Uncategorized

Landesregierung will mehr Quantität statt Qualität in den Kitas

23. Oktober 2015  Uncategorized

Zur gestrigen Ablehnung des Antrags „Betreuungsgeld zur Verbesserung der Kita-Qualität nutzen“ meiner Fraktion im Landtag bleibt nur zu sagen, dass das Betreuungsgeld bundesweit und im Land als familienpolitische Leistung versagt hat und verfassungswidrig zustande gekommen ist. Nun erhält M-V in den kommenden drei Jahren vom Bund rund 39 Mio. Euro von den dafür eingestellten Mitteln – Geld, über das frei verfügt werden kann.
Wir fordern, dass dieses Geld sinnvoll für den Ausbau der frühkindlichen Bildung und Betreuung eingesetzt wird. Aber SPD und CDU haben klargestellt, dass sie lieber in die Quantität statt in die Qualität investieren. Wir sagen: Man muss das eine tun, ohne das andere zu lassen. Denn die Aufstockung der Mittel ist ohnehin erforderlich, weil mehr Kinder in die Kitas gehen und folglich die platzbezogene Grundförderung des Landes steigen muss.
Hinsichtlich des Betreuungsschlüssels, der Landesbeteiligung an den Kosten sowie der Rahmenbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher rangiert M-V im Bundesvergleich auf einem der hinteren Plätze. Hier sind Qualitätsverbesserungen das Gebot der Stunde! Das Land muss seinen Anteil an den Kosten erhöhen, für Eltern muss Bildung und Betreuung ihrer Kinder in der Kita perspektivisch kostenfrei sei.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Danke, lieber Erzieherinnen und Erzieher, dafür dass Sie unsere Kinder zu weltoffenen und toleranten Menschen bilden!

23. Oktober 2015  Uncategorized

Danke!!!Liebe Kindererzieherinnen und -erzieher! Danke – für den täglichen Einsatz für Weltoffenheit und Toleranz!

Posted by Fraktion DIE LINKE im Landtag Mecklenburg-Vorpommern on Donnerstag, 22. Oktober 2015

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Kuddelmuddel bei den Familienerholungsmaßnahmen endlich beenden

15. Oktober 2015  Uncategorized

In der gestrigen Sozialausschusssitzung kündigte das Sozialministerium an, bis Ende des Jahres die Richtlinie über die Regelungen von Familienerholungsmaßnahmen zu veröffentlichen.

Es ist höchste Zeit, dass diese Richtlinie endlich kommt, meine Fraktion fordert seit langem, dass das Kuddelmuddel und die Stigmatisierung von Familien mit geringem Einkommen ein Ende haben. Über ein Jahr dauerte der skandalöse Zustand, dass die Mittel für Familienerholungsmaßnahmen ohne eine gültige Richtlinie ausgereicht wurden.

Durch die neue Förderrichtlinie der Landesregierung sollen künftig Familien, die auf staatliche Leistungen angewiesen sind, und Familien mit niedrigen bzw. sehr niedrigen Einkommen, unterstützt werden.

Es ist dringend erforderlich, dass Familienerholungsmaßnahmen weiter gefördert und vor allem besser bekannt gemacht werden. Es ist gut, dass die ursprünglichen Pläne, diese Unterstützung für arme Familien zu streichen, vom Tisch sind. Drei von vier Kindern, die in Hartz-IV-Familien leben, können nicht einmal einen einwöchigen Urlaub mit ihren Eltern machen. Aber auch arme Kinder brauchen Urlaub und Erholung.

Wir erwarten, dass die Mittel künftig einkommensschwachen Familien möglichst unbürokratisch zur Verfügung stehen.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

11. Oktober 2015  Uncategorized

AWO 09.10.2015
Beim AWO- Kreisverband Ludwigslust-Parchim informierten sich am Freitag, den 09.10.2015, die Landtagsabgeordnete Jacqueline Bernhardt und Melitta Rock, Vorsitzende der Stadtfraktion DIE LINKE über den aktuellen Stand der Flüchtlingsbetreuung im Landkreis. Die Kreisgeschäftsführerin, Frau Dr. Bockmeyer und die Teamleiterin der AWO- Flüchtlingsbetreuer, Frau Finger stellten sehr konkret und sachlich die derzeitigen Probleme dar. Dabei konnten sich die beiden Kommunalpolitikerinnen ein reales Bild über die momentanen Flüchtlingszahlen und die Hauptprobleme bei deren Betreuung machen. Man vereinbarte, miteinander im Kontakt zu bleiben, um beim Auftreten von Problemen schneller und gezielter an die zuständigen Stellen in der Kreisverwaltung oder auch in der Landesverwaltung herantreten zu können.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.

Abwärtsspirale bei der Kinder- und Jugendarbeit muss gestoppt werden

11. Oktober 2015  Uncategorized

Auf Antrag der Linksfraktion fand am Mittwoch, den 07.102.2015, im Sozialausschuss des Landtags eine Anhörung zur Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit statt. Mit Blick auf die laufenden Beratungen zum Doppelhaushalt 2016/2017 war es wichtig, die Fachleute zur Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit zu hören. Diese fanden deutliche Worte und lieferten einen vernichtenden Lagebericht. Obwohl die Landesregierung immer wieder das Kinderland M-V beschwört, ist die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit rückwärtsgewandt. Erneut werden im Haushaltsentwurf die Gelder dafür gekürzt, anstatt sich den Herausforderungen zu stellen. So werden keine Weichen für die Zukunft gestellt, das von der Landesregierung selbst gesteckte Ziel, die Jugend- und Schulsozialarbeit abzusichern, wird ebenfalls nicht erreicht.

Die Finanzierung über den Europäischen Sozialfonds (ESF) führt zu einem hohen Verwaltungsaufwand und zu Arbeitsverträgen nicht über ein Jahr hinaus. Zudem bleiben die Angebote der offenen Jugendarbeit völlig unberücksichtigt. Alle angehörten Landkreise können aufgrund ihrer klammen Kassen die Angebote der Jugendarbeit nur noch im Bestand sichern. Von einem bedarfsgerechten Ausbau sind die Kreise und kreisfreien Städte weit entfernt.

Die Anhörung hat den tatsächlichen Handlungsbedarf deutlich gemacht: Das Kinder- und Jugendförderungsgesetz M-V (KJFG) ist nach 18 Jahren dringend zu novellieren und den tatsächlichen Gegebenheiten anzupassen. Will die Landesregierung ihrem eigenen Anspruch gerecht werden, muss sie unverzüglich einen Gesetzentwurf vorlegen. Bis das KJFG auf zukunftssicheren Beinen steht, wird meine Fraktion in den Haushaltsberatungen auf Verbesserungen drängen. So werden wir etwa die Einführung eines Sockelbetrages aus Landesmitteln für Kinder und Jugendliche beantragen. Ebenso werden wir beantragen, die Jugendberufshilfe aufzustocken. Wenn die Landesregierung die Einführung von Jugendberufsagenturen fordert, dann muss sie dies auch finanziell untersetzen.

Um Artikel über soziale Netzwerke weiterzuverbreiten, müssen Sie diese aktivieren - für mehr Datenschutz.


Alle Formularfelder sind erforderlich.







Alle Formularfelder sind erforderlich.

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen