Wertschätzung und Qualität der Erzieher muss auf hohem Niveau erhalten bleiben

13. Juni 2017  Uncategorized

Nachträglich zum 35. Jubiläum besuchte ich gemeinsam mit dem Stadtvertreter der Linken in Hagenow, Dieter Opitz die Kita Regenbogenland in Hagenow.

Neben der Übergabe eines kleinen Geburtstagsgeschenkes, stellte die Leiterin der Kita, Frau Lüders, ihr Team und die von der Stadt betriebene Kita vor. 

So besteht zum Beispiel seit 2 Jahren ein Hortrat. Das heißt, monatlich treffen sich Kinder des Hortrates, um gemeinsam mit den Erziehern ihre Anliegen zu besprechen. „Demokratie und Mitbestimmung von Anfang an zu Lernen, ist uns in unserer Kita ein besonderes Anliegen. Nur so lernen Kinder frühzeitig, sich einzubringen und Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren.“, so Frau Lüders.

Der Ansatz, Demokratie bereits in der Kita zu leben, ist Demokratie von der Kita an zu lernen, ist wichtig. Denn wir können Kindern demokratische Verhaltensweisen nicht beibringen; Kinder lernen Demokratie, indem sie Demokratie erleben.

Daneben zeichnet sich die Kita durch eine gesunde Ernährung aus, indem in Hochbeeten gemeinsam mit den Kindern, Erdbeeren, Kohlrabi und Zucchini selber angebaut werden. „ Eine selber gepflückte, frische Erdbeere zu kosten, ist für Kinder in der heutigen Zeit sehr wichtig.“, so Frau Lüders. Die Kita steht zum neuen Schuljahr kurz davor, weitere Hortkinder aufzunehmen. Natürlich stellt das die Kita nicht nur vor räumliche Fragen, sondern auch vor die Frage, woher das zusätzlich notwendige Personal gewonnen wird. „2 unserer 33 Erzieher scheiden in diesem Jahr in ihren wohlverdienten Ruhestand aus. Zudem benötigen wir für mehr Hortkinder zusätzliches Personal. Das zu finden, ist allerdings schwierig, da bei den Erziehern Fachkräftemangel besteht.“, so Frau Lüders. So kamen wir beide zu der anstehenden Novelle des Kindertagesfördergesetzes, welches im Juli im Landtag verabschiedet werden soll. Danach werden die praxisorientierte Ausbildung und die Erweiterung der Fachkräfte eingeführt. Wir beide waren uns einig, dass es wichtig ist, dass endlich Schritte zur Behebung des Fachkräftemangels eingeleitet werden. Allerdings ist der jetzt eingeschrittene Weg ein Schnellschuss zu Lasten der Qualität in den Kitas. Die Probleme der Kinder werden immer größer. Erzieher wissen damit umzugehen und entsprechende Angebote vorzubereiten. Wenn jetzt auch Ergotherapeuten oder Psychotherapeuten in der Kita als Fachkraft tätig sind, ist dies einfach gefährdet. Das hat nichts mit einer Wertschätzung der Erzieher zu tun. Erzieher bleibt Erzieher. Sie können nicht eben mal so durch andere, wichtige Professionen ersetzt werden, weil die Landesregierung jahrelang gepennt hat. Entsprechend werden wir im Landtag agieren.

 

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