Hut ab vor der Aufgabenbewältigung des Betreuungsvereins Südwest Mecklenburg

20. September 2017  Uncategorized

Ich besuchte diese Woche den Betreuungsverein Südwest Mecklenburg in Hagenow. Der Betreuungsverein beschäftigt 6 hauptamtliche Mitarbeiter. Sie betreuen bedürftige Menschen in finanziellen oder gesundheitlichen Themen, wenn sie selber es nicht mehr können. Daneben beraten, schulen und unterstützen diese Mitarbeiter auch ehrenamtliche Betreuer, sei es bei Verfahrensfragen oder an welche Behörde sie sich wenden müssen.

Grund für das Treffen ist die bedrohliche Situation von Betreuungsvereinen. Zahlreiche Betreuungsvereine befinden sich nach Jahren ohne Anpassung der Betreuungsvergütung in den roten Zahlen. Ihre Arbeit steht vor dem Aus. Es gibt hierfür nur zwei Auswege: entweder werden die Vergütungssätze für die Berufsbetreuer verbessert oder aber die Betreuungsvereine, die auf Landes- und Kreismittel angewiesen sind, erhalten mehr finanzielle Unterstützung.

Nur so können Schließungen und den damit verbundenen Wegfall von langjährig gewachsenen Betreuungsstrukturen verhindert werden.

Es stehen weitere Herausforderungen für den Verein an: Trotz der Unterstützung durch das Land und den Landkreis, wurden die Fördermittel erst im September des laufenden Jahres bewilligt. Für einen Verein, der mit den Lohnkosten für die 6 hauptamtliche Betreuer in Vorleistung gehen muss, ist das ein großes Problem. Wenn der Landtag über den Haushalt entscheidet, sollten auch die Träger nicht erst nach 9 Monaten Bescheid bekommen, sondern schnellstmöglich.

Ich sicherte zu, beide Probleme sowohl auf Kreis- als auch in den bevorstehenden Haushaltsberatungen auf Landesebene zum Thema zu machen.

Hut ab! Betreuungsvereine und ihre Mitarbeiter leisten eine wertvolle Arbeit, die gerade in einer alternden Gesellschaft mit einer zunehmenden Zahl an betreuungsbedürftigen Menschen eine besondere Bedeutung hat. Eine bessere Finanzausstattung sowie eine Zeitaufwandsminimierung, um Fördermittel zu beantragen, sind unabdingbar um eine qualitativ hochwertige Betreuung auch in Zukunft gewährleisten zu können.

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