GUTE PFLEGE UND MÖGLICHE STOLPERSTEINE

08. August 2017  Uncategorized

Sachverstand und Herzblut habe ich heute bei Simone Henning angetroffen. Gemeinsam mit dem Stadtvertretervorsteher, Hans-Werner Heinke, und weiteren Mitstreitern aus Grabow informierte ich mich vor Ort beim ‚Pflegedienst Henning’. Die engagierte Fachfrau motiviert ihr Team, gibt ihr Wissen weiter und bietet mit ihrem Tagespflege-Angebot ein gemütliches, familiäres Ambiente. Eine tolle Ergänzung des Angebots für Grabow und Umgebung.

 

während des Rundgangs durchs Haus

Während des Gesprächstermin wurden aber auch Probleme und Herausforderungen der täglichen Arbeit thematisiert. — „Ambulante Pflege ist die Königsklasse, – während in der stationären Pflege eine Spezialisierung möglich und nötig ist, muss hier flexibel, qualifiziert und interdisziplinär auf alle Eventualitäten reagiert werden können,“ betonte die Dipl.-Pflegewirtin, Henning. Gut gemeint ist nicht unbedingt gut gemacht! — Ehrenamtlich Pflegende und speziell die ehrenamtlich Betreuenden (Familienmitglieder, Nachbarn, …) sind häufig nicht ausreichend qualifiziert um die beste Lösung für die Gepflegten zu erreichen. Dies kann Fragen aus den Bereichen des Rechts, der Versicherung und der Medizin betreffen. Zusammenfassend kann also festgehalten werden: Wir sollten uns um Wege bemühen, wie hierfür mehr Qualifizierungs- und Beratungsangebote geschaffen und wie diese von den Ehrenamtlichen auch genutzt werden können.

Simone Henning und Jacqueline Bernhardt

Qualifizierte und hochmotivierte Pflegekräfte sind wertvoll wie Goldstaub und entsprechend gesucht. Während bei Umschulungen mit Bildungsgutschein die Kosten zu hundert Prozent übernommen werden, geht das Arbeitsamt offenbar davon aus, dass bei einer berufsbegleitenden Umschulung viele Kosten auf den jeweiligen Pflegedienst und/oder die Umschulenden abgewälzt werden können. Nach einer üblicherweise mehrjährigen, unzureichend entlohnten Mehrbelastung ist es bei vielen Umschulenden dann aber irgendwann schwierig mit der Motivation. — Ich habe mich daher mit der Zusage verabschiedet: Gleichbehandlung und soziale Gerechtigkeit gehen anders! Dieses Thema werde ich mit nach Schwerin nehmen, um mit unseren Fachleuten in der Fraktion genau zu prüfen an welchen Stellschrauben gedreht werden muss.

 

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