Düstere Aussichten für die Justiz im Land

17. Januar 2019  Uncategorized

Zum heutigen Expertengespräch im Rechtsausschuss zur Zukunft der Justiz in Mecklenburg-Vorpommern:

Es ist deutlich geworden, dass die Justiz in Mecklenburg-Vorpommern den Herausforderungen der Zukunft keinesfalls gewachsen ist. Es fehlt an Personal, an Ausbildungsmöglichkeiten und vor allem an Wertschätzung für die Berufe im Justizdienst.

Ohne eine radikale Kehrtwende in der Personalpolitik der Landesregierung werden sich die Probleme in Zukunft nicht meistern lassen. Das Land braucht mehr Ausbildungsmöglichkeiten – sowohl für den richterlichen als auch den nicht richterlichen Dienst. Außerdem müssen juristische Berufe in M-V attraktiver werden – u.a. was die Vergütung betrifft.

Die aus Sicht vieler Experten fehlgeschlagene Gerichtsstrukturreform wirkt sich ebenfalls nachteilig aus. Nahezu alle prognostizierten negativen Begleiteffekte seien eingetreten, ohne dass es zu einer Steigerung der Effizienz in der Justiz gekommen sei. Insbesondere die Zweigstellen-Lösung wurde förmlich zerrissen. Es muss deshalb dringend geprüft werden, inwieweit sich Zweigstellen wieder zu Vollgerichten umwandeln lassen.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.



Alle Formularfelder sind erforderlich.







Alle Formularfelder sind erforderlich.

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen