Bundesgeschäftsführerin der Partei DIE LINKE Caren Lay mit Landtagskandidaten beim Aktionsbündnis „Wir für Lübtheen“ und RAA -Regionalzentrums für demokratische Kultur Westmecklenburg. Ludwigslust

26. August 2011  Uncategorized

In Begleitung der Bundesgeschäftsführerin Caren Lay trafen sich am Donnerstag (25.08.2011) die Landtagskandidaten Jan Matalla (WB17) und Jacqueline Bernhardt (WB 19) sowie der Landratskandidat Wolfgang Bohnstedt mit der Leitung des Regionalzentrums für demokratische Kultur Westmecklenburg in Ludwigslust.
Im morgendlichen Erfahrungsaustausch informierte die Leiterin Fr. Theilmann über die Arbeit mit lokalen Initiativen gegen Fremdenfeindlichkeit und die Zuklunftsaussichten der Projekte „Schule ohne Rassismus“, der Opferhilfe „Lobby“ und der mobilen Kriesenberatung.

 Das 2007 gegründete Regionalzentrum Westmecklenburg engagiert sich in der Projektförderung von Initiativen im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. und organisiert an. Die wertvolle Weitertbildungs- und Beratungsarbeit für lokale Inititiven, Jugendeinrichtungen, Lehrer und Sozialarbeiter ist besonders im neuen Großkreis, so Fr. Theilmann auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium angewiesen. Der Erfolg unserer Arbeit, so betont Fr. Theilmann, steht und fällt jedoch mit einer stabilen Finanzierungsgrundlage. Das Regionalzentrum, überwiegend aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert bangt um zukünftige Fördergeldzuweisungen, wenn 2013 die Förderregionen der EU neu bewertet werden. Frau Lay wiederholte das Bestreben der Partei DIE LINKE sich im Bundesrat für ein NPD Verbotsverfahren einzusetzen. Die Landtagskandidaten versprachen die Notwendigkeit einer nachhaltige Finanzierungsgrundlage für die RAA in mögliche Koalitionsverhandlungen mitzunehmen.

Im Anschluss informierte sich die Bundesgeschäftsführerin in Lübtheen über die schwierige Arbeit des lokalen Aktionsbündnisses „Wir für Lübtheen“ im Fussballclub Concordia. In der Nazihochburg mit Sitz des NPD Wahlkreisbüros von Udo Pasteurs engagiert sich, das von Vereinen, Schulen, Kitas, der Kirche und allen demokratischen Parteien getragene Bündnis seit Jahren in der Aufklärungsarbeit über die rechtsextremen Hintergründe der NPD Bidermänner. Ein NPD Verbot, wie die LINKE bundesweit weiterhin fordert, wäre durchaus wünschenswert, wie der Vereinsvertreter Dieter Karczewski zugibt. Im täglichen Kontakt mit Kindern aus NPD Familien ist jedoch die direkte Vermittlung toleranter Umgangsformen und demokratischer Werte wichtiger als eine pauschale Ausgrenzung. Hr. Karczewski betont: Wir können die Kinder doch nicht für ihre Eltern bestrafen. Wir versuchen statt dessen ihnen zu zeigen, dass es auch andere tolerantere Perspektiven und Werte gibt. Das lokale Aktionsbündnis organisiert das jährlich stattfindende Lindenfest, öffentliche Buchlesungen und am 28.08 den „1. Tag der offenen Türen“ mit kostenfreien Theaterworkshops und Schauspieldarbietungen. Die zur öffentlichen Diskussion anregenden Angebote erfahren sehr breiten Zuspruch bei den Lübtheenern. An der Kirche stellten sich Caren Lay, Jan Matalla und Jacqueline Bernhardt den Fragen und Wünschen der Lübtheener und warben mit gesundem Obst für eine möglichst breite Wahlbeteiligung, denn jede nicht abgebene Stimme am 04.09.2011 spielt der NPD in die Hände.

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