Armut hat viele Facetten – ihre Bekämpfung muss Schwerpunkt werden

29. November 2017  Uncategorized

 

Zur heutigen öffentlichen Anhörung „Armut und Reichtum in Mecklenburg-Vorpommern“ im Sozialausschuss des Landtages erklären wir: mein Kollege, der sozialpolitische Sprecher, Torsten Koplin und ich, dass die Anhörung hat erneut deutlich gemacht, dass Armut in den unterschiedlichsten Formen und Auswirkungen in M-V allgegenwärtig ist.

Sie kann und darf von der Landesregierung nicht länger ignoriert werden. Ob Junge oder Alte, das Land führt über alle Jahrgänge hinweg die bundesweiten Armutsstatistiken an. (Torsten)

Ein Leben am oder unter dem Existenzminimum betrifft nahezu jedes dritte Kind, jede fünfte Person im Ruhestand, fast 12 Prozent aller Erwerbstätigen und drei Viertel aller Erwerbslosen in M-V. Niedriglöhne, Arbeitslosigkeit sowie unsichere und befristete Beschäftigung führen zu dauerhaft schwierigen Lebensverhältnissen. Armut, Entbehrungen und Benachteiligungen im Alter sind programmiert. Kinder in armen Familien haben ungleich schlechtere Entwicklungschancen, der Weg in eine armutsfeste Zukunft ist deutlich schwieriger. Erforderlich ist eine umfassende, kontinuierliche Auseinandersetzung mit den zahlreichen Facetten von Armut. Grundlage für eine erfolgreiche Bekämpfung von Armut sind aussagekräftige, geschlechterdifferenzierte statistische Daten, um gezielt Maßnahmen ergreifen zu können. Eine regelmäßige Sozialberichterstattung kann Licht ins Dunkel der Armut bringen. Wir stehen erst am Anfang von Armutsbekämpfung. Hier muss sich Politik deutlich mehr engagieren.

Unsere Fraktion fordert die Landesregierung zum wiederholten Male auf, die Armutsbekämpfung ressortübergreifend endlich zu einem Arbeitsschwerpunkt aller Ministerien zu machen.

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Landesregierung muss in Qualität der Kita-Verpflegung investieren

28. November 2017  Uncategorized

Zur der Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage „Qualität der Verpflegung in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege“ (Drs. 7/1150):

Viele Kita-Träger, Eltern und Experten sind sich einig: Für eine hochwertige Ernährung der Kinder in den Kitas muss die Landesregierung mehr investieren. Die beste Speisenqualität wird erreicht, wenn Frühstück, Mittagessen und Vesper direkt vor Ort zubereitet werden. Angelieferte, warm gehaltene oder wieder aufgewärmte Speisen sind zwar preisgünstiger, in Vielfalt und Qualität aber eingeschränkt und haben weniger Vitamine.
Um diese Frische des Kita-Essens zu gewährleisten, ist ein Investitionsprogramm für die Ausstattung und das Fachpersonal in den Kita-Küchen erforderlich. Es reicht nicht, wenn das Land mit Regelungen im KiföG einen hohen Verpflegungsstandard fordert, die Kitas bei der Umsetzung aber allein lässt. Gut ausgestattete Frischeküchen sowie geschultes Küchen- und Hauswirtschaftspersonal sind unabdingbare Voraussetzungen für ein gesundes und schmackhaftes Essen für die Kinder. Die Kommunen und andere Kita-Träger können die Kosten für Fachkräfte und deren Fortbildung im Verpflegungsbereich aber immer seltener tragen. Hier muss das Land dringend stärker unterstützen. Auch die Einbindung der Eltern muss besser gelingen. Zu oft werden Eltern, die sich beim Thema Verpflegung engagieren wollen, in den Einrichtungen mit der Aussage ausgebremst, es laufe doch alles prima.

Um die Verpflegung in den Kitas zu verbessern, muss die Landesregierung auch das Bundesinvestitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung gezielt nutzen.

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Kinderrechte ins Grundgesetz – Bundesrat stimmt Überweisung zu

24. November 2017  Uncategorized

 

Zu der heutigen Beratung des Bundesrates zum Antrag der Länder Brandenburg und Thüringen zur Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz:

Wir begrüßen es außerordentlich, dass die Entschließung zur Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz heute vom Bundesrat in die Ausschüsse überwiesen wurde. Damit verbunden ist die große Hoffnung, dass die Rechte der Kinder, ihr besonderes Schutzbedürfnis und die Pflicht, Kinder zu beteiligen und mitwirken zu lassen, endlich klar und deutlich formuliert Eingang in das Grundgesetz finden. In den meisten Bundesländern, so auch in Mecklenburg-Vorpommern haben Rechte von Kindern und Jugendlichen bereits Verfassungsrang erhalten. In Artikel 14 der Landesverfassung sind Kinder und Jugendliche als Träger von Rechten explizit benannt sowie der staatliche und gesellschaftliche Schutzauftrag für unsere Jüngsten formuliert.

Wir fordern die Landesregierung auf, die Bundesratsinitiative aktiv und mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen und zu einem positiven Abschluss zu bringen. Die Landesregierung möge insbesondere darauf hinwirken, dass auch Beteiligungsrechte der Kinder und Jugendlichen Eingang ins Grundgesetz finden. Die Fraktion DIE LINKE im Landtag Mecklenburg-Vorpommern wird hierzu einen Antrag in die Landtagssitzung einbringen.

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Jugendgeschichtstag: Wer Vergangenes versteht, kann Zukunft gestalten

21. November 2017  Uncategorized

Der Jugendgeschichtstag ist ein gelebtes Beispiel für das Engagement und die Beteiligung von Jugendlichen. Die über 200 jungen Menschen, die sich sehr kreativ mit der Geschichte ihrer Regionen auseinandergesetzt haben, verdienen ein großes Lob. Die Ergebnisse sind heute im Schweriner Schloss zu bestaunen.

Die Projektmesse zeigt eindrucksvoll, wie spannend und vielfältig Geschichte ist und wie gewissenhaft Jugendliche damit umgehen. Sie macht auch deutlich, wie ideenreich und klug sich Kinder und Jugendliche eigenverantwortlich einbringen – wenn man sie denn lässt und sie beteiligt.

Die Jugendlichen sind mit sehr unterschiedlichen Projekten auf Spurensuche gegangen und haben auch mit Zeitzeugen gesprochen. Damit leisten sie auch einen wertvollen Beitrag für eine bessere Verständigung zwischen den Generationen. Zugleich stärkt die Auseinandersetzung mit der Kulturgeschichte ihrer Region Demokratie und Toleranz. Nur wer Vergangenes versteht und einzuordnen weiß, kann Gegenwart begreifen und Zukunft gestalten.

Unter den Zeitenspringerinnen und -springern des Landes sind unter anderem der Demokratiebahnhof Anklam mit dem Projekt ‚Entdecke deine Stadt‘, die Falken aus Kröpelin mit dem Projekt ‚Musik an, Welt aus!‘ und die Theodor-Fontane-Schule aus Dobbertin mit ihrem Projekt ‚Volkstänze in Mecklenburg-Vorpommern früher und heute‘.

Ein großer Dank gilt auch dem Landesjugendring und dem Projekt Zeitensprünge in M-V, die das Geschichtsprojekt auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll umgesetzt haben.

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14. BUNDESWEITER VORLESETAG — Abschluss meiner Lesetour durch den Landkreis

17. November 2017  Uncategorized

Eine ganze Reihe von Vorleseveranstaltungen im Rahmen des vierzehnten bundesweiten Vorlesetages beendete ich heute in der Grundschule „Theodor Körner“ in Wöbbelin. Der Aktionstag findet seit 2004 jedes Jahr am dritten Freitag im November statt und wurde von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung gemeinsam initiiert.

Vorlesetag in Wöbbelin

Da ich nicht einmal am bundesweiten Vorlesetag an mehreren Orten gleichzeitig sein kann, habe ich schon in der vergangenen Woche in Crivitz und Dabel und Anfang der Woche in Hagenow in Grundschulen und Kitas vorgelesen. Lesen und Vorlesen fördern das Denken, Konzentration und Merkfähigkeit. Fantasie und Vorstellungskraft werden angeregt. Wortschatz und Einfühlungsvermögen werden gestärkt. Ist erst einmal das Interesse an Literatur geweckt, werden die Kinder, denen jetzt vorgelesen wird, später selbst zum Buch greifen. Vorlesen soll Lust aufs Lesen machen; – dem ‚Schlüssel’ zu Bildung, Wissen und Kommunikation. Deshalb beteilige ich mich sehr gerne am bundesweiten Vorlesetag.

In Crivitz, Dabel und Hagenow hatte ich vorher schon gelesen.

Lesen und Vorlesen …

… macht Spaß!

 

 

 

 

Für’s Büro in Schwerin haben mir die Kinder …

… Bilder von ihrem Lieblingsspielzeugen gemalt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… ich habe heute in drei verschiedenen Klassen gelesen.

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