Zauberwort: Kita-Schlüssel

15. Mai 2018  Uncategorized

Im Rahmen meiner Ämterbereisung besuchte ich das Amt Stralendorf.

Im Amt traf ich mich mit dem Amtsvorsteher Herrn Manfred Bosselmann und dem leitenden Verwaltungsangestellten Herrn Borgwardt. Zunächst ging es dabei um die Vereinfachung von Fördermittelverfahren und um die Entbürokratisierung im Allgemeinen. Ich stimme zu, dass die formalen Anforderungen in Bezug auf die Fördermittel zu komplex sind. Es kann nicht sein, dass die Ämter und Gemeinden viel Zeit und Mühe in die Anträge investieren und bei Einreichung dieser mit noch mehr Auflagen bestraft werden. Durch diesen enormen Mehraufwand würden die Kommunen verschreckt und die genehmigten Fördermittelbescheide würden ungenutzt verklingen.

Amt Stralendorf mit Herrn Bosselmann (Amtsvorsteher)

Wie in jedem Amt wurde auch hier die kommunale Finanzausstattung kritisiert. Es zeigt sich deutlich, dass die Novelle des Finanzausgleichsgesetzes keine Verbesserungen gebracht hat. Die in die Novelle gesetzten Erwartungen seien nicht erfüllt worden.

Herr Prix Inhaber des Lettershops MWT

Kuvertiermaschine

Danach besuchte ich die Kita „Gänseblümchen“ in Holthusen. Derzeit betreuen sie 62 Krippen-, Kindergarten- und Hortkinder. Da die Kita sanierungsbedürftig ist und der Platz nicht mehr ausreicht, ist es das große Ziel der Gemeinde, die Kita neu zu bauen. Neben dem Neubau war der Betreuungsschlüssel Thema des Gesprächs. Die Qualität in den Kitas hinsichtlich der Betreuungsschlüssel müsse weiter verbessert werden. Eine Quote von einer Fachkraft auf durchschnittlich 15 Kindern wurde als nicht ausreichend erachtet. Ich teile diese Auffassung: Eine Qualitätsverbesserung wird definitiv nur durch einen verbesserten Fachkraft-Kind-Schlüssel erreicht, hier muss eine Durchschnitt von einer Fachkraft auf maximal 8 Kinder erreicht werden. Zu begrüßen sei, in jedem Fall, dass die Bürgermeisterin Frau Marianne Facklam voll und ganz hinter der kommunalen Kita stehe.

der Name ist Programm in der Kita

mit Bürgermeisterin Marianne Facklam und Kita-Leiterin Frau Runow

mit Frau Schneemann im Gespräch

In der Tierpension „Kleine Oase“ schilderte die Inhaberin Frau Doris Schiemann eindrucksvoll die schwierige Situation in Bezug auf ausgesetzte und herrenlose Tiere. Ich wies daraufhin, dass die Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern in den letzten Haushaltsberatungen für eine Aufstockung der Mittel für Tierheime eingesetzt habe. Die Koalitionsfraktionen von CDU und SPD hätten sich jedoch dagegen ausgesprochen. Ich versicherte das dem Thema weiterhin Aufmerksamkeit gewidmet werde!

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