Große Mobilitäts-Herausforderungen im Bereich Boizenburg

20. September 2018  Uncategorized

Die Linksfraktion in Boizenburg auf Landtour zum Thema „Mobilität in M-V“

Die Linksfraktion besuchte im Zuge ihrer Landtour, die unter dem Thema „Mobilität in M-V“ stand, am 18.09.2018 Boizenburg.

Direkt mit dem Zug von Parchim in Boizenburg angekommen, begann der Zwischenstopp mit einem Fußweg vom Bahnhof in die Altstadt von 2,5 Kilometer. Bereits hier wurde den Mitgliedern der Landtagsfraktion bewusst, dass es durchaus zu bewältigende Herausforderungen gibt, um innerhalb einer Stadt von A nach B zu kommen.

 

Ute Spriewald, Hennig Förster, Simone Oldenburg (v.l.)

Weitere Herausforderungen wurden sehr schnell bei dem Termin mit Jens Prötzig und Stephan Schlegel, Vorsitzende der Vereins Haus und Grund in Boizenburg, sichtbar.

Ein großer Teil der Einwohner in unserem Landkreis sind Pendler. Nach Aussagen der Vertreter von Haus und Grund sind allein 67% der Arbeitenden in Boizenburg Pendler, u.a. in Richtung Hamburg. Es ist Aufgabe von Politik, hier die bestmöglichen Verkehrsanbindungen zu schaffen. Aber auch für den Tourismusbereich von Hamburg in den Landkreis Ludwigslust-Parchim sind gute Verkehrsanbindungen notwendig.

Es kann nicht sein, dass der Busverkehr an Kreisgrenzen und der Bahnverkehr an Landesgrenzen halt macht, für die Pendler muss eine kreis- und länderübergreifende Mobilitätsgarantie geschaffen werden. Dies geht nur durch Verkehrsverbünde. Deshalb ist es ein wichtiges Zeichen, dass der Verkehrsverbund Ludwigslust-Parchim, Schwerin und Nordwestmecklenburg im Busbereich komme. Aber auch die Ausweitung des Hamburger Verkehrsverbundes nach Ludwigslust-Parchim würde auch für die Pendler u.a. Boizenburg Erleichterungen zum Beispiel bei einem einheitlichen Ticket geben.

Ute Spriewald, Jens Prötzig (v.l.)

Damit M-V auch weiterhin zukunftsfähig bleibt, müssen wir das Thema Mobilität stärker in den Mittelpunkt unserer Anstrengungen rücken. Kein Mensch darf aufgrund seines Wohnortes im ländlichen Raum abgehangen werden. Mobilität gehört in unserem Bundesland zur Daseinsvorsorge. Deshalb kämpft die Linksfraktion M-V u.a. weiter für den Ausbau des Verkehrsverbundes.

 

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