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Landtour vom 03.-05.05.2012

06. Mai 2012  Uncategorized

Vom 02.-05.05.2012 war die Landtagsfraktion DIE LINKE unterwegs in Nordvorpommern, Rügen und Stralsund. Gemäß unserem Motto „Für die Menschen mit den Menschen“ begaben sich alle Landtagsabgeordneten zu Vereinen, Verbänden, Institutionen, Schulen, Mehrgenerationshäuser und besuchten zum Abschluss das Ozeaneum in Stralsund.

Als kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecherin besuchte ich viele Kindergärten und eine Fachhochschule in Stralsund, an der Kita- Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet werden. Die Probleme, die mir hier vorgetragen wurden, sind vielfältig und bestätigten abermals die Probleme, auf die wir seit langem im
Bereich der KITAs aufmerksam machen: immer weniger zur Verfügung stehende Kita- Erzieherinnen und Erzieher, mangelnder Nachwuchs bei den Kita- Erziehern, zuviel Bürokratie in den Kindergärten … usw.

Wir fordern deshalb von der Landesregierung, sich diesem Problemen zu stellen, indem sie: 1. die Ausbildungsplatzplanung für die Kita- Erzieherinnen und Erzieher aktualisiert und diese allen Beteiligten zugänglich macht, 2. eine Anhörung zum Kifög und gegebenenfalls Novellierung und 3. eine weitere Senkung der Fachkraft- Kind- Relationen in den Kitas.

 

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Landtagssitzung 25., 26.April 2012

28. April 2012  Uncategorized

Das Thema der aktuellen Stunde in dieser Landtagssitzung war „Frühkindliche Bildung stärken- Fernhalteprämie stoppen“. Aus Sicht der Linken war dieses Thema eine reine Profilierung der SPD gegenüber der CDU. Die bevorstehenden Wahlkämpfe lassen grüssen.

Dabei haben wir in Mecklenburg- Vorpommern ganz andere Probleme: zu große Gruppen in den Kitas. Unsere Erzieherinnen und Erzieher haben zu wenig Zeit für unsere Kinder. Und wir haben schon jetzt zu wenig Erzieherinnen und Erzieher, so dass schon jetzt Kita-Gruppen geschlossen werden müssen. Diesen Problemen gilt es sich zu stellen. Doch seitens der Landesregierung werden diese Probleme schön geredet undicht angegangen.

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Landesregierung schafft Kinder- und Jugendprogramm ab

19. April 2012  Uncategorized

Unverständlich und inakzeptabel ist die Absicht der Landesregierung, das Kinder- und Jugendprogramm abzuschaffen.

„Mit der Streichung der Berichtspflicht über die Maßnahmen und Weiterentwicklung der Jugendhilfe-Instrumente entledigt sich die Landesregierung einer dringend erforderlichen Aufgabe“, erklärte Frau Bernhardt nach der Sitzung des Sozialausschusses. Damit entfalle nicht nur für die Politikerinnen und Politiker eine wichtige Orientierungshilfe, sondern auch für die Träger der Jugendhilfe. „Auch die Zusage der Ministerin, künftig den Sozialausschuss über die Strategien der Landesregierung zu informieren, hilft nicht weiter“, so Frau Bernhardt. Diese Sitzungen seien in der Regel nicht öffentlich, so dass die Träger der Jugendhilfe außen vor sind.

„Angesichts der anhaltenden Abwanderung junger Menschen, der Probleme im Bereich Schule und Bildung sowie der viel zu hohen Kinderarmut ist es unverantwortlich, dass die Landesregierung künftig die Lage von Kindern und Jugendlichen unter Verschluss halten will“, betonte Frau Bernhardt. „Die Landesregierung schreibt sich pausenlos auf die Fahnen, dass MV das kinder- und jugendfreundlichste Land sei, will aber die demokratische Beteiligung von Parlament und Jugendhilfeträgern an der Verbesserung der Situation für Kinder und Jugendliche abschaffen. Das passt aus Sicht meiner Fraktion nicht zusammen.“

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14.04.2012: 24. Vollversammlung des Landesjugendringes in Güstrow

16. April 2012  Uncategorized

Anlässlich der morgigen 24. Vollversammlung des Landesjugendrings MV in Güstrow erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Jacqueline Bernhardt: „Der Landesjugendring (LJR) als Arbeitsgemeinschaft von landesweit tätigen Jugendverbänden in M-V ist seit Jahren ein wichtiger und anerkannter Partner für meine Fraktion. Die darin vertretenen über 20 Verbände leisten eine wertvolle und unersetzliche Kinder- und Jugendarbeit. Mit ihren Fachtagen, Workshops und Langzeitprojekten begleiten sie die Kinder und Jugendlichen durch den oft nicht einfachen Alltag und zeigen ihnen Perspektiven auf, wie sie durch eigene Beteiligung die Gesellschaft und sich selbst verändern und voranbringen können. Als Interessenvertreter der Kinder und Jugendlichen ist der LJR als sachkundiger Berater der Politik von unschätzbarem Wert. Leider ist festzustellen, dass entgegen allen vollmundigen Ansagen die Kinder- und Jugendarbeit im Land nicht den Stellenwert genießt, den ihr Landesregierung und Koalitionsfraktionen mit Worten zukommen lassen. Die Landesförderung ist trotz steigender Kosten immer noch auf 5 Euro und 11 Cent pro Jugendlichen im Alter von 10 bis 26 Jahren festgelegt und der Abbau des öffentlichen Personennahverkehrs trifft vor allem auch Jugendliche im ländlichen Raum. Meine Fraktion unterstützt auch weiterhin die Forderung des LJR nach mehr Beteiligungsmöglichkeiten, der Einführung des Wahlalters ab 16 Jahre, besseren Bedingungen für Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum. Gute Rahmenbedingungen in Schule, Beruf und Freizeit sind die Fundamente für eine gut ausgebildete, aufgeschlossene und interessierte Jugend als Grundlage für die Zukunft des Landes.“

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Landtagssitzung 14.-16.03.2012

18. März 2012  Uncategorized

Vom 14.3.- 16.3. 2012 tagte wieder der Landtag. Von uns kam u.a. ein Antrag zum Thema Fachkräftemangel bei den Kita- Erzierherinnen/Erzieher entgegentreten. Hintergrund des Antrages ist, dass bereits jetzt in einigen Regionen ein Mangel an gut qualifizierten Kita- Erzierherinnen und Erziehern herrscht.

Dies wird in den nächsten Jahren noch dramatischer. Erstens: Viele Erzieherinnen und Erzieher gehen in den nächsten Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Zweitens: Ab 2013  gibt es im gesamten Bundesgebiet einen Rechtsanspruch für unter 3 Jährige auf Kita -Betreuung. Bereits jetzt werden unsere Erzieherinnen und Erzieher von anderen Bundesländern abgeworben. Und zum dritten soll der Betreuungsschlüssel abgesenkt werden. Doch was macht die Landesregierung, um dem entgegenzustreten??Laut Auskunft: Einzig und allein die Ausbildungszeit von 48 auf 36 Monate verkürzen. Es gibt kein Plan, wie unseren Erzierherinnen und Erziehern bessere Ausbildungs- und Arbeitsplatzbedingungen geboten werden können. Nichts dazu, wie die Teilzeitstellen in Vollzeitsstellen umgewandelt werden können. Keine Vorstellungen, wie eine fachgerechte Entlohnung erfolgen kann. Einfach weil die Landesregierung mit veralteten Berichten arbeitet und es danach  keinen Fachkräftemangel gibt.

Leider wurde deshalb  unser Antrag abgelehnt. Doch das Problem bleibt. Wir bleiben dran!

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