Kalenderverteilung nicht ohne Wermutstropfen

16. Januar 2018  Uncategorized

Anfang der Woche verteilte ich meine letzten 2018er Landtagskalender im Altkreis Parchim. Die Tour führte dieses Mal kreuzt und quer durch die Region, von Brüel (Bürgermeister Hans-Jürgen Goldberg), über Sternberg (Angelika Groß, DFB) und Parchim (Kinder-, Jugend- u. FamilienTreff, Frau Behrend in Vertretung für die Leiterin Gabriele Liebenow) bis nach Banzkow (Störtal e.V & Bürgermeisterin Irina Berg).

… in Sternberg beim DFB mit Frau Groß

Bei der Übergabe des Kalenders an den demokratischen Frauenbund (DFB) in Sternberg ‚platzte’ ich in eine Beratung hinein. So traf ich nicht nur die Ansprechpartnerin vor Ort, Angelika Groß, sondern auch einige Mitstreiterinnen, wie die Landesvorsitzende, Christiane Butz, und die Landesgeschäftsführerin, Antje Wolff.

Leider musste ich erfahren, dass der DFB seine Aktivitäten inzwischen spürbar, auf eine ausschließlich ehrenamtliche Basis herunterfahren muss. Dieses Schicksal teilt der Verein mit vielen anderen Vereinen und Verbänden, die über Jahre und Jahrzehnte hinweg gesellschaftlich bedeutende Arbeit leisteten.

… in Brüel mit Bürgermeister Goldberg

Während der zwanzigprozentige Lohnabstand der Frauen gegenüber ihren Kollegen immer noch nicht überwunden ist, erleben wir im Land einen Rechtsruck. Mühsam erkämpfte Frauenrechte werden immer häufiger in Frage gestellt. So beantragt die AfD die Kürzung der Gleichstellungsmittel im Land.

Da der DFB seit Jahren unterfinanziert ist und gezwungen war Rücklagen aufzubrauchen, musste nun die Landesgeschäftsstelle in Bützow aufgegeben werden. Sternberg wird in Zukunft als postalische Anlaufstelle des Landesverbandes dienen. Die Gewinnung von Mitgliedern und Mitstreiterinnen für die Förderung der Gleichberechtigung, der Toleranz sowie von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen wird immer schwieriger.

… in Parchim beim KJF-Treff mit Frau Behrend

Mit Schulterklopfen und Urkunden lässt sich professionelle Arbeit an gesellschaftlich notwendigen Aufgaben nicht dauerhaft aufrechterhalten. Die öffentlichen Hände ziehen sich seit Jahren aus der Verantwortung und schieben klammheimlich Aufgaben auf das Ehrenamt ab. Bevor die Trägerlandschaft im Land endgültig und unwiederbringlich zusammenbricht, müssen wir endlich dazu kommen, für wichtige Vereine und Verbände eine Grundfinanzierung sicherzustellen.

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