Tour mit Dietmar Bartsch

23. Juni 2011  Uncategorized

Am Mittwoch , den 22.06. war der stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Dr. Dietmar Bartsch im Landkreis auf Informationstour. Begleitet wurde er von den beiden Direktkandidaten für den Landtag, Jacqueline Bernhardt und Jan Matalla sowie vom Landratskandidat Wolfgang Bohnstedt.

Die Politiker begannen ihre Tour am Vormittag beim UFAT- Bildungswerk e.V. in Wöbbelin. Im Gespräch mit dem Leiter Rüdiger Strauß und seinen Kollegen Burkhard Reimer und Harald Zantow kamen jede Menge Probleme auf den Tisch. Angefangen damit, dass die Konkurrenz auf dem Gebiet der Billdungsträger extrem zugenommen hat, die Trägerstruktur jedoch den derzeitigen Anforderungen kaum mehr entspricht. In Ausschreibungen wird Tariflohn für die Mitarbeiter gefordert. Immer weniger wird sich daran gehalten. So kann es dazu kommen, dass Träger wie UFAT, die Tariflohn zahlen, bestimmte Ausschreibungen nicht mehr gewinnen können.

Rückläufigkeit bei der Zahl der Auszubildenden und der ausgegebenen Bildungsgutscheine sind weitere Tatsachen, die UFAT zu schaffen machen. Dennoch sieht Rüdiger Strauß seinen Verein gut aufgestellt und ist auch zur Kooperation mit anderen Trägern bereit.

Am Nachmittag begaben sich die Politiker um Dietmar Bartsch nach Dömitz und
Neu Kaliß. Sie trafen zunächst die Dömitzer Bürgermeisterin Renata Vollbrecht und ihren Stellvertreter Klaus Löwe zum Gespräch. Dabei ging es unter anderem um die aktuelle Situation an der Elbe im Abschnitt Dömitz. Hier streiten sich Umweltaktivisten mit Kommunen und Verkehrs- experten um die sogenannte Verbuschung der Buhnenköpfe. Während Umweltschützer die Beseitigung der Verbuschung verhindern wollen, möchten Kommunen und Verkehrspolitiker eine Ertüchtigung (Entbuschung und Verlängerung) der Buhnenköpfe. Das soll zu einem besseren Hochwasserabfluss, einer größeren Fließgeschwindigkeit und damit zu einem ganzjährig höheren Wasserstand für die Schifffahrt führen. Dietmar Bartsch versprach, das Problem mit nach Berlin zu nehmen.

Abschliessend stand noch ein Besuch der Neu Kaliß Spezialpapier GmbH auf dem Programm. Im Gespräch und beim Rundgang mit Geschäftsführer Paul Fender und Personalleiter Gernold Stier informierten sich die Politiker über Herstellungsverfahren und Produkte. Die Palette verschiedener Spezialpapiere reicht von Melkpapier über Tapetenvlies bis zum Kaffeefilter und zur Bierschaumbremse für Biergläser.

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