#vorOrt in Dabel:

18. Januar 2020  Uncategorized

„Engagiertes und motiviertes Personal, das gemeinsam mit Eltern und Kindern tolle Kitas zum Leben erweckt, habe ich am Donnertag, den 16. Januar, bei meinen Besuchen in der Kita St. Martin (Diakonie) und der Kita Kunterbunt (ASB) in Dabel erlebt. Beide Kitas sind am Puls der Zeit und greifen Nachhaltigkeit und Müllvermeidung in der eigenen Arbeit gemeinsam partizipativ mit den Kindern auf”, stellt die kinder- und jugendpolitischen Sprecherin der Landtagsfraktion, Jacqueline Bernhardt [DIE LINKE.] nach ihrem Vor-Ort- Besuch in Dabel fest. 

Kita Sankt Martin in Dabel — Jacqueline Bernhardt (r.) im Gespräch mit dem Kita-Leiter Philipp Kraatz (l.) u. Fred Küken (m.) während des Rundgangs

Sie führt weiter aus: „Das Thema ,Kostenfreiheit’ haben wir ausführlich diskutiert. Nachdem bei der Einführung der Geschwisterentlastung in 2019 bis in den Sommer hinein immer wieder Probleme bewältigt werden mussten, hoffen Kitaleitungen und Eltern, dass die Realisierung der ,Kostenfreien Kita’ nun reibungsloser klappt.

Kita Kunterbund in Dabel — v.l.n.r.: Burghild Bretschneider [GV], Jörg Neumann [Bürgermeister von Dabel], Sandra Zielke [komm. Kita-Leiterin], Jacqueline Bernhardt [MdL], Fred Küken [sachk. Einw. in der GV von Dabel]

Wichtig ist, dass die Qualität gewährleistet bleibt und die Kostenfreiheit nicht auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und nicht zuletzt auf dem der Kinder eingeführt wird.“ In diesem Zusammenhang wurde auch noch ein weiterer Aspekt thematisiert. „Im Pflegebereich werden den Mentoren, den Anleitenden von Azubis Stunden angerechnet, da die Azubis angeleitet, unterstützt und kontrolliert werden müssen. — Die Azubis in einer Kita werden allerdings bisher voll auf den Fachkräfteschlüssel angerechnet, ohne dass dies bei den Mentoren angerechnet wird, dies ist weder für die Mitarbeitenden in den Kitas, noch für mich als Landespolitikerin und Kreistagsabgeordnete nachvollziehbar“, erklärt die Landtagsabgeordnete.

Jacqueline Bernhardt #vorOrt im Gespräch — bei Kaffee, Tee und Kuchen, … und manchmal auch mit ein wenig Glühwein

Bei den anschließenden Vor-Ort Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürger war insbesondere das Thema des Fortbestehens der Dabel Grundschule Thema. Für die nächsten Jahre ist die Schule im Schulentwicklungsplanes des Landkreises festgeschrieben. „Überall schwingt das Thema Fachkräftemangel mit. Dies wollen wir aktiv mit unserer Volksinitiative Bildungsaufstand angehen und so für weniger Unterrichtsaufall und mehr Lehrer streiten.“, so Jacqueline Bernhardt abschließend.

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Maßnahmen zum Schutz von Kindern müssen bestmöglich greifen

15. Januar 2020  Uncategorized

Zur Diskussion über das „Rahmenkonzept für die Kontaktstelle Kinderschutz“ heute im Sozialausschuss des Landtags:

Die Politik steht in der Pflicht, alles Mögliche zu unternehmen, um Kinder und Jugendliche vor Gewalt, Misshandlung und Vernachlässigung zu schützen.

Ob die  Kontaktstelle Kinderschutz hierzu effektiv beitragen kann, wird sich erst in der Praxis erweisen. Offenbar soll sie die Aufgaben wahrnehmen, die im Rahmen des Modellprojekts ‚Psychosoziale Prozessbegleitung‘ wahrgenommen wurden. Mit der Verstetigung des Projekts und der viel kritisierten Umstellung auf ein Fallpauschalen basiertes Finanzierungsmodell, waren diese Tätigkeiten nicht mehr Bestandteil des Projekts. 

Nach der Einführung einer Sockelfinanzierung für Querschnittsaufgaben, wird mit der Kontaktstelle offenbar versucht, den falschen Kurs weiter zu korrigieren. Dabei stellen sich die Fragen, wie effektiv diese Kontaktstelle sein kann und ob damit nicht Parallelstrukturen zu den Jugendämtern geschaffen werden. Alle Maßnahmen müssen aufeinander abgestimmt erfolgen, damit Kinderschutz in M-V so umfassend wie möglich gewährt werden kann und bestmöglich greift. Betroffene müssen wissen, wo sie sich hinwenden können.

Wir werden die Kontaktstelle besuchen und das Thema weiter konstruktiv begleiten.

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Behindertenverband Ludwigslust mit positiver Entwicklung

09. Januar 2020  Uncategorized

Am Mittwoch besuchte ich den Behindertenverband Ludwigslust in seinen neuen Räumlichkeiten am Umspannwerk 8 und traf mich hierbei mit dem Vereinsvorsitzenden, Herrn Werner Oeding.
Ich freue mich, dass die neuen Räumlichkeiten so gut angenommen wurden. Die neuen attraktiven Räumlichkeiten sind ein Grund, dass der Verein seine Mitgliederzahl deutlich erhöhen konnte. Der Verein leiste eine gute Arbeit gegen die Vereinsamung von Senior*innen. Es bliebe deshalb zu hoffen, dass diese Entwicklung sich fortsetze – gerade im 30. Jubiläumsjahr. Der Verein ist ein Musterbeispiel für gegenseitige Hilfe unter Vereinsmitgliedern. So seien anfängliche Bedenken hinsichtlich der schlechteren Erreichbarkeit des neuen Standorts zerstreut worden, da die Mitglieder nun Fahrgemeinschaften bilden. Der Umzug wirke sich durch und durch positiv aus.

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Kinderschutz weiterentwickeln

09. Januar 2020  Uncategorized

Zur Schließung von zwei Kindertagesstätten in Rostock:

Vorfälle, wie sie mutmaßlich in den Rostocker Kitas geschehen sind, sind aufs Schärfste zu verurteilen. Der Schutz von Kindern muss in allen Einrichtungen der Kindertagesförderung in Mecklenburg-Vorpommern gewährleistet sein. Die Vorgänge zeigen deutlich, dass der Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern vorangebracht werden muss. Die schnelle Reaktion der Rostocker Behörden unterstützen wir, das Wohl der Kinder muss an erster Stelle stehen.

Bereits im Jahre 2018 forderte die Linksfraktion im Landtag, das „Landesprogramm Kinderschutz“  zu evaluieren und fortzuschreiben. Es ging insbesondere um die Frage, ob das Landesprogramm Wirkung erzielt hat oder ob sogar ein Kinderschutzgesetz für Mecklenburg-Vorpommern erforderlich ist. Der Antrag wurde leider abgelehnt. Die Vorfälle in Rostock sollten zum Anlass genommen werden, zu fragen, inwieweit derartige Geschehnisse auch durch Maßnahmen des Landes verhindert werden können. In der kommenden Woche wird das Sozialministerium im Sozialausschuss  zum Rahmenkonzept für die Kontaktstelle Kinderschutz berichten. Das werden wir das zum Anlass nehmen, uns generell noch einmal mit der Frage Kinderschutz in Mecklenburg-Vorpommern zu befassen.

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Situation der Kindertagespflege endlich verbessern

07. Januar 2020  Uncategorized

Zur Antwort auf die Kleine Anfrage „Situation in der Tagespflege“ (Drs.: 7/4433):

Es ist ein Alarmsignal, dass die Zahl der Tagespflegepersonen innerhalb von fünf Jahren von 1375 um 28 Prozent auf nur noch 990 gesunken ist. Neben den vordergründigen Ursachen, wie Renteneintritte oder berufliche Veränderungen, ist ganz sicher auch die zu geringe Vergütung in diesem Bereich für den Rückgang verantwortlich. Viele Tagespflegepersonen bewegen sich faktisch, auf ihre Arbeitsstunden gerechnet, unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns.

Problematisch hierzulande ist, dass die Tagespflege kaum geregelt ist. Empfehlungen oder gar Verordnungen, wie in anderen Bundesländern, gibt es hierzulande nicht. Die durch das neue Kindertagesförderungsgesetz beabsichtigten Erhöhungen der Vergütungen, sind da nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die Behauptung der Landesregierung  durch den Landesanteil an den Kosten von 54,5 Prozent werde eine leistungsgerechte Vergütung ermöglicht, ist insofern irreführend, da der Landesanteil ja nur den Elternbeitrag ersetzen soll, nicht jedoch die Vergütung deutlich erhöhen. Nötig sind deshalb eine landesweite Regelung zur Höhe der Vergütung und mehr Geld im System. Ansonsten wird sich die negative Entwicklung leider fortsetzen. Die Tagespflege muss endlich wertgeschätzt werden.

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