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Ein Jahr Kita-Vollverpflegung- eine kritische Bilanz ist notwendig

05. Januar 2016  Uncategorized

Seit Anfang des Jahres 2015 gilt in M-V die Vollverpflegung in den Kitas. Es ist grundsätzlich zu begrüßen, dass seit einem Jahr die Vollverpflegung in den Kitas des Landes gilt. Jedes Kind braucht ein gesundes, schmackhaftes Essen. Die Erfahrungen der vergangenen Monate haben allerdings gezeigt, dass die Qualität des Essens oft nicht kindgerecht, geschweige denn gesund ist. Nach wie vor ist nicht eindeutig geklärt, was zu einem vollwertigen gesunden Essen für Kinder gehört.

Die Einführung der Vollverpflegung war mit weiteren Problemen behaftet, die zum Teil heute noch nicht gelöst sind. Offen ist etwa nach wie vor, wie Eltern in die Umsetzung der Vollverpflegung einbezogen werden können. Im April 2015 wandten sich rund 3000 Eltern mit einer Petition an den Landtag, in der sie unter anderem forderten, bei der Wahl des Caterers und der Art der Abrechnung beteiligt zu werden. Weitere Petitionen zum Thema sind beim zuständigen Ausschuss anhängig.

Problematisch ist weiterhin auch die Frage der Finanzierung der Vollverpflegung. So rühmt sich die Landesregierung zwar mit deren Einführung, zahlen müssen aber letztlich die Eltern und Wohnsitzgemeinden. Vor dem Hintergrund steigender Elternbeiträge muss hier nachjustiert werden, ein Kita-Platz darf nicht zum Luxus werden.

Die Landesregierung muss bei der Betrachtung von einem Jahr Vollverpflegung in Kitas die rosarote Brille abnehmen und sich einer kritischen Bilanz stellen. Nur so können notwendige Verbesserungen erreicht werden.

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Alles Gute zum Nikolaus!

06. Dezember 2015  Uncategorized

Trotz 8 Grad plus weht ein eisiger Wind. Das konnte uns nicht abhalten, den Leuten auf der Straße einen kleinen Nikolausgruss zu überbringen und einen schönen 2. Advent zu wünschen.:))

Nikolaus LWL 1

Nikolaus LWL 2

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Kinder- und Jugendarbeit muss endlich ernst genommen werden

02. Dezember 2015  Uncategorized

Zum turnusmäßigen Bericht des Landesjugendhilfeausschusses M-V im heutigen Sozialausschuss des Landtages wurde deutlich, dass durch die fehlende inhaltliche und organisatorische Unterstützung des Kommunalen Sozialverbandes (KSV) der Landesjugendhilfeausschuss und seine Unterausschüsse nur eingeschränkt arbeiten konnten. Das Landesjugendamt und somit auch der Landesjugendhilfeausschuss sind seit 2012 dem KSV zugeordnet.

Wegen der fehlenden Unterstützung konnten die Jugendverbände, die kommunalen Spitzenverbände, die Landkreise und kreisfreien Städte nicht in die Vorbereitung einbezogen werden. In der Folge beschränkte sich die Arbeit des Landesjugendhilfeausschusses auf die Anhörung von Berichten anderer Stellen. Der Landesjugendhilfeausschuss konnte damit seine gesetzlichen Aufgaben nicht erfüllen, wie etwa die Erstellung einer Landesjugendhilfeplanung oder die Weiterentwicklung der Jugendhilfe.

Dabei wäre es besonders wichtig, die Jugendhilfe endlich ernst zu nehmen, da sie gegenwärtig stagniert. Es geht nur noch um Bestandssicherung der Jugend-, Jugendsozial- und Schulsozialarbeit, Bereiche, die bedarfsgerecht ausgebaut werden müssen. Dazu ist ein gut funktionierender, effektiver Landesjugendhilfeausschuss unabdingbar.

Obwohl der KSV signalisiert, den Landesjugendhilfeausschuss künftig besser unterstützen zu wollen, bleibt das Grundproblem: Das Land hat keinen Einfluss auf die Arbeit des Landesjugendamtes und des Landesjugendhilfeausschusses. Auch deshalb wird meine Fraktion in der kommenden Landtagssitzung beantragen, das Landesjugendamt samt Landesjugendhilfeausschuss wieder in das Landesamt für Gesundheit und Soziales einzugliedern. Das Land muss wieder die Verantwortung übernehmen. Nur so kann Mecklenburg-Vorpommern tatsächlich zum Kinderland M-V entwickelt werden.

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Jugendgeschichtstag mit bewegenden Geschichten

29. November 2015  Uncategorized

Bereits zum 11. Mal sind die Jugendlichen mit Begeisterung dabei, interessante Themen, regionale und lokale Geschichten und Geschichte zu erforschen und zu präsentieren.

Mit sehr unterschiedlichen Projekten sind die Jugendlichen auf Spurensuche gegangen und auch mit Zeitzeugen ins Gespräch gekommen. So leisten sie auch einen wertvollen Beitrag für eine bessere Verständigung zwischen den Generationen. Zugleich stärkt die Auseinandersetzung mit der Kulturgeschichte ihrer Region Demokratie und Toleranz. Nur wer Vergangenes versteht und einzuordnen weiß, kann Gegenwart begreifen und Zukunft gestalten.

Die Projektmesse im Schloss dokumentiert eindrucksvoll, wie spannend und vielfältig Geschichte ist und wie gewissenhaft Jugendliche damit umgehen. Sie macht auch deutlich, wie ideenreich und klug sich Kinder und Jugendliche eigenverantwortlich einbringen – wenn man sie denn lässt und sie beteiligt.

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Fahrt mit Jugendweiheteilnehmern zum Bundestag

23. November 2015  Uncategorized

Am 22.11.2015 fuhren 48 Jugendliche zwischen 13 und 14 Jahren auf Einladung meines Kollegen und Bundestagsabgeordneten Dr. Dietmar Bartsch, Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bundestag, nach Berlin. Begleitet wurden sie von der Schulsozialarbeiterin in Dömitz, Frau Sönke Neiding, dem Kreisgeschäftsführer der Volkssolidarität Ludwigslust, Holger Mieth und mir. Die Jugendlichen hatten ein stramm gefülltes Programm zu absolvieren.

Nach dem Besuch des Bundestag , wo sie ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Stefan Liebich, DIE LINKE, Fragen zur Aussenpolitik oder ‚wieviel verdient ein Bundestagesabgeordneter’ klärten, folgte eine Stadtrundfahrt in Berlin, der Besuch des Reichstages samt der Kuppel und abschließend ein Besuch des Bundespresseamtes. Für alle war es ein gelungener Tag, wo nicht nur politische Bildung vermittelt wurde, sondern auch zarte Freundschaftsbänder unter den Jugendlichen geknüpft wurden.

Für uns ist es wichtig, unsere Teilnehmer der Jugendweihen, die in Dömitz, Grabow und Ludwigslust 2016 stattfinden, nicht nur an dem Tag der Jugendweihe zu begleiten, sondern für uns ist es wichtig, mit einen Teil ihres Lebens auf dem Weg zum Erwachsenwerden gemeinsam zu gehen. So fand nicht nur die Fahrt zum Bundestag statt. 2016 werden noch weitere Vorveranstaltungen folgen, wie etwa der Schwarzfahrertag oder den Besuch im Landtag Mecklenburg-Vorpommern.12241295_1168553976564879_1976870852019596812_n

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