Ländlichen Raum unterstützen – von Wohnungsunternehmen bis Kulturschaffenden

07. April 2019  Uncategorized

Am Freitag besuchte ich die Wohnungsgesellschaft Goldberg und sprach mit der Geschäftsführerin, Annette Lackmann. Dort informierte ich mich sich über den Wohnungsmarkt in Goldberg und die Herausforderungen von Wohnungsunternehmen im ländlichem Raum. Von den circa 800 eigenen Wohnungen stehen circa 14 % leer. Die vorhandenen Leerstände sind kaum vermarktbar. Da ein großer Teil der Wohnungen an Seniorinnen und Senioren vermietet ist, besteht großer Bedarf diese barrierefrei umzugestalten. Hier benötigen die kleineren Unternehmen im ländlichen Raum Unterstützung bei Investitionen in den Bestand, für Sanierung, für einen barrierefreien Umbau, um ein ansprechendes, modernes Wohnen zu ermöglichen. Fördermittel fließen aber fast ausschließlich an größere Gesellschaften mit geringen Leerstandsquoten in den Mittel- und Oberzentren. Die Unternehmen, die am dringendsten auf Hilfe angewiesen sind, werden allein gelassen. –– Eine Problematik, die ich mit in den Landtag nehmen werde.

     Einen weiteren Gesprächstermin nahm ich mit der Kreistagsabgeordneten der Linken, Barbara Borchardt, bei Goldbergkunst wahr. Dort sprachen wir mit Gerhard Stromberg und Brigit Schröder, die den Verein im Jahr 2011 mit sieben Mitstreitenden gründeten, um Künstlerinnen und Künstler mit Ausstellungs-, Arbeits- und Auftrittsmöglichkeiten zu unterstützen. Inzwischen ist die Zahl der Vereinsmitglieder auf etwa 45 angestiegen. Der Verein will mit Kunst und Kultur einen wichtigen Beitrag zum Leben der Menschen leisten und die Lebensqualität in Goldberg und Umgebung nachhaltig verbessern. Herr Stromberg und Frau Schröder konnten von vielen erfolgreichen Projekten und Veranstaltungen berichten, sie haben jedoch auch deutlich gemacht, dass der Verein nicht immer mit Rückenwind vorangebracht wurde. So lobenswert die Arbeit des Vereins ist, so bedauerlich ist es, dass die Akteure wenig Unterstützung bekommen und vieles aus eigenen Kraft aufbringen. Besonders da gerade diese Menschen den ländlichen Raum mit ihren Angebot bereichern. – Wir müssen Synergien finden und nutzen. Es ist niemals hilfreich, wenn wir uns im ländlichen Raum gegenseitig das Wasser abgraben.

… und anschließend habe ich dann noch die Goldbergerinnen und Golderberg zu Kaffee, Kuchen und netten Gesprächen eingeladen:

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