Süßes, Informatives und Kulturelles gebündelt in Boizenburg

09. Mai 2018  Uncategorized

Ich besichtigte am Montag das Unternehmen Sweet Tec GmbH in Boizenburg. Das Werk produziert Süßigkeiten wie Fruchtgummi, Bonbons und Toffees.

Sweet Tec im Gespräch mit Herrn Schindler und Herrn Pauly

Herzlich begrüßt wurde ich von dem Geschäftsführer Produktion & Technik Herrn Klaus Pauly und dem Geschäftsführer Herrn Oliver Schindler. Beeindruckt war ich von der Food-Academy, einem dem Unternehmen angegliederten Verein, mit der Zielsetzung aktiv Ernährungskunde zu vermitteln. Es ist enorm wichtig unsere Kinder bereits in Kitas und Schulen für eine gesunde Ernährung und einen aktiven Lebensstil zu begeistern. Darüber hinaus kläre die Food-Academy über Ausbildungs- und Berufschancen in der Ernährungsbranche auf.

Spende von Sweet Tec für das Kinderfest

Verwundert war ich darüber, dass Sweet Tec keinen hauseigenen Kindergarten einrichten durfte. Ich halte es für sehr wichtig, dass die Kinder in der gesamten Arbeitszeit der Eltern betreut werden können. Das Kindeswohl darf hier nicht hinter Verwaltungsformalitäten zurückstehen. Zu begrüßen sei insofern, dass es gelungen ist eine Kooperationskita zu finden.

Anschließend besuchte ich das Amt Boizenburg-Land und sprach hier mit der Amtsvorsteherin Angelika Voß und dem leitendenden Verwaltungsbeamten Gunnar Drews. Themen wie die kommunale Finanzausstattung oder die Jugendsozialarbeit im Kreisbereich standen auf dem Plan.

Im Amt Boizenburg-Land

Die Finanzausgleichsgesetznovelle hat hier im Amtsbereich keinerlei Verbesserungen herbeigeführt. Anspruch und Wirklichkeit der Novelle klaffen hier sehr weit auseinander.

Sehr irritiert war ich, dass das Amt keine Jugendsozialarbeiter vorhält. Jugendsozialarbeit ist wichtig für eine chancengleiche Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen. In der Vergangenheit wurden diese Stellen aus Europäischen Mitteln finanziert, derzeit übernimmt die Finanzierung der Landkreis, im Rahmen eines Modelprojektes, die im Erfolgsfalle verstätigt werden würde.

vor dem Fliesenmuseum

Auch das Logo aus Fliesen gesetzt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschlands erstes und größtes Fliesenmuseum, wurde von dem Fliesenkünstler Lothar Scholz eröffnet, nach seinem Tod führt dessen Tochter Loreen es im Ehrenamt weiter.

 

mit Loreen Scholz und Christian Lemp

Es zeigt sich wieder einmal mehr wie wichtig das Ehrenamt für unser kulturelles Erbe ist, ohne das Ehrenamt würde es solche Einrichtungen wie das Boizenburger Fliesenmuseum gar nicht mehr geben. Es sei nur noch durch das Ehrenamt in vielen Städten und Gemeinden möglich kulturelle Einrichtungen am Leben zu erhalten, so auch der 100-jährige Theater-Dampfer „Minna“.

mit Christian Lemp auf „seinem“ 100-jährigem Theater-Dampfer „Minna“

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