Handlungsfähige Justiz sichern

10. Mai 2018  Uncategorized

Die Sachverständigen haben das Problem in der öffentlichen Anhörung; zum Entwurf der Änderung des Juristenausbildungsgesetzes im Rechtsausschuss deutlich gemacht: Die Justiz steht in M-V vor einem riesigen Fachkräfteproblem. Ab dem Jahr 2027 sind pro Jahr 39 Juristen allein für die Gerichte notwendig. Derzeit schließen lediglich 8 Referendare das zweite Staatsexamen mit der erforderlichen Note ab, um Richter oder Staatsanwalt werden zu können. Das macht das Problem schlaglichtartig deutlich. Hinzu kommt der Wettbewerb der Bundesländer, die alle vor diesen Problemen stehen. M-V muss jetzt handeln, um eine handlungsfähige Justiz einschließlich der Rechtsanwaltschaft zu gewährleisten. Der vorliegende Gesetzentwurf ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Notenverbesserungsversuch im Studium, die Wahlmöglichkeit der Verbeamtung auf Widerruf – das sind alles kleine und wichtige Schritte.

Um die angespannte Lage beim Nachwuchs zu verbessern, müssen auch die Ausbildungsbedingungen während des Referendariats stimmen. Nur mit guten Ausbildungsbedingungen können wir in M-V vom Schlusslicht bezüglich der Noten im zweiten Staatsexamen wegkommen und so auch attraktiver für Referendare werden.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.



Alle Formularfelder sind erforderlich.







Alle Formularfelder sind erforderlich.

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen