Uncategorized

Jugendhilfestrukturen im Land müssen verbessert werden

14. Juli 2016  Uncategorized

Zur Auswertung der Anhörung „Jugendhilfestrukturen in M-V“ im Sozialausschuss des Landtages ist es gut und richtig gewesen, dass die Fraktionen von SPD und CDU heute unserem Antrag gefolgt sind, dem Sozialausschuss der kommenden Legislaturperiode zu empfehlen, alle Unterlagen und Stellungnahmen aus der Öffentlichen Anhörung ‚Jugendhilfestrukturen in M-V‘ von Ende Juni 2016 auszuwerten und daraus konkrete Schlussfolgerungen für politisches Handeln abzuleiten.

Zu den Forderungen meiner Fraktion gehören u.a. die Erstellung einer Jugendhilfeplanung sowie die Anpassung und Dynamisierung der Mittel in der Jugendhilfe. Darüber hinaus muss der Kinderschutz in Vereinen verbessert und Jugendsozialarbeit als Pflichtaufgabe anerkannt werden. Nicht zuletzt muss das Landesjugendamt in die Zuständigkeit des Landes zurückgeführt werden.

Der neue Landtag muss sich der Verbesserung der Kinder- und Jugendhilfestrukturen in M-V von Anfang an stellen.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Nicht egal: Teilhabe und Mitspracherechte von Jugendlichen stärken

14. Juli 2016  Uncategorized

Zur Vorstellung des Social-Media-Projekts „nicht-egal“, die in der kommenden Woche unter dem Dach der Kampagne „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“ startet, bleibt festzuhalten, dass es enorm wichtig ist, Jugendliche gesellschaftlich zu beteiligen, Mitsprache zu ermöglichen und dabei zeitgemäße Wege zu gehen. Das Projekt spricht junge Menschen gezielt im Internet an, sie können sich dort an moderierten Debatten beteiligen und über kontroverse Themen abstimmen.

Das Projekt kann nicht nur dazu beitragen, die Debattenkultur im Internet zu verbessern, sondern auch das Interesse der jungen Menschen an Politik und Gesellschaft zu wecken. Meine Fraktion begrüßt deshalb die Kampagne als eine Möglichkeit, die Mitsprache von Jugendlichen zu stärken.

Umso unverständlicher ist die Ablehnung unseres Antrages im Landtag, in dem wir auf der vergangenen Sitzung gefordert hatten, die Ergebnisse des mehrtägigen Projekts ‚Jugend im Landtag‘ zu bündeln, auszuwerten und konkrete Handlungsempfehlungen für die Landespolitik abzuleiten. Hier haben SPD und CDU erneut ein gutes Stück Glaubwürdigkeit verloren, zumal die Jugendlichen selbst von der Politik einfordern, ernst genommen zu werden.

Der Schülerpraktikant der Linksfraktion, Tobias Störer sagt aus seiner Sicht dazu: „Durch die Einbindung in die Politik würde Jugendlichen das Gefühl vermittelt, gleichberechtigt zu sein. Es würde ein grundlegendes Verständnis geschaffen werden. Jugendlichen könnte gezeigt und verdeutlicht werden, wie das politische System Deutschlands funktioniert und welche Rechte und Möglichkeiten es gibt, sich Gehör zu verschaffen und seine Meinung durchzusetzen. Kinder und Jugendliche können sich so auch einen eigenen Standpunkt bilden, anstatt lediglich die Meinung etwa der Eltern zu übernehmen.“

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Jugend im Landtag: SPD und CDU geben Jugendlichen wieder einen Korb

06. Juli 2016  Uncategorized

Zur Ablehnung des Antrags „Jugend im Landtag“ M-V – Zwischenbilanz und Auftrag an die Landespolitik haben SPD und CDU den Jugendlichen heute erneut einen Korb gegeben. Sie signalisieren damit: Ihr dürft Euch zwar im Schloss treffen – das heißt noch lange nicht, dass wir Euch hören oder gar ernst nehmen. Mit Wertschätzung der Jugendlichen hat dies nichts zu tun.

Die vom Landesjugendring durchgeführte Veranstaltung ‚Jugend im Landtag‘, die in diesem Jahr bereits zum 10. Mal stattfand, hat sich bewährt. Im Mittelpunkt stehen die Belange der Jugendlichen, ihre Sicht auf gesellschaftliche Prozesse und ihre Anforderungen an die Landespolitik. ‚Jugend im Landtag‘ ist ein ausgezeichneter Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe und Mitbestimmung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen und fördert den Dialog mit Politikerinnen und Politikern.

M-V hat sich von dem einst jüngsten Bundesland Deutschlands zu einem mit der höchsten Anzahl an über 65-Jährigen entwickelt. Ursache ist vor allem die Abwanderung der jungen Erwachsenen in andere Bundesländer. Um ein modernes, junges M-V zu stärken, müssen wir dafür sorgen, dass sich die Jungen heimisch, verstanden und vor allem gehört fühlen. Das setzt voraus, dass sich junge Menschen an der Gestaltung gesellschaftlicher Belange beteiligen können. Zudem ist es erforderlich, dass Ihre Stimme gehört und ihre Forderungen ernst genommen werden. Aus den bisherigen Veranstaltungen ‚Jugend im Landtag‘ sind zahlreiche konstruktive Vorschläge und Handlungsempfehlungen entstanden.

Meine Fraktion plädiert dafür, dass die Ergebnisse, Erkenntnisse und Forderungen nicht einfach in der Schublade verschwinden dürfen und dort verstauben. Vielmehr sollte der Landtag der kommenden Legislaturperiode die Standpunkte und Ideen gemeinsam mit den Jugendlichen auswerten und gerade mit Blick auf die Jugendpolitik konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen für die Landespolitik ableiten.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Jugendhilfe besser ausstatten und aus einem Guss umsetzen

29. Juni 2016  Uncategorized

Die heutige Anhörung zu den Jugendhilfestrukturen in M-V im Sozialausschuss des Landtages hat abermals gezeigt, dass funktionierende Strukturen, klare Zuständigkeiten und eine lückenlose Kommunikation auf allen Ebenen das A und O sind , um Kindeswohlgefährdung zu erkennen und ihr nachzugehen. Deshalb muss es auf Landesebene eine Jugendhilfe aus einem Guss geben, die Aufgabenwahrnehmung, fachliche Steuerung und Organisation müssen aus einer Hand sein. Die Übertragung der Aufgaben an den Kommunalen Sozialverband (KSV) wurde von den Fachleuten mehrfach in Frage gestellt. Sie machten deutlich, dass die Trennung von Aufgaben und Planungsverantwortung nicht geeignet ist, die Jugendhilfe bestmöglich umzusetzen und voranzubringen. Gefordert wurde deshalb die Rückführung in ein eigenständiges Landesjugendamt.

Die Sachverständigen haben nahezu geschlossen gefordert, dass die Fort- und Weiterbildung der Fachkräfte umfänglicher gefördert werden muss. Zudem müsse sich die Pro-Kopf-Zuweisung für die Jugendarbeit bei den 10 bis 26-Jährigen nahezu verdoppeln. Auch wegen der anstehenden Änderungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe auf Bundesebene sind personelle Mehrbedarfe zu erwarten.

Die Hinweise aus der Bevölkerung mit Verdacht auf Kindeswohlgefährdung nehmen zu. Dies ist auch Ausdruck für eine gestiegene Sensibilisierung für das Thema und grundsätzlich zu begrüßen. Um Überlastungen in den Jugendämtern zu vermeiden, muss die Personalausstattung quantitativ und qualitativ verbessert werden. Insgesamt müssen die Rahmenbedingungen in der Kinder- und Jugendhilfe das lückenlose Erkennen und Einschreiten bei Kindeswohlgefährdung ermöglichen. Deshalb hoffen wir, dass die heutige Anhörung nicht eine Alibiveranstaltung bleibt, die Hinweise und Anregungen ernst genommen werden und die notwendigen Verbesserungen erfolgen.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Mehr Qualität in der Kindertagesbetreuung ist Investition in die Zukunft

29. Juni 2016  Uncategorized

Die heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Qualität in der frühkindlichen Bildung zeigt wieder die Ergebnisse, dass M-V bei der Fachkraft-Kind-Relation in den Kitas bundesweit einen hinteren Platz einnimmt, bei den älteren Kindern gar den letzten Platz. Bundesweit ist eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft für durchschnittlich 4,3 ganztags betreute Krippen- oder 9,3 Kindergartenkinder zuständig. Und wieder wiegelt das Sozialministerium ab. Dabei sprechen die Zahlen für sich: In M-V liegt der Betreuungsschlüssel in der Krippe bei durchschnittlich 6 Kindern pro Fachkraft und im Kindergarten bei 14,1 Kindern. Das macht den großen Nachholbedarf in M-V deutlich. Nach den Empfehlungen der Bertelsmann-Stiftung sollte sich eine Fachkraft um höchstens 3 unter Dreijährige oder 7,5 Kita-Kinder kümmern.

Wir brauchen mehr qualifiziertes Personal in den Krippen, den Kitas und im Hort. Meine Fraktion fordert seit langem, dass die Ausbildungsplatzplanung angepasst und verbessert werden muss, um endlich dem Bedarf an Fachkräften sichern zu können. Zudem müssen Anreize geschaffen werden, damit Fachkräfte im Land bleiben. Dazu gehören gute Arbeitsbedingungen, bessere Entlohnung sowie eine komplett kostenfreie Ausbildung.

Eine qualifizierte frühkindliche Bildung ist eine Investition in die Zukunft. Sie schafft Chancengleichheit für alle Kinder und fördert ihre Entwicklung nachhaltig. Dies ist vor allem für Kinder wichtig, die in sozial schwierigen Verhältnissen aufwachsen oder aus anderen Ländern zu uns kommen. Wir brauchen ein Kita-Qualitäts-Gesetz, das bundesweit einheitliche Standards für die Kinderbetreuung festlegt. Auch der Bund muss sich an der Finanzierung einer guten Qualität in den Kinderbetreuungseinrichtungen beteiligen.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.


Alle Formularfelder sind erforderlich.







Alle Formularfelder sind erforderlich.

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen