwegs in Hagenow

31. Januar 2018  Uncategorized

Abgeordnete unserer Landtagsfraktion werden am kommenden Dienstag, 6. Februar 2018 die Stadt Hagenow im Landkreis Ludwigslust-Parchim besuchen. Stationen sind u.a. das Polizeirevier und das Finanzamt.

Wir wollen uns insbesondere darüber informieren, wie sich die Personalsituation und -entwicklung in den jeweiligen Behörden darstellen.

Beim Finanzamt wollen die Vertreterinnen und Vertreter meiner Fraktion auch über die Gemeinnützigkeit von Vereinen sprechen. Der öffentliche Dienst hat immer etwas mit Dienstleistung für die Bürgerinnen und Bürgern zu tun. Deshalb ist es wichtig, sich die Probleme vor Ort anzuhören und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Behörden ist der beste Garant, dass die Aufgaben auch zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger erledigt werden können.

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Standortkonzept reicht nicht – Strafvollzug zukunftsfähig aufstellen

29. Januar 2018  Uncategorized

Bei der letzten Landtagssitzung wurde unser Antrag „Strafvollzug zukunftsfähig aufstellen“ mehrheitlich abgelehnt.

Die Landesregierung hat zwar Ende November 2017 das seit Monaten angekündigte Strafvollzugskonzept vorgestellt. Allerdings handelt es sich dabei um ein reines Standortkonzept. Es reicht aber nicht festzustellen, dass es weniger Gefangene als Haftplätze gibt und folglich die Justizvollzugsanstalt Neubrandenburg Ende dieses Jahres schließen muss.

Häftlingsprognosen wurden lediglich von der vermuteten Bevölkerungsentwicklung abhängig gemacht. Für ein Strafvollzugskonzept, das diesen Namen auch verdient, ist mehr erforderlich. Wir brauchen eine belastbare Analyse der Häftlingszahlen und der Charakteristik der Häftlinge aufgrund moderner Erkenntnisse des Vollzugs und einen daraus abgeleiteten Personal-, Raum- und Behandlungsbedarf. All das fehlt im Konzept der Regierung. Statt vordergründig auf Effizienz des Strafvollzuges zu setzen, muss die Resozialisierung Maß der Dinge sein, um die Gesellschaft vor künftigen Straftaten zu schützen.

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